Daniels Weber-A Fraktur

Es gibt niemals einen richtigen Zeitpunkt für eine Verletzung, im Ausdauersport stört sie immer die Vorbereitung und trotzdem hatte Daniel mit seiner Weber A Fraktur Glück im Unglück. Heute vor einer Woche hat sich Daniel bei einem Arbeitsunfall das Wadenbein am Sprunggelenk gebrochen und dabei Glück im Unglück gehabt. Die Sprunggelenks Fraktur wird ausgehend von der Höhe nach Weber in drei Stufen klassifiziert, mit einer Weber A Fraktur ist das Syndesmoseband definitiv unbeschadet, der Bruch ist außerdem unverschoben und damit ein operativer Eingriff nicht notwendig.  Es hätte also viel schlimmer kommen können. 

Weiterlesen

Trainingserholung nach 24h Rennen

Nach einem 24h Rennen ist es manchmal schwierig wieder in Fahrt zu kommen, selbst regenerative Maßnahmen im Kompensationsbereich können mental und körperlich überfordern. Mit der Überschrift bin ich nicht wirklich zufrieden, weil sie nicht auf den Punkt bringt, was ich dir heute schreiben möchte. Denn es geht um mehr als die Erholung eines langen Rennens.  Überlicherweise habe ich zwei Ruhetage nach langen und/oder harten Rennen und fahre danach eine regenerative Ausfahrt im Kompensationsbereich. Diese kann extrem hart sein, obwohl ich keine 100 Watt trete und nur 40min unterwegs bin. Warum es dann einen Tag später direkt doppelt so gut laufen kann, möchte ich dir in diesem Artikel erklären. 

Weiterlesen

Genug gefloppt – Daniels Zwischenfazit über eine bisher verkorkste Saison

Fiasko, muchacho Fiasko. Eine Textzeile von der Antilopen Gang – Fiasko, die meine bisher durchwachsene Saison bestens beschreibt. Bisher war die Saison 2018 für mich ein einziges Fiasko. Anders als bei Tim, der mit der Salzkammergut Trophy sein erstes Saisonziel erreichte oder bei Ansgar und Jan, die am Wochenende den Ring mit dem Rad rocken werden. Bei uns läuft. Aber ich komm nicht hinterher, um im Antilopen Gang Slang (Song “Flop”) zu bleiben. Aber nach dem DNF bei der 24h MTB Europameisterschaft und der krankheitsbedingten Aufgabe bei der BIKE Transalp habe ich für dieses Jahr hoffentlich genug gefloppt.

Weiterlesen

Daniels Trainingsrückblick Mai

Fokus auf die wembo Festina 24h Mountainbike Europameisterschaft lautete das Motto im Mai mit zu Beginn zwei harten Wochen Training und vor dem Tapering einer abschließenden Rennbelastung. Es war ein guter Monat und ein gelungenes Ende der Vorbereitungsphase. Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich im Mai nicht viel verändert, die Trainingslagerwoche habe ich 1zu1 übernommen und auch mit dem Rennwochenende in der dritten Woche habe ich den Fahrplan zur EM nicht verändert. Warum auch, für die WM 2017 hatte das System hervorragend funktioniert. Im Detail finden sich dann aber die Unterschiede, die sowohl Weiterentwicklung aufzeigen und neue Sichtweisen berücksichtigen. Zum Beispiel die Implementierung des Krafttrainings bis zum Ende der Vorbereitung, die besonders für die Beckenstabilität wichtig war. Meine allgemeine

Weiterlesen

Daniels Trainingsrückblick April

Kompensation als Mittel zum Zweck? Im April habe ich einen wahren Formboost erhalten und konnte nicht nur beim Roc d’ Ardenne, sondern auch beim STAPS Leistungstest deutliche Verbesserungen spüren. Mit 65 Stunden Training knüpfte ich an das März Niveau an und bringe mich allmählich in EM-Form. Zwei Dinge möchte ich aus dem letzten Trainingsrückblick März anführen, bevor ich dir über mein Trainingserfolg im April erzählen kann. Nur wer kompensiert kommt nach vorne. (…) Für die 24h Mountainbike Europameisterschaft wird das Ergebnis keine Rolle spielen, viel mehr der Re-Test bei STAPS Ende April. Und die nächsten drei Trainingswochen, die letzten ohne wirklichen Rennrhythmus. (Daniel Lambertz, Trainingsrückblick März) Im März galt mein Fokus den Umfängen, genauer betrachtet auf die 17/50 Challenge komprimiert.

