Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 3

23. Mai 2018 – Es ist Mittwoch, es ist Bergfest. Nachdem wir gestern am Dienstag unseren Ruhetag nach der Hagelschlacht eingelegt haben, ist der Plan heute früh wieder aufs Rennrad zu steigen und eine Runde durch die Berge zu drehen. Gut woanders kämen wir, seien wir ehrlich, sowieso nicht wirklich hin, ohne uns noch weiter zu verausgaben. Leider kommen wir nicht dazu, den Plan so wie er gedacht war, in die Tat umzusetzen, denn Maren muss leider mit einem kaputten Magen aussetzen. Irgendwas im Müsli hat sie ausgeknockt. Und so suche ich mit Markus Hilfe eine schöne Route aus und setze mich allein auf mein Schatzi. 42 Kilometer mit etwa 1.200 Höhenmetern sollen es schließlich werden.

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Die Gang in den Bergen – Trainingstagebuch Vogesen Tag 1

20. Mai 2018 – Berge sind was Tolles. Zum Anschauen, zum Wandern oder auch zum Radfahren. Naja vor allem zum Radfahren. Auch wenn ich, gerade in der ersten Serpentine steckend, nicht unbedingt glaube, dass jemand beim Bau dieser Straßen an Verrückte wie uns gedacht hat, die sich mit 8 km/h Spitzengeschwindigkeit die Höhenmeter erobern. Aber gerade diese Herausforderung ist es, die mich an den Bergen reizt. Es tut weh, es ist schwer und ja, es macht high. Wenn man erst einmal so einen Gipfel erklommen hat, bekommt man schon einen kleinen Endorphinschub. Berge und Serpentinen sucht man bei uns im Rheinland jedenfalls (bis auf ein paar Hügel) vergeblich. Daher freu ich mich umso mehr, dass Markus Maren und mich gefragt hat,

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Trainingslager Zu Hause im Februar

Vielleicht ist der Begriff Trainingslager etwas hochgegriffen, allerdings liegt der Fokus auch der dritte Urlaub im Jahr 2018 auf der Saisonvorbereitung. Wie schon im Dezember und zu Monatsbeginn kann ich etwas an der Umfangfangschraube drehen. Am liebsten würde ich mich gerne sechs, sieben Stunden quälen, zumal das Wetter für die kommenden Tage mehr nach Frühling denn Winter ausschaut. Aber das wäre nicht zielfördernd, denn im Moment liegt der Schwerpunkt weiterhin auf Vo2Max Training. Kurz und knackig, statt lang und episch. Aber gemeinsam mit Benjamin kommt die Form zurück und ich halte diese Planung für sehr sinnvoll. Die Ruhewoche zwischen den beiden Urlauben habe ich gut genutzt und mit einem Peak im Kraft Training bereits den ersten Meilenstein 2018 gesetzt (und

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Training ist nicht immer Zucker schlecken #trainingstagebuch

Nach der Night on Bike ist vor dem Trainingslager und Vorbereitungszeit nicht unbedingt die schönste Zeit des Trainings. Die letzten beiden Wochen waren hart und trotzdem bin ich nur semi zufrieden. Es ist noch lange nicht vorbei lautet das Motto meiner zweiten Saisonhälfte. Gleiches galt wohl auch in den letzten beiden Wochen, in denen ich mich sowohl auf Twitter als auch auf dem Blog bezgl. meines Trainings etwas zurückgehalten haben. Es lief nicht so wie ich es mir gewünscht habe, nicht so wie es geplant war und am Ende stehen zwei Trainingswochen, die ich sehr differenziert betrachten muss. Nach der Night on Bike ist vor dem Trainingslager Zwischen der Night on Bike und dem letzten Trainingslager 2017 lagen genau fünf

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Daniels WM-Tagebuch Folge 96

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten. Trainingslager 2 Tag 1. Es geht wieder los, dabei ist das erste Trainingslager noch gar nicht lang her. Allerdings stehen die nächsten sieben Tage unter ganz anderen Vorzeichen als beim ersten Trainingslager. Der Kern bleibt aber der gleiche, denn ich schwöre auf Trainingslager @ Home. Mein Training heute G1-G2: Freies Training, Gesamtdauer: 95 Minuten, TSS: 75, Leistung: 175 Watt (190 NP). Es läuft. Die Generalprobe vor dem SKS Kellerwald Bike Marathon lief erfreulich gut wie schon die gesamten letzten Wochen. Mit gleich 5 Top 5 Resultaten auf einen Hometrails habe ich heute dazu die Gelegenheit des freien Trainings genutzt, um

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Trainingslager zu Hause – Low Budget Alternative

