#transalp Ein Rückblick – Teil 2

Im zweiten und abschließenden Teil unseres Rückblicks über die Transalp geht es um das Event im Allgemeinen, abseits von der Strecke und der Versuch einer Bewertung des eigenen Rennens. Im ersten Teil des Craft BIKE Transalp Rückblicks haben wir uns mit der Strecke von Ruhpolding nach Riva Del Garda auseinandergesetzt und versucht zu erklären, warum die Transalp weder die Transasphalt noch die Transschieb ist. Etappenorte mit wenig Werbung für den Sport Beginnen wir mit dem Startort in Ruhpolding, den wir bereits mehrere Tage vor dem Start erreichten. Von Rennfeeling war hier noch nicht wirklich viel zu spüren. Wir wohnten mitten in Ruhplding in einem Gästehaus, dass Europas härtestes Etappenrennen über die Alpen hier in drei Tagen starten soll, war der

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#transalp Ein Rückblick – Teil 1

Gut Ding braucht Weile. Und überhaupt, ein Erlebnis wie die Craft BIKE Transalp benötigt Zeit zum Verarbeiten, um die Eindrücke in ihrer Gedamtheit wiederzugeben. Here we go mit dem ersten Teil. Die Craft BIKE Transalp ist Europas härtestes Etappenrennen über die Alpen. Über die Alpen mussten wir allerdings unser Rad über fast zwei Stunden Länge tragen oder schieben, weswegen die Transalp auch zur Transschieb umgetauft wurde. Gleichzeitig sorgten aber einige kleinere Layoutanpassungen dafür, dass die Transalp viel weniger Asphalt lastig ist, wie sie dann doch war. Zu guter letzt bleiben aber die visuellen Eindrücke auf imposante Bergmassive ein Leben lang. Die Craft BIKE Transalp polarisiert, was alleine durch die beiden diesjährigen Spitznamen Transschieb und Transasphalt deutlich wird. Die einen, sind

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#transalp Geschafft und nun?

Fast zwei Wochen liegt sie bereits zurück, die Craft BIKE Transalp 2015. langsam wird es Zeit für ein Fazit und eine Bewertung der Veranstaltung. Gar nicht so einfach. Nein, heute wird es kein Fazit geben. Es ist nämlich gar nicht so einfach das Erlebte in einen Blogartikel zu verfassen. Alle Impressionen, die Freude, der Ärger, die Anekdoten und das gesamte drumherum. Aus diesem Grund werde ich meinen Erfahrungsbericht in drei Teile aufteilen und jedem Teil einem anderen Schwerpunkt widmen. – Die Strecke: Über 620km und 19000hm ging es von Ruhpolding über sechs Etappenorte nach Riva del Garda. Mit vielen Höhen und Tiefen, atemberaubenden Aussichten und technischen Herausforderungen im Grenzbereich aber auch langweiligen Straßengebolze, (zu)gefährlichen Passstraßen und harte Wanderungen im Renntempo.

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#transalp Auf der 5. Etappe kam Freude auf

73km, 3200hm klingt viel? Hätte aber schlimmer kommen können, zum Beispiel mit mehr Hagelschauer oder noch mehr Gegenverkehr in den Abfahrten. Die fünfte Etappe war eine Mischung aus Cross Country und Halbmarathon nur mit mehr Höhenmeter. Kurzentschlossen kam heute Rennstimmung bei mir auf und ich investierte im ersten Anstieg nach Forcella Celat eine Menge und sortierte mich bei den Teams um 180 ein, um im folgenden Cross Country Stück über 25km zum Passo San Pellegrino mit freier Fahrt belohnt zu werden. Das ist teilweise geglückt, zwar wurde weniger geschoben aber immer noch zu viel, weil zu steil oder zu ausgesetzt. Die Wegführung mit dem vielen Laufen gefällt mir genauso wenig, wie der ständige Gegenverkehr in den mit bis zu 90kmh

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#transalp Dolomiten Spektakel vom Feinsten

Was eine tolle vierte Etappe mit Dauergrinsen in den Backen. Zuerst wegen des Panoramas, später für die Strecke. Herrlich. Während Tim zu Beginn der Etappe das Tempo erhöhte, ging es für Daniel gemütlich los. Der Stau im hinteren Mittelfeld am ersten Anstieg wird das Feld zusammenführen, so war es dann auch. Nach der Schiebepassage gab es die ersten Leckerbissen in Form flowiger Waldwege. Im ersten Berg hinauf von Vierschach nach Italien trennte sich unser Team. Es harmoniert leider nicht wirklich. Die ersten beiden Anstiege waren ein Warmup für das, was später am Rifugio Averau kommen sollte: Steile Rampen und tolle Aussichten. Der Passo Cimabanche dazwischen war dann für das große Kettenblatt. Lief gut. Es folgte der lange Anstieg zum Rifugio

