Penafiel Tag 2 – wembo 24h MTB EM

Am zweiten Tag hier in Penafiel 🇵🇹 stand der Track Check im Fokus. Außerdem musste ein Transportschaden repariert werden.

Nach einem ruhigen und entspannten Hotel Frühstück ging es gegen 10 Uhr zum ersten Mal auf die Strecke.

Wau! Die Strecke ist nicht nur lang und hat viele Höhenmeter, sondern ist technisch im ersten und letzten Drittel extrem anspruchsvoll und schwer zu fahren.

15,5km und 450hm sind schon mal als reine Streckenfakten eine Hausnummer für ein 24h Rennen. Rundenzeiten jenseits der Stundenmarke wohl das Ergebnis aus den Umständen.

Bedeutet für das Rennen sowohl einen geringeren Kontakt zur Crew und im Defektfall einen Zeitverlust im Stundenbereich. Das Risiko tragen aber alle und vorausschauendes Fahren ist auch eine Kompetenz eines 24h Fahrers.

Die Strecke ist genial. Mega. Der Hammer. Der Fahrspass ist vorhanden. Die technischen Elemente eine Challenge. Die Länge ebenso. Los gehts mit einem über drei Rampen gezogenen ersten Anstieg, dessen Schwierigkeit in mehreren Steinfeldern liegt. Die, da mache ich mir nichts vor, jede Runde in eine Schiebepassage enden wird, die die Idealinie sehr schmal ist und im Pulk nur bedingt getroffen werden kann. Außerdem wäre der Krafteinsatz so hoch, dass man unnötig Körner verschießen würde.

Danach bleibt der Anstieg schwer aber fahrbar. Ich liebe die felsigen Passagen, da anders als in den Alpen keine spitzen Kanten für Gefahr sorgen. Die Felsen sind alle rund.

Die Downhills sind stufig mit mehreren Optionen zum Springen und verschiedenen Fahrspuren. Zwei Stellen benötigen extra Aufmerksamkeit aber alles in allem ist der Kurs sehr gut fahrbar. Im Schwierigkeitsgrad schwerer als Finale Ligure aber durch das mittlere Drittel ausgewogner und mit mehr Erholungsphasen.

Nach dem Track Check gab es für mich ein Wellness Programm, während Johannes selbst mit den MTB die Gegend erkundete.

Im örtlichen Bike Store haben wir dann noch meinen Schaltzug tauschen können, der durch den Transport sich etwas verhakte. Der Laden mit seinem Besitzer ist ein Traum und bekommt nach dem Wochenende ein separaten Beitrag.

Heute noch Vorbelastung und dann bereiten sich alle auf das drohende Wetterchaos mit starken Regenfällen in den ersten 16h vor.


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Daniel

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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