Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 2

21. Mai 2018 – Wenn ich geglaubt hatte knapp 1.000 Höhenmeter auf 57 Kilometern wären viel, dann wurde ich heute eines besseren belehrt! Im dreier Team geht es um kurz nach 11 Uhr in einer leicht anderen Zusammensetzung wieder auf die Straße. Daniel, ein Freund von Maren kommt uns aus Freiburg besuchen und wir planen 87 Kilometer mit etwa 2.000 Höhenmetern. Anders als gestern geht es für uns direkt bergauf. Und OH MEIN GOTT ich spüre meine Beine vom ersten Kurbelanschlag an. Die Oberschenkel wären lieber eingewickelt in einer warmen Decke auf der Couch geblieben und meine Knie zwicken als hätte jemand Reißnägel reingehauen. Na gut … letzteres ist dezent übertrieben aber vielleicht verdeutlicht es meine Gefühle gegenüber dieser Steigung.

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Ruhewoche vor dem zweiten Saisonstart #trainingstagebuch

Nach den ersten drei harten Trainingswochen war ich froh um die Ruhewoche. Die Müdigkeit kam genauso plötzlich wie unerwartet, so dass die Ruhewoche einmal mehr zum richtigen Zeitpunkt meinem Körper Zeit zur Regeneration brauchte. In der Ruhewoche leider ich meistens am Meisten. Klingt banal, ist aber so. Das reduzierte Training ist auf der einen Seite eine gute Entlastung, andererseits merke ich auch so viel mehr die Schwerfälligkeit und Müdigkeit, die ich in der dritten Umfangwoche meistens einfach weg pedaliere. Umso wichtiger und bedeutungsvoller ist die Ruhewoche. Bewusst halte ich in dieser Woche auch meine Social Media Zeit niedrig und verbringe viel Zeit mit Ausruhen. Der erste Block nach der 24h Mountainbike Weltmeisterschaft war insgesamt sehr fordernd. Rhythmus finden, Leistung hochhalten

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Trainingsstart nach der WM #trainingstagebuch

Ein Monat ist die wembo 24hr Mountainbike Weltmeisterschaft jetzt her und langsam aber sicher komme ich auch wieder in den Trainingsrhythmus. Mein Rückblick auf den Trainingsmonat Juni. Ich bin kein Typ, der freiwillig was macht! Nach der Weltmeisterschaft habe ich mir eine ordentliche Portion Pause gegönnt. Zu Recht! Im Trainingsplan stand von Lukas immer nach Lust und Laune. 4 Einheiten in 14 Tagen habe ich dann absolviert und dabei 0:30min, 0:40min, 1:35h und 1:15h auf dem Rad gesessen. Insgesamt tat die Zeit gut, aber die geplante nach Lust und Laune Phase hat mir auch gezeigt, dass ohne Plan nichts geht. Und ohne Ziele sowieso nichts. Lukas weckte mich am 19. Juni mit einem Plan zum Wiedereinstieg. Kann ja nicht so

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Vorbereitungsphase zur 24h MTB WM

Seit einer Woche läuft die offizielle Vorbereitungsphase zur wembo 24-Stunden Mountainbike Weltmeisterschaft 2017 in Finale Ligure. Mit meinem Trainingstagebuch möchte ich den Weg nach Italien festzuhalten und euch an meinen Fortschritten teilhaben lassen. Nach einer langen Saison und einer durchwachsenen aber hoffnungsvollen Leistung bei Gulbergen24 war es Zeit durchzuatmen und sich anschließend wieder langsam an die Trainingsbelastung heranzutasten. Ohne Trainerin aber mit neuen Tools (TSS, TSB, CTL, ATL), neuen Reizen und Zielen. Die Vorbereitung als Trainingsphase Die deutsche Übersetzung Vorbereitungsphase für die preparation ist meiner Meinung nach nicht so gut gelungen. Denn es handelt sich um einen kurzen Zeitraum vp dem Start des eigentlichen, spezifischen, Trainings. Im Prinzip ist die Vorbereitungsphase nichts anderes als die Vorbereitung auf das Training. Nach

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Noch nicht komplett im Arsch

Die ch mag das Gefühl: Schwere Beine, müde Knochen und die innere Anspannung. Es wäre auch irgendetwas falsch würde der Körper nach acht Traningstagen (>20h Training) sich nicht melden. Aber ich bin noch nicht komplett im Arsch. Während ich gerade das neue Beginner Album höre, Kaffee trinke und das tolle Wetter genieße, freue ich mich bereits auf die nächsten zwei Trainingstage. Zwei weitere Trainingstage, die noch einmal alles abverlangen werden. Ich will es sehr! Bei diesem Wetter noch viel mehr! Und dank meines Urlaubs kann ich auch die 20h Trainingswoche prima kompensieren, denn es ist ein schmaler Pfad, den man mit diesem Erschöpfungsgrad entlang wandert. Heißt im Klartext aber auch: Es ist keine Zeit für eine Diät :-) Solidarität mit

