Herbst Depression Befindlichkeitsprotokoll #4

Und plötzlich war sie da, die Herbst Depression. Die Diva in Höchstform. Wetter doof, Trainingsplanung doof, Motivation doof, Fußgelenke doof, Kommunikation doof, Twitter doof, Facebook doof, Daniel doof, Coffee&Chainrings doof, alles doof. Befindlichkeit, aufgeschrieben ohne doofe Yoast Lesbarkeit und ohne doofe Yoast Analyse. Mir doch egal! Plötzlich ging mir alles auf den Sack. Auslöser war vermutlich mein Körper. Ich habe mich definitiv mit dem Nachtlauf in Mönchengladbach über 10 Kilometer übernommen. Mein Körper dankt es mir mit schmerzenden Knöcheln und schmerzenden Knien. Ich kann kaum laufen ohne dass es schmerzt. #mimimi vom Feinsten. Aber Diva ist ja hart im nehmen, Schmerzen werden normaler Weise mit Bewegung bekämpft, also schieben wir doch noch mal 7 Kilometer Laufen hinter her. Alter, war

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Motivation auf Anschlag Befindlichkeitsprotokoll #3

Der September wird ein Highlightmonat! Ich fühle mich leistungfähig wie nie, es stehen für mich MTB-Rennen an und die Premiere als Betreuer bei einem 24 Stunden Rennen. Außerdem wird das Laufen intensiviert. Die Traningseinheiten mit Daniel aktivieren zusätzliche Motivation! Die größte Motivation ziehe ich im Moment aus der Zusammenarbeit mit Daniel. Den Umstand, dass wir jetzt viel mehr Einheiten zusammen fahren können, liegt in erster Linie daran, dass meine jüngere Tochter jetzt auf der weiterführenden Schule ist und der Stundenplan dort sehr umfangreich ist. Das gibt mir mehr Spielraum, um den Tagesplan mit Haushalt und Kindern rund um das Training zu bauen. Team-Motivation Grundsätzlich sind ist die Einstellung zum Training bei Daniel und mir unterschiedlich. Daniel ist sehr akribisch und

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Mehr Selbstvertrauen hilft immer

Häufig fällt in meinen Trainingstagebuch Einträgen das Schlagwort mental. Mentale Fitness, mentale Stärke, mentales Training. Doch so richtig greifbar ist das Schlagwort nicht. Das möchte ich ändern und euch die Bedeutung von mentaler Stärke näher bringen. Mentales Training Teil 3 Heute möchte ich mit euch im Rahmen meiner Artikelserie zum Thema mentale Fitness über das Selbstvertrauen sprechen, dass gerade im Hobbybereich oftmals einer extremen Unzufriedenheit oder Ernüchterung weicht und ein guter Grund für das Verfehlen der Bestleistungen ist. Letzte Woche habe ich versucht zu erklären, was erstklassige Motivation ist und wie wir diese entwicklen können. Aber trotz erstklassiger Motivation oder auf dem Weg dort hin erreichen wir niemals unser Leistungsoptimum, wenn wir nicht daran glauben. Um im Training die Intervalle

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Erstklassige Motivation

Häufig fällt in meinen Trainingstagebuch Einträgen das Schlagwort mental. Mentale Fitness, mentale Stärke, mentales Training. Doch so richtig greifbar ist das Schlagwort nicht. Das möchte ich ändern und euch die Bedeutung von mentaler Stärke näher bringen. Mentales Training Teil 2 Heute möchte ich mit euch im Rahmen meiner Artikelserie zum Thema mentale Fitness über die verschiedenen Formen von Motivation sprechen und welchen Einfluss sie auf unsere mentale Stärke ausüben kann. Letzte Woche habe ich versucht zu erklären, warum wir unseren Körper und unseren Kopf auch beim Sport als eine Einheit betrachten müssen und unsere mentale Fitness nicht vergessen dürfen. Ein frischer Geist kann so manche Trainingseinheit kompensieren und dafür sorgen, dass ihr eure gewünschten Leistungen übertrefft, während eine schlechte Stimmung

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Mentales Training

Häufig fällt in meinen Trainingstagebuch Einträgen das Schlagwort mental. Mentale Fitness, mentale Stärke, mentales Training. Doch so richtig greifbar ist das Schlagwort nicht. Das möchte ich ändern und euch die Bedeutung von mentaler Stärke näher bringen. Übersetzt bedeutet mental soviel wie zum Geist gehörend. Den Geist oder das Denkend betreffend. Und was ha das nun mit Sport zutun? Mehr als wir annehmen. Ganzheitlichkeit Ganzheitlichkeit ist eine Betrachtungsweise, die nicht auf Zerlegung in Einzelteile aus ist sondern die Betrachtung einer Sache in der systemischen Vollständigkeit aller Teile sowie in der Gesamtheit ihrer Eigenschaften und Beziehungen untereinander umfasst. Medizin, Psychotherapie und Pädagogik verfolgen genauso ganzheitliche Ansätze wie die Bewegungswissenschaft. Ausgangspunkt ist de Annahme, dass Körper und Geist eine untrennbare Einheit sind. Als

