Belastung und Regeneration

Im Coffee & Chainrings Podcast Episode 87 sprachen Daniel, David Markus über eine Studie von Wissenschaftler der Universität Saarbrücken, die erforschen, was zur Erholung beiträgt. Die Frage die sich die drei in der Episode stellten, richteten sie an mich: Kann man Belastung und Regeneration objektivieren? In meinem letzten Beitrag zum Thema Regeneration wurde deutlich, dass es nicht DIE EINE Zeitspanne der Erholung gibt. Vielmehr brauchen die verschiedenen, an der Belastung beteiligten Systeme unterschiedliche lange Zeiten, um wieder in den besten Funktionszustand zu gelangen. Doch gibt es heutzutage Möglichkeiten den aktuellen Stand der Erholung objektiv zu erfassen? Oder auch die Beanspruchung des Organismus durch das Training in irgendeiner Form einfach darzustellen?

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Episode 90: Trainingsrückblick KW 47

Tim ist zurück und Daniel ruht. In der heutigen Folge sprechen wir über den Wiedereinstieg von Tim, über die Wichtigkeit von Träumen, Wünsche und Zielen und erklären dir, warum die Ruhewoche im Hobbysport einen höheren Stellenwert bekommen muss.

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Episode 87: Kaffeekränzchen vom 12.11.2018

Stell dir vor, du bist 52 Jahre alt und fährst nach wie vor 18.000km Rad im Jahr, dein Meistertrikot von 1998 passt dir noch immer und du fühlst dich so fit, dass du am liebsten den Jungspunden mit ihren modernen Rädern bei Paris Roubaix mal zeigen würdest, was Sache ist. Andrea Tafi (MAPEI) kommt dabei aus einer unrühmlichen Radsport-Zeit, war bei den Eintagesklassikern in Belgien und Frankreich sehr erfolgreich. Angeblich hat er bereits ein Team für das Rennen in der Hölle des französischen Nordens gefunden.

Anders als Tafi stellt sich Lance Armstrong gerade sehr in den Mittelpunkt und fällt durch zahlreiche Schnappschüsse mit (Mountainbike) Profis auf oder zeigt sich beim MTB Etappen Rennen in Costa Rica (in Rapha Outfit). Lance Armstrong ist nicht nur ein lebenslang gesperrter Doper, sondern tat dies auch mit herausstechender krimineller Energie, wie wir im Podcast noch einmal darstellen werden.

Ebenso unbescholten agieren NADA und BDR, die eine deutsche Mountainbikerin oder einen deutschen Mountainbiker schützen, die oder der des Dopings überführt wurde. Während die WADA (Weltantidoping Agentur) das Veröffentlichen von Namen von überführten Sportlern in ihren Statuen festlegt, widersetzt sich die NADA dieser Regelung und beruft sich aus dem Datenschutz.

In der Kritik bleibt der BDR auch wegen seiner Veränderungen im Lizenz-System, die von Lizenz Sportlern weitestgehend begrüßt werden aber weiterhin keinen Grund für die Jedermann Szene darstellt über einen Verein eine Lizenz zu lösen. Das System krankt von innen zu Lasten des Nachwuchses in ein paar Jahren.

THEMENÜBERSICHT:
Emily Batty grinst mit Lance Armstrong vor der Kamera
Doping in der deutschen MTB Szene
Doping im Mountainbike XCO
Drei Regenerationsmethoden und deren Erfolg
Andrea Tafi will mit 52 Jahren bei Paris Roubaix teilnehmen
Der BDR, die Lizenz Veränderungen und eure Meinungen

SHOWNOTES:
Emily Batty und Lance Armstrong:
Wie regenerieren nach dem Sport? https://www.br.de/mediathek/video/gut-zu-wissen-wie-regenerieren-nach-sport-av:5bd3117fb9b38700188b4c77
Andrea Tafi will mit 52 Paris Roubaix fahren: http://www.cyclingmagazine.de/2018/11/08/team-gefunden-andrea-tafi-will-mit-52-bei-paris-roubaix-starten/
Bikelovetour❤️: https://www.biklovetour.de

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Offseason aus der Sicht eines Sportwissenschaftlers

Heute möchten wir den ersten Blogpost von MTB-Profi Ben Zwiehoff aufgreifen und etwas tiefer in die Welt der „Off-Season“ mit Hilfe unseres Kooperationspartners Arne Bentin (AB-Sportlab) eintauchen. Arne wird die von Ben geschilderten Aspekte Erholung und Regeneration aufgreifen und die Notwendigkeit aus sportwissenschaftlicher Sicht begründen. Gastbeitrag von Arne Bentin Wie Ben schon beschrieben hat ist die Offseason eine Zeit der Erholung und Regeneration, sowohl körperlich als auch mental. Und genau diese beiden Aspekte möchte ich kurz vertiefen.

