wemboFinale 2017 Recap

Der 2. Juni 2017 wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Gemeinsam mit dem besten Team der Welt, habe ich in Finale Ligure bei der 24h Mountainbike Weltmeisterschaft überraschend den dritten Platz meiner Altersklasse erreicht und stand von jetzt auf gleich auf dem Podium.  Seit der 24h Weltmeisterschaft im Juni 2017 ist viel passiert. Mein Team habe ich umgestellt, meine Herangehensweise an Ziele verändert und meine Einstellung zum Sport überdacht. Aber darum geht es heute nicht. Während in Fort William (Schottland) heute die 24h Mountainbike Weltmeisterschaften stattfinden, möchte ich an die letzte WM erinnern und der Frage nachgehen wie überraschend mein Podium 2017 wirklich war. Und damit dann den Kreis zum ersten Absatz, den Veränderungen in meinem Sportler-Ich schließen. 

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Das letzte Lied auf der Party – Daniels Saisonrückblick

Saisonrückblicke können eine Befreiung sein und neue Möglichkeiten eröffnen, sie können aber auch mit Wehmut geschrieben werden. Zum Beispiel dann, wenn die Saison einfach in ihrer Ganzheit ein absolutes Highlight war. Das letzte Lied auf der Party, gesungen von Ansgar, war dabei einer der wenigen Träume, der nicht in Erfüllung ging. Ich trage ein Schwert aus purer Euphorie und einen Umhang aus Melancholie und öffne euch die Türen zum einer sensationellen Saison. Meiner bisher besten. Natürlich wird die wembo 24hr World Championchip 2017 in Finale Ligure ein wesentlicher Bestandteil dieses Rückblicks. Aber es war nicht nur die erfolgreiche WM-Teilnahme, die mit dem Podium endete, die diese Saison zu etwas besonderem machte. Es waren viele unbeschreibliche Momente, sportlicher und menschlicher Natur,

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#wemboFinale Manager bei der Weltmeisterschaft Teil 4

Wir haben ein Rennen! Daniel ist unterwegs auf der ersten Runde. Jetzt kommt es auf das Team an, wir wollen die bestmögliche Unterstützung bieten. Christina und Johannes werden ihren Job perfekt machen, Maren leistet hervorragende Medienarbeit. Ich als Mechaniker werde nicht komplett versagen, aber reichlich Fehler machen. Als Manager des Teams habe ich keine Arbeit mehr, alle wissen um was es geht und was sie zu tun haben. Das Team arbeitet routiniert Ab jetzt beginnt für das Team eine andere Zeitrechnung. Die nächsten 24 Stunden vergehen nicht im Stundentakt, sondern teilen sich in 45 bis 50 Minuten-Segmente auf. Der Ablauf wird bis auf Ausnahmen immer der gleiche sein: warten, versorgen, analysieren, warten. Die ersten drei Runden verlaufen problemlos, das Team

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#wemboFinale Manager bei der Weltmeisterschaft Teil 3

Freitag! #raceday! Dieser eine Tag, diese eine Nacht, dieses eine Rennen auf das Daniel und ich seit Monaten hin arbeiten. Die vergangenen Tage Mittwoch und Donnerstag hatten mein Vertrauen in das Team auf 100% gestärkt. Dass Daniel zu 100% vorbereitet war, wußte ich. Es konnte los gehen. Es musste endlich los gehen! Es sollten spannnende 24 Stunden für Daniel und das Team werden. Eine Überraschung und Morgenrituale Doch es war noch einiges zu tun bis Daniel um 10 Uhr im Renntempo auf die Strecke geht konnte. Um 6 Uhr war ich hell wach. Als ich das Zelt verließ, traute ich meinen Augen nicht: in der Nacht hatten die Veranstalter endlich die Strecke abgeflattert. Und ich hatte nichts davon mitbekommen! Normaler

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#wemboFinale Manager bei der Weltmeisterschaft Teil 2

Da am Mittwoch schon die grundlegenden Arbeiten erledigt waren, wurde der Donnerstag für weitere Vorbereitungen genutzt. Dabei war ein wichtiger Bestandteil, dass Daniel sich Ruhe gönnen konnte und das Team alle Vorbereitungen traf. Die einzige Aktivität für Daniel sollte die Vorbelastung werden, für das Team stand die Vorbereitung des Pavillions in Bezug auf Technik und Verpflegung an. Außerdem mussten Kontakte zum Veranstalter geknüpft werden, um die Social Media-Präsentation zu gewährleisten. Ich als Team-Manager war natürlich überall dabei. Ich möchte aber vorweg nehmen, dass das Team immer besser zusammen arbeitete. Das gab allen sehr viel Selbstvertrauen. Erst das Vergnügen, dann die Arbeit Der erste Programmpunkt an diesem Tag war die Vorbelastung für Daniel, die für 9:30 Uhr angesetzt war. Natürlich begleitete