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#Gulbergen24 Reize für Beine und Kopf

Seit zweieinhalb Wochen befinde ich mich wieder im Training, nach einem kurzen Transalp Erholungsurlaub. Neben Kraftausdauer standen längere Einheiten im Fokus, die mich körperlich und mental auf das 24h Rennen vorbereiten. Dem Kompenasationstag folgt eine Ausdauereinheit, danach Erholung und drei Tage mit kürzeren aber intensiveren Traininseinheiten. Klingt nach Lehrbuch macht aber Sinn, um für die letzten Vorhaben des Jahres gerüstet zu sein. In dem Trainingsblock, der erst am Wochenende abgeschlossen wird, gab es für mich drei Schlüsseleinheiten. Letzte Woche Dienstag über sieben Stunden im Nationalpark de Meinweg. Auf dem welligen Terrain mit tollen Lokaltrails habe ich die erste Session des 24h Rennens simuliert. Am Samstag folgte ein Pacing Training auf einem Rundkurs über drei Stunden, wo ich fernab von Computerunterstütztung

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#Gulbergen24 Die ganze Nacht

Was zählt ist auf dem Platz, sagen die Fußballer und haben nicht Unrecht. Übertragen auf ein 24h Mountainbike Rennen bedeutet das, was zählt ist auf der Strecke und auch das stimmt. Aber gerade als Solofahrer spielt die mentale Verfassung dafür eine genauso große Rolle wie die Form. Was zählt ist im Kopf und solang dieser funktioniert und nicht aufgibt, solang rechne ich mir ganz gute Möglichkeiten für ein erfolgreiches Rennen bei meinem 24h Solodebut aus. Doch wie kann man dem Kopf auf eine derartige Leistung vorbereiten? Die Lösung habe ich auch nicht. Aber im Hinblick auf meine bisherige Rennerfahrung und durch Gespräche mit erfolgreichen 24h Solostartern wie Tim und Phillip (Danke für die Telefonberatung) habe ich mir ein Konzept entwickelt.

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Trainingsrückblick Februar 2015

Auch als Familienvater geht das Training weiter, zwar muss man einiges anpassen und umstellen aber mit Verständnis der Frau und einer guten Zeiteinteilung ist alles machbar. Eine Ruhewoche und drei Aufbauwochen sorgten auch im zweiten Monat des Jahres für ein Pensum von über 60 Stunden und über 1000 Radkilometer. Weiterhin hatte das Rollentraining einen hohen Anteil am Gesamtumfang, ausschlaggebend waren nicht einmal die Temperaturen, sondern der überwiegend sehr kräftige Wind im Februar. Die wenigen Tage mit mässigen Wind konnte ich draußen prima nutzen, sowohl auf dem Rennrad als auch auf dem Mountainbike. Im Bkool Deutschland Rangking konnte ich meine Position an der Spitze in der Saison 2014/15 (Stunden, Kilometer, Sitzungen) weiter ausbauen und führe souverän das Deutschland Rangking an, weltweit

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7 Tipps zur Motivation für das (Winter)Training

Wer kennt das nicht. Draußen ist es (noch) dunkel, der Wind pfeift an der Hauswand entlang, es schüttet wie aus Eimern oder es ist einfach arschkalt. Im Bett ist es schön warm und du fühlst dich sowieso noch viel zu müde zum Training. Und schon ist das Training auf morgen verschoben, auf übermorgen oder auf die nächste Woche. Hey ein Tag länger oder kürzer ist doch jetzt auch egal oder? Hier find ich mich selbst wieder. Immer wieder musste ich ich in den vergangenen Jahren genau mit diesen Prozess auseinandersetzen und habe festgestellt, dass es ungemein viel Energie kostet sich aus dem Loch zu ziehen. Vorbeugend die Trainingsmotivation hochzuhalten ist aber gar nicht so einfach, manchmal kann man ja auch

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Trainingsrückblick November

Nach der OP-Zwangspause habe ich das schöne Sonnenschein Wetter des goldenen Spätherbst auf der Couch genossen mit Wehmut jetzt nicht auf dem Rad zu sitzen. Ich blieb vernünftig und wartete die verordneten 15 Tage Trainingspause ab. Startschuss für 2015 war dann der 11.11 (allerdings nicht um 11.11 Uhr, denn da lag ich bereits wieder betäubt beim Zahnarzt). Es folgten 24 Trainingseinheiten in 47 Stunden. Nachdem mir morgens um acht Uhr die Fäden gezogen worden sind, saß ich bereits eine Stunde später zum Testen für die ersten 60 Minuten auf der Rolle. Was für ein Gefühl! Beim Zahnarzt zuckten die Beine zufriedenstellend und zur Belohnung gab es dann am frühen Abend direkt weitere 90 Minuten Adrenalin für die Beine. Es klappte

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