Daniels Jahresrückblick 2015

Das Jahr neigt sich dem Ende und unweigerlich fällt der Blick zurück auf die vergangenen Monate. 2015 war für mich ein extrem schnelles Jahr und so vollgepackt mit Highlights, die man auch auf zwei oder drei Jahre hätte verteilen können. Über allem steht natürlich die Geburt meiner Tochter. Jahresrückblicke sind für Sportler auf der einen Seite extrem wichtig, um die eigene Leistung auszuwerten. Allerdings machen Jahresrückblicke eigentlich über den Saisonzeitraum mehr Sinn. Denn für das absolute Jahreshighlight 2015 begann mein Training bereits im November 2014. Gehauso wie ich seit November den Grundstein für ein – hoffentlich – erfolgreiches Jahr 2016 lege. Mit vollem Enthusiasmus ging es in das Jahr 2015 mit dem vermeintlichen Höhepunkt Craft BIKE Transalp im Sommer. Aus

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Tims persönlicher Saisonrückblick 2015

Mit der Transalp als großem Ziel, stand die vergangene Saison vollkommen im Zeichen der Vorbereitung auf das spektakuläre Hauptevent. Trotz des neuen Arbeitgebers, was in der Einarbeit durchaus mit Stress und sowieso, in meinem Job mit vielen Überstunden verbunden ist, startete das Training im November 14 planmäßig und ich konnte sowohl große Umfänge, als auch die geplanten Belastungen fast vollständig umsetzen. Einen ersten Dämpfer gab es dann im März 15, als mich eine Grippe bisher unbekannten Ausmaßes völlig aus der Bahn warf und (wie ich erst später merken sollte) mich die ganze Saison verfolgte. Zwei Wochen Trainingsausfall sowie drei Wochen folgende Mattigkeit und Schwächeperioden verhinderten somit den geplanten glanzvollen Auftritt bei der „Hel van Groesbeek“, meinem Heimrennen. Während Daniel über

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#transalp Ein Rückblick – Teil 2

Im zweiten und abschließenden Teil unseres Rückblicks über die Transalp geht es um das Event im Allgemeinen, abseits von der Strecke und der Versuch einer Bewertung des eigenen Rennens. Im ersten Teil des Craft BIKE Transalp Rückblicks haben wir uns mit der Strecke von Ruhpolding nach Riva Del Garda auseinandergesetzt und versucht zu erklären, warum die Transalp weder die Transasphalt noch die Transschieb ist. Etappenorte mit wenig Werbung für den Sport Beginnen wir mit dem Startort in Ruhpolding, den wir bereits mehrere Tage vor dem Start erreichten. Von Rennfeeling war hier noch nicht wirklich viel zu spüren. Wir wohnten mitten in Ruhplding in einem Gästehaus, dass Europas härtestes Etappenrennen über die Alpen hier in drei Tagen starten soll, war der

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#transalp Ein Rückblick – Teil 1

Gut Ding braucht Weile. Und überhaupt, ein Erlebnis wie die Craft BIKE Transalp benötigt Zeit zum Verarbeiten, um die Eindrücke in ihrer Gedamtheit wiederzugeben. Here we go mit dem ersten Teil. Die Craft BIKE Transalp ist Europas härtestes Etappenrennen über die Alpen. Über die Alpen mussten wir allerdings unser Rad über fast zwei Stunden Länge tragen oder schieben, weswegen die Transalp auch zur Transschieb umgetauft wurde. Gleichzeitig sorgten aber einige kleinere Layoutanpassungen dafür, dass die Transalp viel weniger Asphalt lastig ist, wie sie dann doch war. Zu guter letzt bleiben aber die visuellen Eindrücke auf imposante Bergmassive ein Leben lang. Die Craft BIKE Transalp polarisiert, was alleine durch die beiden diesjährigen Spitznamen Transschieb und Transasphalt deutlich wird. Die einen, sind

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#transalp Toughest Ride across the alps

Jaja, wir hängen mit den #Transalp Nachberichten hinterher. Aber ich kann euch sagen, dass das Erlebte auch gar nicht so einfach in Worte wiederzugeben ist. In vielerlei Hinsicht ist die Craft BIKE Transalp einmalig – im Guten wie im Schlechten. Die Bike freie Zeit rückt näher und spätestens dann widmen wir uns den Nachberichten der gesamten Saison. Bis dahin kann man sich die Zeit mit dem sehenswerten Video über die Transalp 2015 verkürzen. 30 Minuten in Erinnerung schwelgen. Was gibt es schöneres an diesem verregneten Dienstag?