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Ruhewoche vor dem zweiten Saisonstart #trainingstagebuch

Nach den ersten drei harten Trainingswochen war ich froh um die Ruhewoche. Die Müdigkeit kam genauso plötzlich wie unerwartet, so dass die Ruhewoche einmal mehr zum richtigen Zeitpunkt meinem Körper Zeit zur Regeneration brauchte. In der Ruhewoche leider ich meistens am Meisten. Klingt banal, ist aber so. Das reduzierte Training ist auf der einen Seite eine gute Entlastung, andererseits merke ich auch so viel mehr die Schwerfälligkeit und Müdigkeit, die ich in der dritten Umfangwoche meistens einfach weg pedaliere. Umso wichtiger und bedeutungsvoller ist die Ruhewoche. Bewusst halte ich in dieser Woche auch meine Social Media Zeit niedrig und verbringe viel Zeit mit Ausruhen. Der erste Block nach der 24h Mountainbike Weltmeisterschaft war insgesamt sehr fordernd. Rhythmus finden, Leistung hochhalten

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Trainingslager zu Hause – Low Budget Alternative

Heute beginnt mein Trainingslager zu Hause und viele Fragen sich bestimmt, was soll der Scheiß? Ich möchte euch in diesem Artikel einige Vorteile eines Trainingslager zu Hause vorstellen, denn man muss im März nicht zwangsläufig auf eine Insel fliegen. Ein qualitativ hochwertiges und effizientes Training kann auch zu Hause den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen. Um zu Hause ein erfolgreiches Trainingslager durchführen zu können, müssen ein paar Dinge geregelt sein. Während man in einem auswärtigen Trainingslager in der Regel außer Radfahren nichts machen muss, stehen zu Hause weitere begleitende Aufgaben an. Das Essen will vorausschauend geplant werden, die Radwäsche muss immer wieder gewaschen werden, die Räder müssen alleine gewartet werden und einige Hausarbeiten müssen für diese Zeit ruhen. Letztendlich

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Weiterhin im Regenerationsmodus

Ohne ausreichende Regeneration (Wikipedia Artikel) kein neuer Formaufbau. Auch zwei Wochen nach dem bike 24h Race München befindet sich mein Körper im Regenerationsmodus. In der Sportliteratur findet man kaum brauchbare Empfehlungen für eine angemessene Regenerationszeit nach einer derartigen Belastung. Und das Körpergefühl ist trügerisch, mein Empfinden bewertet die momentane Situation immer noch ganz anders als meine gemessenen Werte. Ich fühle mich gut. Gut erholt, gut fit (Auch wenn Apple mit seiner tollen Autokorrektur fit in fett ändern wollte) und eigentlich bereit für neue Trainingsreize. Soweit, so gut mein Körpergefühl. Spätestens bei der HRV-Messung dann immer die Erkenntnis: Lieber doch nicht. Regeneration: HRV warnt vor Sympathikusüberlastung Regelmäßig seine Herzfrequenzvariabilität (kurz HRV) zu messen hilft Fakten zu schaffen. Während ich selbst in

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Gefühlte gegen gemessene Regeneration

Auch 10 Tage nach dem 24h Race München befinde ich mich im Regenerationsmodus. Während ich euch in der unmittelbaren Vorbereitung täglich an meinem Leben teilhaben ließ, habe ich es in der Nachbereitung versäutmt. Tatsächlich wäre das genauso spannend gewesen. Nicht weil meine Leistung gravierend nach oben oder unten verändert hat, dass kann ich mangels Training noch gar nicht bewerten. Aber die körperliche und geistige Entwicklung in den Tagen danach war interessant. Endorphine satt nach dem Rennen Nach dem Rennen stand der Körper völlig unter Endorphinen, körperlich zwar erschöpft aber mental voll wach. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen und nach einem Nachmittagsschläfchen am Sonntag war ich für den Abend und am Montag ganz gut zu gebrauchen. Der Magen und Darm

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Trainingstagebuch Woche 35

35 Wochen Vorbereitung liegen hinter mir. Fünf Tage vor dem Saisonhöhepunkt vor mir. Und nach einem erfolgreichen Formaufbau in den letzten Wochen fühle ich mich mehr als bereit am kommenden Samstag in Topform beim 24h MTB Race Olmypiapark anzutreten. Die Woche begann sehr verhalten aber mit einer Trainingseinheit am Montag – völlig ungewohnt. Allerdings auch nur knappe 60 Minuten aktive Regeneration. Beine lockern von der langen Einheit am Sonntag. außerdem habe ich damit die offizielle Tapering Phase eingeläutet und mir damit selbst den Fokus auf München gesetzt. Die Aufregung steigt seit dem kontinuierlich. Intervalle für die Spritzigkeit Tapering ist ja so eine Sache. Man möchte seine Form behalten und trotzdem ausgeruht ins Rennen gehen. Beine nur hochlegen bringt nichts. Deswegen

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Trainingstagebuch Woche 34

Ich habe fertig! Mit einer Ruhewoche husche ich in die wichtige Tapering Phase vor dem 24h MTB Race Olympiapark München in zwei Wochen. Jetzt heißt es die Form konservieren und es dann am 09/10. Juli knallen lassen. Im April war das Ziel irgendwie das Rennen überstehen, irgendeine in den drei Monaten bis dahin gesund wenn und irgendwie zumindest die Leistung etwas aufbessern. Was soll ich sagen? Ich glaube ich habe alles richtig gemacht in der Vorbereitung. Eigentlich wollte ich es diese Woche noch einmal knallen lassen und zwei längere und eine ganz lange Einheit zum Abschluss der Vorbereitung raushauen. Aber die anhaltende Müdigkeit in den Knochen nach den harten Tagen in den Alpen haben mir einen Strich durch die Rechnung

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