Daniels Trainingsrückblick Mai und Juni 2019

Da ist mir doch glatt der Trainingsrückblick Mai verloren gegangen, den ich mit dem Trainingsrückblick Juni jetzt gleich mitliefere. In den vergangenen zwei Monaten ist viel passiert, eine Woche vor meinem ersten Saisonhöhepunkt bin ich in Bestform.

Mit der Absage des 24h Alfsee Rennen und La Rockalienne begann der Mai aus Rennsport Sicht demotivierennd aber durch neue Ziele und einen guten Fokus auf die folgenden Events konnte ich das sehr gut kompensieren.

Der Juni war dann ein sehr harter Monat mit zwei sehr langen Rennen aus dem vollen Training heraus. Kurz vor der Night on Bike genau der richtige Reiz, um nächste Woche in Bestform in Radevormwald am Start zu stehen.

Trainingsrückblick Mai

Mit 63 Stunden Training, inkl. Les Cimes de Waimes kam ich auf über 1500 Trainingskilometer komplett auf dem Mountainbike.

Mit den ersten Ausfahrten deutlich über sechs Stunden im hohen G1 Leistungsbereich (190+Watt) war ich sehr zufrieden, zumal meine RPE (die gefühlte Anstrengung) unter 4 lag.

Mit 3200TSS Punkten lag ich nur 600 unter dem Vormonat, obwohl ich 10h weniger trainiert habe. Das Niveau passt, was auch mein Rennen bei Les Cimes de Waimes bestätigt hat. Ich war nicht nur schneller, sondern auch deutlich stärker in der Leistung unterwegs.

Schwerpunkt des Trainings war neben den langen Basics Rides Schwellenintervalle und Tempointervalle, letztere bis zu 90min lang.

Trainingsrückblick Juni

Im Juni stand mit der Ardennes Trophy, Raid des Hautes Fagnes in Malmedy und dem MTB am Rursee Marathon gleich drei Rennen auf dem Plan.

Die Trainingsplanung war aber an der Night on Bike ausgerichtet, so dass zwischen den Marathons einiges an Tempointervallen, Schwellen- und Kraftausdauertraining anstand. In La Reid bei der Ardennen Trophy war ich am besten unterwegs mit einer NP Leistung von 270 Watt in der ersten Stunde, wären dann nicht der Kopf und das Material gewesen. Die Schaltung ging nicht korrekt und derzeit ist es noch so, dass geringste äußerliche Faktoren meine Rennperformance stark beeinflussen können.

In Malmedy und am Rursee konnte ich die Rennen zu Ende fahren, meine Erwartung konnte ich nicht ganz erfüllen aber die Gründe liegen im Training.

Das war nämlich im Juni richtig gut und stark aber dafür fehlte die nötige Ausgeruhtheit, um die Rennen entsprechend topfit in Angriff zu nehmen. Andererseits war der Raid des Hautes Fagnes auch eins ehr forderndes Rennen über 120km und ich war trotzdem im Schnitt über 1,5kmh schneller als 2018 auf der 95km Runde.

Der MTB am Rursee Marathon zeigte mir eimal mehr, wie sensibel mein Kopf ist. Geringste äußerliche Einflüsse sorgen für Adrenalinschübe bzw. hemmen mich sehr. Das ganze Arbeit ich gerade mit Natscha von Be.Active auf und werde bei der Night on Bike besonders darauf achten im Kopf den Fokus nicht zu verlieren.

Mit 66 Stunden Training, knapp 1500km mit dem MTB und drei Rennen war der Juni in der Belastung nochmal ähnlich hart wie der Mai. KW24 (900 TSS) und KW25 (1100TSS) haben ordentlich reingehauen und meinen TSS Score auf dem Niveau vom Trainingslager Monat April mit weit über 70 Stunden gehalten.

Im Tapering kommt es jetzt darauf an die Form zu halten und die nötige Frische zu erlangen. Ich fühle mich richtig gut und stark wie noch nie, dass untermauern auch die vielen Persönlichen Rekorde beim MTB am Rursee Marathon, wo ich meine Bergleistung von 2015 kurz vor der Transalp schlagen verbessern konnte. So what! Die Karten sind dieses Jahr neu gemischt und ich werde bei der Night on Bike mein bestes Ergebnis abliefern.


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2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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