Heute beginnt mein Trainingslager zu Hause und viele Fragen sich bestimmt, was soll der Scheiß? Ich möchte euch in diesem Artikel einige Vorteile eines Trainingslager zu Hause vorstellen, denn man muss im März nicht zwangsläufig auf eine Insel fliegen. Ein qualitativ hochwertiges und effizientes Training kann auch zu Hause den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen. Um zu Hause ein erfolgreiches Trainingslager durchführen zu können, müssen ein paar Dinge geregelt sein. Während man in einem auswärtigen Trainingslager in der Regel außer Radfahren nichts machen muss, stehen zu Hause weitere begleitende Aufgaben an. Das Essen will vorausschauend geplant werden, die Radwäsche muss immer wieder gewaschen werden, die Räder müssen alleine gewartet werden und einige Hausarbeiten müssen für diese Zeit ruhen. Letztendlich

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Noch nicht komplett im Arsch

Die ch mag das Gefühl: Schwere Beine, müde Knochen und die innere Anspannung. Es wäre auch irgendetwas falsch würde der Körper nach acht Traningstagen (>20h Training) sich nicht melden. Aber ich bin noch nicht komplett im Arsch. Während ich gerade das neue Beginner Album höre, Kaffee trinke und das tolle Wetter genieße, freue ich mich bereits auf die nächsten zwei Trainingstage. Zwei weitere Trainingstage, die noch einmal alles abverlangen werden. Ich will es sehr! Bei diesem Wetter noch viel mehr! Und dank meines Urlaubs kann ich auch die 20h Trainingswoche prima kompensieren, denn es ist ein schmaler Pfad, den man mit diesem Erschöpfungsgrad entlang wandert. Heißt im Klartext aber auch: Es ist keine Zeit für eine Diät :-) Solidarität mit

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Trainingstagebuch Woche 28 (09.05-15.05)

Zu Wochenbeginn habe ich die Ruhewoche genossen, ehe ich dann pünktlich zum Wetterumschwung an Pfingsten die Trainingsumfänge erhöht habe. Die ersten Tage im Trainingslager dahoam begannen jedenfalls vielversprechend. Ruhig gestartet und mit dem ersten Trainingslagerblock die Woche fulminant abgeschlossen. Besonders schön, dass ich die Trainingsbelastung gut verkrafte und kleine Fortschritte erziele. Nach dem ruhigen Wochenende startete ich gut erholt in die Ruhewoche, zumindest was die Regeneration vom Rennen in Grembergen betraf. Aber eine Erkältung setzte meinen Körper zu, so dass ich am Montag meine Grundlagen Einheit verkürzen musste. Trotzdem konnte ich mit über 170 Watt eine gute Ausdauereinheit absolvieren. Am Dienstag vor der Arbeit saß die Erkältung noch tiefer und meine Leistung beim Krafttraining sank. Trotz viel Schlaf und wenig

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Trainingsrückblick März 2015

In den vergangenen Jahren war der März eigentlich ein guter Monat, insbesondere was das hiesige Wetter anging und so war es durchaus möglich zu Hause längere Umfänge zu trainieren und man konnte sich Zeit und Geld für das Trainingslager sparen. So war es auch in diesem Jahr, also dass mit dem Zeit und Geld sparen für das Trainingslager. Denn das Wetter wollte nicht so Recht, hin und wieder ein wenig über 10 Grad aber insgesamt doch eher kalt, frisch und windig. Trotzdem stand da Trainingscamp auf dem Trainingsplan und wollte umgesetzt werden. So häufig bin ich glaube ich noch nie hintereinander im dreistelligem Bereich gefahren. Die Umfänge funktionierten ausgesprochen gut und meine Motivation war auch am dritten Tag ungebrochen. Das

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Trainingsrückblick März

Endspurt in der Vorbereitung auf die neue Saison: 54 Stunden Training, 1062km Radfahren und insgesamt 27 Trainingseinheiten. Kein Grund zur Freude aber ein Schritt in die richtige Richtung. Die letzten drei Wochen verlief das Training optimal und ich war sehr diszipliniert und für die Schwierigkeiten zu Monatsbeginn habe ich das Beste heraus geholt. Die Formkurve steigt, was auch der Re-Test im März untermauert. Jetzt geht es an den Feinschliff in Punkto Gewicht, hier fehlt die Disziplin… Optimale Trainingsbedingungen im März. Selten war das Wetter so konstant warm. Im Mittelpunkt stand das Trainingslager @home und Kraftintervalle auf dem Rad. Bei den meisten Einheiten haben ich mich sehr wohl gefühlt, gerade die längeren Trainings fallen mir leichter als vor einem Jahr. Im

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