Ernährung im Grundlagentraining

Ohne Mampf kein Dampf – ohne Fett keine Fettverbrennung? Das Grundlagentraining, also das Training der aeroben Leistungsfähigkeit, macht eigentlich jeder von uns. Die Grundlagenausdauer heißt nicht umsonst so. Es geht hierbei darum eine Grundlage zu legen, eine Grundlage, auf der man dann mit qualitativem Training und Wettkämpfen aufbauen kann. Die Grundlage spielt somit in der Saisonvorbereitung eine entscheidende Rolle und beeinflusst direkt die Leistungsfähigkeit im Rennen sowie im Verlauf der Saison. Ich als Profi lege natürlich einen großen Wert auf die Verbesserung der Grundlage und trainiere eigentlich selbstverständlich in diesem Bereich.

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Daniels Trainingsrückblick November 2018

Jetzt stehe ich hier mit meiner Schiene um mein Sprunggelenk und blicke vor allem auf den 28.11.2018 zurück, wenn ich an mein Training im November denke. Dabei war der Monat bis dahin richtig gut und erfolgsversprechend für das nächste Jahr.  Ich habe mich an diesem Tag schon auf dem Rad morgens Scheiße gefühlt und bin dann auf der Arbeit auch noch mit der Schulter am Türrahmen hängen geblieben… alles kleine Details, die zeigen, dass es manchmal genug Vorboten gibt, um ein Desaster zu verhindern.  Hätte ich also mal besser während des Fußballspiels einen Gang zurückgeschaltet, wie ursprünglich gewollt. Hätte, hätte, Fahrradkette. 

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Daniels Weber-A Fraktur

Es gibt niemals einen richtigen Zeitpunkt für eine Verletzung, im Ausdauersport stört sie immer die Vorbereitung und trotzdem hatte Daniel mit seiner Weber A Fraktur Glück im Unglück. Heute vor einer Woche hat sich Daniel bei einem Arbeitsunfall das Wadenbein am Sprunggelenk gebrochen und dabei Glück im Unglück gehabt. Die Sprunggelenks Fraktur wird ausgehend von der Höhe nach Weber in drei Stufen klassifiziert, mit einer Weber A Fraktur ist das Syndesmoseband definitiv unbeschadet, der Bruch ist außerdem unverschoben und damit ein operativer Eingriff nicht notwendig.  Es hätte also viel schlimmer kommen können. 

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Belastung und Regeneration

Im Coffee & Chainrings Podcast Episode 87 sprachen Daniel, David Markus über eine Studie von Wissenschaftler der Universität Saarbrücken, die erforschen, was zur Erholung beiträgt. Die Frage die sich die drei in der Episode stellten, richteten sie an mich: Kann man Belastung und Regeneration objektivieren? In meinem letzten Beitrag zum Thema Regeneration wurde deutlich, dass es nicht DIE EINE Zeitspanne der Erholung gibt. Vielmehr brauchen die verschiedenen, an der Belastung beteiligten Systeme unterschiedliche lange Zeiten, um wieder in den besten Funktionszustand zu gelangen. Doch gibt es heutzutage Möglichkeiten den aktuellen Stand der Erholung objektiv zu erfassen? Oder auch die Beanspruchung des Organismus durch das Training in irgendeiner Form einfach darzustellen?

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Daniels Trainingsrückblick Oktober 2018

Seit Oktober kannst du im Coffee & Chainrings Podcast bereits wöchentliche Trainingsrückblicke von mir hören, in denen ich auch immer wieder trainingswissenschaftliche Beiträge einbaue. In unserem Blog kehren wir mit dem Trainingsrückblick monatlich zu einem alten Standard zurück. Zahlen, Daten, Fakten werden eine große Rolle der Zusammenfassung einnehmen und die Entwicklung im Fokus stehen. Du sollst hier im Blog vom Saisonstart am 1. Oktober bis zum großen Highlight und Ziel der Saison 2019, die Teilnahme an der 24h Mountainbike Europameisterschaft meine Entwicklung verfolgen können.  Warum? Wie in der wöchentlichen Trainingsrückblick Serie in unserem Podcast geht es hier im Coffee & Chainrings Blog auch darum dir als begeisterten Hobby Sportler Mut zu machen deine eigenen Ziele zu verfolgen, selbst zu deiner

