Nach dem ausgeprägten Flow Erlebnis während meiner EB-TF Variationen gestern am Berg, waren für heute kurze aber nicht sehr harte SB-Intervalle geplant, all out ist immer out of comfort aber zwei Minuten noch ein bißchen weiter draußen als nur 30 Sekunden. Und es gab nur ein Ziel: Aufgeben ist keine Option!

PMP Coaching power2max

Den Trainingsstress habe ich von gestern gut verarbeitet aber eine kurze Nacht auf der Arbeit und ein langer vormittag auf der Arbeit gepaart mit einer sehr späten ersten Mahlzeit sorgten für keine gute Vorbereitung auf ein herausforderndes Training. Zumal SB-Intervalle auf der Rolle immer nach Spiral of death schreien!

Der Daniel 2019 hätte die Einheit heute nach dem ersten oder zweiten Intervall beendet. Der Daniel von vor vier Wochen hätte alle sechs Intervalle gefahren aber keine Körperspannung gehabt und die letzten beiden Intervalle nicht 100% durchgezogen. Ich habe heute nicht nur alle sechs Intervalle durchgezogen, sondern nach der dritten Runde auch noch den Flow zurück ins Training geholt und die Anstrengungswahrnehmung reduziert. Geil!

Die ersten Intervalle und vor allem die Pausen liefen schlecht. Es ist kein Training was ich gerne mache. Mir war klar, dass es heute besonders hart wird. Obwohl ich nach 25min aufhören wollte war Aufgeben keine Option. Also weiter. Durchkämpfen. Nach dem dritten Intervall besann ich mich an gestern, mehr Konzentration auf die Bewegung. Dazu Musik und Fokus und Selbstmotivation und als es dann im vierten Intervall zur Sache ging, war nach 1:15min die Anstrengung immer noch unter 90% und erst die letzten 30 Sekunden verdammt ekelig. Die Emotionen kamen zurück, Freude über das Flowerlebnis in der Pause, weitere Anspannung und so ging die Einheit zu Ende.

Und selbst am Ende ein weiterer Erfolg. Denn die 30min G1 am Ende waren nicht weniger anstrengend. Und ich neigte dazu hier Zeit zu reduzieren, weil ja das Trainingsziel erreicht wurde. Dank Thomas, der genau zum richtigen Moment anrief kam ich auch hier ins Ziel. Eine wichtige Erfahrung, weiterzufahren auch wenn alles müde ist. Und wenn es nur 1:30h Training waren. Genau an diesem Momenten wachse ich!

Erkenntnis des Tages

Der zweite Flowmoment innerhalb von zwei Tagen. Das die SB Intervalle hart werden, liegt in der Natur der Sache. Spitzenbereich muss weh tun. Den ersten drei Intervallen hatte ich mich ergeben und mich von dem Gefühl der Anstrengung leiten lassen aber dann reflektiert und experimentiert. Mit Erfolg! Musik, Konzentration, Fokus und auf einmal war die Körperspannung zurück. Die Leistung da aber die Schmerzen geringer. Und der Pause ein Motivationsschub und Vorfreude auf das nächste Intervall, anstatt Mimimi und Angst. Der Flow wird mein Freund früher oder später!

Frage des Tages

Am Hardtail an eine absenkbare Sattelstütze?