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Trainingstagebuch Woche 35

35 Wochen Vorbereitung liegen hinter mir. Fünf Tage vor dem Saisonhöhepunkt vor mir. Und nach einem erfolgreichen Formaufbau in den letzten Wochen fühle ich mich mehr als bereit am kommenden Samstag in Topform beim 24h MTB Race Olmypiapark anzutreten. Die Woche begann sehr verhalten aber mit einer Trainingseinheit am Montag – völlig ungewohnt. Allerdings auch nur knappe 60 Minuten aktive Regeneration. Beine lockern von der langen Einheit am Sonntag. außerdem habe ich damit die offizielle Tapering Phase eingeläutet und mir damit selbst den Fokus auf München gesetzt. Die Aufregung steigt seit dem kontinuierlich. Intervalle für die Spritzigkeit Tapering ist ja so eine Sache. Man möchte seine Form behalten und trotzdem ausgeruht ins Rennen gehen. Beine nur hochlegen bringt nichts. Deswegen

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Trainingstagebuch Woche 34

Ich habe fertig! Mit einer Ruhewoche husche ich in die wichtige Tapering Phase vor dem 24h MTB Race Olympiapark München in zwei Wochen. Jetzt heißt es die Form konservieren und es dann am 09/10. Juli knallen lassen. Im April war das Ziel irgendwie das Rennen überstehen, irgendeine in den drei Monaten bis dahin gesund wenn und irgendwie zumindest die Leistung etwas aufbessern. Was soll ich sagen? Ich glaube ich habe alles richtig gemacht in der Vorbereitung. Eigentlich wollte ich es diese Woche noch einmal knallen lassen und zwei längere und eine ganz lange Einheit zum Abschluss der Vorbereitung raushauen. Aber die anhaltende Müdigkeit in den Knochen nach den harten Tagen in den Alpen haben mir einen Strich durch die Rechnung

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Durch das Bergische ins Ruhrtal

Am Dienstag war es mal wieder so weit, ich habe bekannte Wege verlassen und mich in einem neuen Terrain bewegt und dabei tolle Erfahrungen gemacht. Durch das Bergische ist dabei wörtlich zu nehmen, denn auf den Spuren der Nordbahn habe ich mich, wie die Züge früher, in einem System aus Tunneln und seicht ansteigenden Wegen bewegt. Ein Traum! Trainingscamp @ Home ist so ne Sache. Der Fokus liegt natürlich nicht so 100% auf dem Sport, als bei einem Trainingslager im Süden. Das Wetter, die fehlenden landschaftlichen Reize, kein Fernweh… Aber man kann das beste aus der Situation machen und sich mit dem zu Hause arrangieren und hier neue Wege gehen, in dem man weiter, höher, länger… trainiert. Neue Reize für

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Trainingstagebuch Woche 28 (09.05-15.05)

Zu Wochenbeginn habe ich die Ruhewoche genossen, ehe ich dann pünktlich zum Wetterumschwung an Pfingsten die Trainingsumfänge erhöht habe. Die ersten Tage im Trainingslager dahoam begannen jedenfalls vielversprechend. Ruhig gestartet und mit dem ersten Trainingslagerblock die Woche fulminant abgeschlossen. Besonders schön, dass ich die Trainingsbelastung gut verkrafte und kleine Fortschritte erziele. Nach dem ruhigen Wochenende startete ich gut erholt in die Ruhewoche, zumindest was die Regeneration vom Rennen in Grembergen betraf. Aber eine Erkältung setzte meinen Körper zu, so dass ich am Montag meine Grundlagen Einheit verkürzen musste. Trotzdem konnte ich mit über 170 Watt eine gute Ausdauereinheit absolvieren. Am Dienstag vor der Arbeit saß die Erkältung noch tiefer und meine Leistung beim Krafttraining sank. Trotz viel Schlaf und wenig

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Trainingstagebuch Woche 26 (25.04-01.05)

Jeden Tag steigt die Vorfreude auf die Saisoneröffnung am kommenden Donnerstag mit dem Sechs-Stunden Rennen in Grembergen. Auch die zweite Woche nach dem Restart mit dem Hashtag #comebackstringerthanever verlief sehr zufriedenstellend und lässt den Optimismus weiter wachsen. Die wenigen Trainingsumstellungen mit der Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung hat es in sich, ich konnte beim Zuwachs meiner Leistung förmlich zusehen. Die Umfänge sind noch nicht da, wo ich wieder hin möchte aber die einzelnen Trainingseinheiten und meine jeweilige Tagesform sprachen in dieser Woche für sich und zauberten mir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht. “Hau einen raus” waren Thorstens heutige Worte zum Abschied nach dem Krafttraining. Ein Satz, der meine derzeitige Stimmung gut trifft. Ich bin bereit, mental und körperlich. Natürlich nicht

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