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#transalp Finisher hinter dem Weltmeister

Das BIKE Magazin ist seit ich denken kann Titelsponsor der Craft Bike Transalp. Und Jahr für Jahr werden in der nachfolgenden Magazin Ausgabe alle Finisher auf einer Sonderseite geehrt. Früher habe ich mich Respekt und Ehrfurcht die Liste angesehen, letztes Jahr habe ich mich für Jule & Doro gefreut und diesem Jahr stehe ich selbst auf der Sonderseite. Genauso wie bei den BIKE Four Peaks 2014 und 2015. Nicht nur, dass ich in der Finisherliste des vielleicht härtesten Etappenrennens Europas stehe. Das an sich ist schon genug Grund zur Freude. Glücklicherweise darf ich aber zusätzlich im Windschatten von Weltmeister Alban Lakata “fahren”, ein weiterer Pluspunkt meiner Namensänderung für die Liebe.

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#transalp Geschafft und nun?

Fast zwei Wochen liegt sie bereits zurück, die Craft BIKE Transalp 2015. langsam wird es Zeit für ein Fazit und eine Bewertung der Veranstaltung. Gar nicht so einfach. Nein, heute wird es kein Fazit geben. Es ist nämlich gar nicht so einfach das Erlebte in einen Blogartikel zu verfassen. Alle Impressionen, die Freude, der Ärger, die Anekdoten und das gesamte drumherum. Aus diesem Grund werde ich meinen Erfahrungsbericht in drei Teile aufteilen und jedem Teil einem anderen Schwerpunkt widmen. – Die Strecke: Über 620km und 19000hm ging es von Ruhpolding über sechs Etappenorte nach Riva del Garda. Mit vielen Höhen und Tiefen, atemberaubenden Aussichten und technischen Herausforderungen im Grenzbereich aber auch langweiligen Straßengebolze, (zu)gefährlichen Passstraßen und harte Wanderungen im Renntempo.

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#transalp Ergebnisanalyse

Als Team konnten Daniel und Tim weniger überzeugen, trotzdem konnten beide Fahrer sich ihren Traum die Transalp zu finishen erfüllen und ins kalte Nass am Gardasee hüpfen. 7 Etappen, 620 Kilometer und fast 20.000hm liegen hinter den beiden Fahrern, eine Strecke mit Höhen und Tiefen aber für immer in Erinnerung bleibender Erfahrungen. Während Tim seit der dritten Etappe und der kurzzeitigen mentalen Aufgabe um das Finish in Riva kämpfte und mit großer Freude das Ziel erreichte, hielt Daniel ab der vierten Etappe alleine den Anschluss an das große Ziel Top 200 und konnte sich damit das Ziel halb erfüllen. Am Ende waren beide Fahrer über die eigene Leistung und die Leistung des Anderen zu Recht stolz. ÜBER DIE ALPEN, ALTAH!

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#transalp Riva, wir sind da!

So soll es sein: Am letzten Tag wurde es noch einmal richtig hart und alle Teilnehmer mussten ordentlich leiden. Nach 74km erreichten wir dann endlich Riva Del Garda. Der erste Anstieg des Tages mit 550hm war bereits hart. Der Trail danach war wunderschön und nach Stau am Anfang auch größtenteils gut fahrbar. Es folgte der härteste Anstieg der Transalp. So steil. So extrem steil. Es tat sowohl fahrend wie schiebend weh. Aber irgendwann ist jeder Berg zu Ende. Der Trail bergab war hart und fordernd, die Schotterabfahrt ebenso. Kaum Zeit zum Erholen vor dem Schlussanstieg. Der war dann aber eine Leichtigkeit. Die restlichen Kilometer nach Riva im Gegenwind zogen die letzten Körner. Finish nach 6:25h oder so.

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#transalp Der letzte Song

Riva wir kommen! The final Stage. Aber wer glaubt, dass wir heute Schaulaufen, der irrt. Der Anstieg zum Bocca Vaiona wird noch einmal richtig hart, 18km und 1500hm. Danach gibt’s dann bestimmt Pippi in den Augen und die Gänsehaut wird für die nötige Abkühlung bei 30+ Grad sorgen. Anders als bei Daniels Four Peaks Abenteuer werden wir keine täglichen Etappenpreviews bieten. Die Einschätzung zu den Etappen könnt ihr in unserem Transalp Special nachlesen. Stattdessen möchten wir euch zu jeder Etappe einen passenden Song bieten, der unsere Befindlichkeit und Stimmung beschreibt. Für uns Gänsehaut und für euch Musik in einen guten Tag! Auch wenn es für den sportlichen Erolg nicht gereicht hat, so wird das Beenden der Transalp trotzdem für immer

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