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#transalp Preview Etappe 7

Drei Tage vor der Craft BIKE Transalp wird es Zeit euch den zweiten Teil unserer Etappenvorschau zu liefern. Etappe 7: Levico Terme – Riva del Garda. 74km, 2600hm. Schaulaufen nach Riva war gestern! Die letzte Etappe bietet nochmal ein Feuerwerk an Bike Spaß und wird uns die letzten Reserven aus den Muskeln ziehen. Die Etappe startet ruhig mit einem nicht allzu steilen Anstieg hinauf zum Campreghieri. Im Etschtal wird es ungemütlich, ein Spitzkehren Trail fordert die höchste Aufmerksamkeit über fünf Kilometer Länge. Danach rollt das Feld in das Finale Furioso. Von Aldeno geht es hinauf zum Bocca Vaiona, knapp 1500hm Anstieg warten am letzten Tag auf uns. Und wer glaubt, das Rennen sei danach beendet, der irrt. Von Cavedine geht

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#transalp Preview Etappe 6

Drei Tage vor der Craft BIKE Transalp wird es Zeit euch den zweiten Teil unserer Etappenvorschau zu liefern. Etappe 6: San Martino – Levico Terme. 88km, 2500hm Unspektakulär schaut das Profil aus, wird aber gleich zu Beginn viel Kraft kosten. Im Anstieg zum Malga Tolga werden die Dolomiten sich ein letztes Mal von ihrer schönen Seite zeigen, die Verabschiedung wird kurz und der folgende Trail wird als das Maß der Dinge in der 2015er Transalp angekündigt. Umso wichtiger ist es möglichst schnell den Pass zu erreichen, Stau wird hier vorprogrammiert. Danach folgt ein langer aber recht gleichmäiger Anstieg auf den Passo Cinque Croci, dem höchsten Gipfel der Lagorai-Kette.

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#transalp Preview Etappe 5

Drei Tage vor der Craft BIKE Transalp wird es Zeit euch den zweiten Teil unserer Etappenvorschau zu liefern. Etappe 5: Alleghe – San Martino. 73km, 3200hm. Ein weiteres Highlight in den Dolomiten und vom Papier her die absolut anstrengendste Etappe der diesjährigen Craft BIKE Transalp. Grade einmal 73km werden benötigt, um 3200 Höhenmeter zu erklimmen. Es wird also pausenlos bergauf gefahren. Auf den ersten 30km zum Passo San Pellegrino sind es bereits 1800hm mit einem stetigen Auf und Ab im Cross Country Stil. Dafür bekommen wir wieder satte Dolomiten Gipfel aufs Auge gedrückt, die Pale de San Martino begleiten uns den ganzen Tag.

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#transalp Preview Etappe 4

Vier Tage vor der Craft BIKE Transalp wird es Zeit euch unsere Etappenvorschau zu liefern. Ängste und Vorfreude aus dem Peloton, die zum Teil mit anderen Streckenbeschaffenheiten zu kämpfen haben. Etappe 4: Sillian – Alleghe. 89km, 2600hm. Auf dem Papier, neben der ersten Etappe, die vermeintlich Einfachste. Aber bestimmt eine der schönsten Etappen der Craft BIKE Transalp 2015 mit zahlreichen Highlights für das Auge. Die Dolmiti Supertour bietet Blicke auf die Highlights wie die Sextner Sonnenuhr, die Drei Zinnen, Monte Cristallo, die Tofana, Sorapis und Antelao, die Türme der Cinque Torri, Pelmo, Civetta und Marmolada. Wahnsinn. Zudem wird ein Stück des Dolomiti Superbike befahren und 30km auf der Tour de Ski. Von Sillian geht es bis zur italienischen Grenze flach

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Craft BIKE Transalp 2015

Bereits gestern haben wir auf unserer Facebook und Instagram Seite über die Streckenveröffentlichung der Transalp Route 2015 berichtet. Seit gestern Abend ist die neue Strecke dann auch offiziell vom Veranstalter Ley Events veröffentlicht worden. BIKE Trans Alp meets BIKE Four Peaks könnte man im ersten Abschnitt denken, denn der neue Startort in Ruhpolding wurde bereits vor zwei Jahren von der kleinen Schwester getestet und für gut befunden. Auf den ersten beiden Etappen nach Saalfelden Leogang (ebenfalls ein neuer Etappenort) und weiter nach Mittersill (auch neu) streift man dann auch das Gebiet der ersten beiden Four Peaks Ausgaben. Die Loferer Steinberge und der Pass Thurn im Salzburger Land sind mir aus dem vergangenen Jahr sehr wohl bekannt, gefahren wird aber in

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