Weiterlesen

Daniels Trainingsrückblick März

Im Februar sanken die Zweifel und im März kam langsam aber stetig mein Drive im Training zurück. Zentral waren die 17 Tage 50/17 Challenge aber auch die Erholung davor und danach, denn nur wer kompensiert kommt nach vorne. Mein Rückblick im Detail. Während ich im vergangenen Monat mit der Brechstange einen guten Trainingsblock etwas zerstört habe, ging es im März endlich einen großen Schritt nach vorne. Die Zahlen verdeutlichen dies: 75 Stunden Training, 1750km radfahren bei nur 28 Aktivitäten, davon fast die Hälfte auf dem Mountainbike. Bzw. seit Ende März wieder auf den Mountainbikes, denn das Canyon Lux wird nach langer Pause wieder mit Liebe gefahren.

Weiterlesen

Daniels Trainingsrückblick Februar

Der kürzeste Monat des Jahres liegt hinter mir. In meinem Trainingsrückblick Februar hadere ich mit einem fatalen Fehler, gebe dir Einblick in mein Kraft Training und ziehe ein FAzit zum ersten Block der Vorbereitung auf die Saison 2018. Mit 50 Stunden (1200km, 31 Aktivitäten) konnte ich an meine Trainingsleistung im Januar anknüpfen, allerdings habe ich aufgrund eines fatalen Fehlers auch deutlich mehr Trainingszeit weggeworfen. Dazu später mehr. Trainingsziele im Februar bestanden wie im Januar in der Verbesserung der Vo2Max und der anaeroben Schwelle, dazu folgte eine Maximalkraft Belastung beim Krafttraining und im späteren Verlauf des Monats habe ich festgestellt, dass man nicht mit dem Kopf durch die Wand kann. Die goldene Regel lautet ab jetzt: Nicht die TSS aus den

Weiterlesen

Trainingslager Zu Hause im Februar

Vielleicht ist der Begriff Trainingslager etwas hochgegriffen, allerdings liegt der Fokus auch der dritte Urlaub im Jahr 2018 auf der Saisonvorbereitung. Wie schon im Dezember und zu Monatsbeginn kann ich etwas an der Umfangfangschraube drehen. Am liebsten würde ich mich gerne sechs, sieben Stunden quälen, zumal das Wetter für die kommenden Tage mehr nach Frühling denn Winter ausschaut. Aber das wäre nicht zielfördernd, denn im Moment liegt der Schwerpunkt weiterhin auf Vo2Max Training. Kurz und knackig, statt lang und episch. Aber gemeinsam mit Benjamin kommt die Form zurück und ich halte diese Planung für sehr sinnvoll. Die Ruhewoche zwischen den beiden Urlauben habe ich gut genutzt und mit einem Peak im Kraft Training bereits den ersten Meilenstein 2018 gesetzt (und

Weiterlesen

Warum Maximalkraft Training im Radsport wichtig ist

200kg sollten es am Ende nicht werden, aber Daniel stellte mit 180kg einen neuen Squat PR auf. Im Wintertraining erhöhen die meisten Radsportler die Zeit für Krafttraining, um muskulären Disbalancen auszugleichen, den Körper zu kräftigen und die Beine zu stärken. Warum das alles? Ich musste schon schmunzeln, als Markus Renner unter unseren Facebook Beitrag fragte, warum die Hantelscheiben (siehe Titelbild) keine Zähne haben und mit seiner ironischen Bemerkungen unterschwellig die Frage “warum überhaupt Kraft Training” in den Raum warf. Vorausgegangen war ein Facebookpost über mein Squat Maximalkraft Training am Samstag, dass zu einer kontroversen Diskussion führte. Für die Powerlifter waren die Sprünge im Maximalbereich zu groß, für die anderen das Gewicht grundsätzlich zu hoch und für noch andere ist Kraft

Weiterlesen

Daniels Trainingsrückblick Januar

Der erste Monat des Jahres ist vorbei und das Training lief sehr gut. Mit 51 Stunden Training bin ich gut in das Jahr gestartet, insbesondere weil das Schwächetraining Vo2Max im Vordergrund steht. Ich möchte im Folgenden mein Training etwas genauer analysieren. Mit dem Staps Test am 12. Januar verabschiedete ich mich von Trainer Lukas Naegle, der das Institut gewechselt hat und fortan im Süden Deutschlands Staps Athleten betreut. Lukas, wir hatten ein grandioses Jahr mit einem unerwartet riesen Erfolg bei der 24h MTB Weltmeisterschaft. Danke dafür. Mit Benjamin Schwan habe ich einen neuen Trainer, der mir sowohl durch seinen Blog Wattsbehind als auch über seine sportlichen Leistugen auf dem Mountainbike (u.a. BIKE Transalp 2017 Top 40) bekannt war. Ein Trainerwechsel

Weiterlesen