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Offseason aus der Sicht eines Sportwissenschaftlers

Heute möchten wir den ersten Blogpost von MTB-Profi Ben Zwiehoff aufgreifen und etwas tiefer in die Welt der „Off-Season“ mit Hilfe unseres Kooperationspartners Arne Bentin (AB-Sportlab) eintauchen. Arne wird die von Ben geschilderten Aspekte Erholung und Regeneration aufgreifen und die Notwendigkeit aus sportwissenschaftlicher Sicht begründen. Gastbeitrag von Arne Bentin Wie Ben schon beschrieben hat ist die Offseason eine Zeit der Erholung und Regeneration, sowohl körperlich als auch mental. Und genau diese beiden Aspekte möchte ich kurz vertiefen.

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Trainingserholung nach 24h Rennen

Nach einem 24h Rennen ist es manchmal schwierig wieder in Fahrt zu kommen, selbst regenerative Maßnahmen im Kompensationsbereich können mental und körperlich überfordern. Mit der Überschrift bin ich nicht wirklich zufrieden, weil sie nicht auf den Punkt bringt, was ich dir heute schreiben möchte. Denn es geht um mehr als die Erholung eines langen Rennens.  Überlicherweise habe ich zwei Ruhetage nach langen und/oder harten Rennen und fahre danach eine regenerative Ausfahrt im Kompensationsbereich. Diese kann extrem hart sein, obwohl ich keine 100 Watt trete und nur 40min unterwegs bin. Warum es dann einen Tag später direkt doppelt so gut laufen kann, möchte ich dir in diesem Artikel erklären. 

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Genug gefloppt – Daniels Zwischenfazit über eine bisher verkorkste Saison

Fiasko, muchacho Fiasko. Eine Textzeile von der Antilopen Gang – Fiasko, die meine bisher durchwachsene Saison bestens beschreibt. Bisher war die Saison 2018 für mich ein einziges Fiasko. Anders als bei Tim, der mit der Salzkammergut Trophy sein erstes Saisonziel erreichte oder bei Ansgar und Jan, die am Wochenende den Ring mit dem Rad rocken werden. Bei uns läuft. Aber ich komm nicht hinterher, um im Antilopen Gang Slang (Song “Flop”) zu bleiben. Aber nach dem DNF bei der 24h MTB Europameisterschaft und der krankheitsbedingten Aufgabe bei der BIKE Transalp habe ich für dieses Jahr hoffentlich genug gefloppt.

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Daniels Trainingsrückblick Mai

Fokus auf die wembo Festina 24h Mountainbike Europameisterschaft lautete das Motto im Mai mit zu Beginn zwei harten Wochen Training und vor dem Tapering einer abschließenden Rennbelastung. Es war ein guter Monat und ein gelungenes Ende der Vorbereitungsphase. Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich im Mai nicht viel verändert, die Trainingslagerwoche habe ich 1zu1 übernommen und auch mit dem Rennwochenende in der dritten Woche habe ich den Fahrplan zur EM nicht verändert. Warum auch, für die WM 2017 hatte das System hervorragend funktioniert. Im Detail finden sich dann aber die Unterschiede, die sowohl Weiterentwicklung aufzeigen und neue Sichtweisen berücksichtigen. Zum Beispiel die Implementierung des Krafttrainings bis zum Ende der Vorbereitung, die besonders für die Beckenstabilität wichtig war. Meine allgemeine

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Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 3

23. Mai 2018 – Es ist Mittwoch, es ist Bergfest. Nachdem wir gestern am Dienstag unseren Ruhetag nach der Hagelschlacht eingelegt haben, ist der Plan heute früh wieder aufs Rennrad zu steigen und eine Runde durch die Berge zu drehen. Gut woanders kämen wir, seien wir ehrlich, sowieso nicht wirklich hin, ohne uns noch weiter zu verausgaben. Leider kommen wir nicht dazu, den Plan so wie er gedacht war, in die Tat umzusetzen, denn Maren muss leider mit einem kaputten Magen aussetzen. Irgendwas im Müsli hat sie ausgeknockt. Und so suche ich mit Markus Hilfe eine schöne Route aus und setze mich allein auf mein Schatzi. 42 Kilometer mit etwa 1.200 Höhenmetern sollen es schließlich werden.

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