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#wemboFinale Manager bei der Weltmeisterschaft Teil 1

Endlich war es so weit! Die Woche des 24 Stunden Rennen der MTB Weltmeisterschaft in Finale Ligure! Es sollte sich zeigen ob unsere Vorbereitung in Bezug auf Daniels Leistung und unsere Infrastruktur rund um das Rennen erfolgreich war. Ich habe mich nie als Team-Manager gefühlt, die Rolle die Daniel mir zugewiesen hatte. Das änderte sich mit der Ankunft in Finale Ligure. Natürlich haben Daniel und ich uns lange mit der Vorbereitung beschäftigt und ich habe auch viele Dinge übernommen und mich darum gekümmert. Insofern war ich schon der Team-Manager, habe diese Rolle aber für mich nicht realisiert. Das sollte sich ändern. Abfahrt ins Abenteuer Am Dienstag trafen Maren und ich uns bei Daniel Zuhause in Erkelenz, da es logistisch und routentechnisch

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#wemboFinale Geschafft – Daniel wird WM-Dritter!

Zwei Wochen sind vergangen seit dem ich bei der wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft 2017 in Finale Ligure den dritten Platz erreicht habe und auf dem Podium der Siegerehrung bei der Weltmeisterschaft gestanden habe. Gemeinsam mit Weltmeister Elias van Hoeydonck (Belgien) und dem Vize Weltmeister Peter Piazza (Italien) in meiner Altersklasse. Zeit, um dieses bisher einmalige Erlebnis in einen Rennbericht zu fassen. Um kurz vor acht Uhr, noch etwas über zwei Stunden zu gehen, war ich mir sicher den 3. Platz gewinnen zu können. Ansgar teilte mir mit, dass er Parutto gesehen habe wie er sich umgezogen hätte. Von hinten fuhr Pellegrini zwar konstant weiter aber mit Zeiten konstant über einer Stunde war er keine Gefahr mehr bei 2 Runden Vorsprung.

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#wemboFinale Der Kampf um das Podium

Zwei Wochen sind vergangen seit dem ich bei der wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft 2017 in Finale Ligure den dritten Platz erreicht habe und auf dem Podium der Siegerehrung bei der Weltmeisterschaft gestanden habe. Gemeinsam mit Weltmeister Elias van Hoeydonck (Belgien) und dem Vize Weltmeister Peter Piazza (Italien) in meiner Altersklasse. Zeit, um dieses bisher einmalige Erlebnis in einen Rennbericht zu fassen. Nach über 13 Stunden hatte ich bereits 17 Runden auf meinem Konto und damit alle selbstgesteckten Ziele in meiner Hand: Top 10 Ak, Top 50 Gesamt, 30 Runden und 300km. Trotz der Pausen lag meine normalized power noch über 200 Watt und ich mental war ich im Modus Runde für Runde zu denken. Dabei war die Runde für mich

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You are not solo! #wemboFinale

Die wembo 24hr Solo Mountainbike Weltmeisterschaft 2017 ist Geschichte und ich habe mit dem dritten Platz in meiner Altersklasse persönliche Sportgeschichte geschrieben. Ihr durftet vor dem Rennen bei meinem WM-Tagebuch, während des Rennens im Liveticker und nach dem Rennen in meinem ausführlichen Rennbericht die Weltmeisterschaft hautnah miterleben. Was für euch wie eine wahre Meisterleistung eines Einzelnen anmutet ist in Wahrheit eine fabelhafte Teamleistung, ohne diese kleinen Rädchen wäre der Erfolg niemals möglich gewesen. Und das ist meine persönliche Danksagung an die Coffeechains Gang! Was war das für ein unglaubliches Rennen. Direkt danach sind alle Emotionen in mir zusammen gefallen. Das Gefühl werde ich so schnell nicht mehr vergessen, wie eine Gänsehaut der nächsten jagte und ich einfach nur das Gefühl

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#wemboFinale Eine Nacht voller Unvernunft

Zwei Wochen sind vergangen seit dem ich bei der wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft 2017 in Finale Ligure den dritten Platz erreicht habe und auf dem Podium der Siegerehrung bei der Weltmeisterschaft gestanden habe. Gemeinsam mit Weltmeister Elias van Hoeydonck (Belgien) und dem Vize Weltmeister Peter Piazza (Italien) in meiner Altersklasse. Zeit, um dieses bisher einmalige Erlebnis in einen Rennbericht zu fassen. Dank meiner Frau, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort wichtige Informationen vom Streckenrand aufnehmen konnte, konnten wir den Stint 1 verkürzen und meine Beine von den Qualen des dicken Gangs erlösen. Der Hinterrad Defekt zum Ende des ersten Stints hat mir drei Runden lang verdammt viel Energie aus den Beinen gezogen, denn mit 32/36 ließ es sich wirklich

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