Der Sportler-Darm ein Leistungsbegrenzer?

Gastartikel von Arne Bentin (www.ab-sportlab.de) über den Sportler-Darm als wenig beachteten Leistungsbegrenzer. In Folge möchte ich kurz darauf eingehen, welchen Einfluß der Darm auf den Zustand des Athleten haben kann. Aufgrund der Vielfalt und Komplexität des Themas möchte ich hier nur einige (einfache) Beispiel anführen. Durch intensives Training und Wettkämpfe wird die Darmschleimhaut vermehrt belastet und es entstehen subakute chronische Entzündungen. Zusammen mit der stark einseitigen Ernährung (Zucker, Gluten, Milch) welche den entzündlichen Zustand zusätzlich triggert kommt es im Folgenden zu lokalen und systemischen Reaktionen. Natürlich steuern Medikamente wie Schmerzmittel oder Antibiotika ihr übriges bei.

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Auf Fehlersuche im Stoffwechsel 2.0

Ende 2015 bis März 2016 war das Thema gestörter Stoffwechsel schon einmal zentrales Thema bei mir. Trotz endokrinologischer Untersuchung konnte damals keine Diagnose für meinen erhöhten Cortisolwert gefunden werden. Das soll sich jetzt mit Arne Bentin von AB Sportlab ändern. Von der Craft BIKE Transalp bis zum Jahresende 2015 habe ich von 74,5kg bis weit über 85kg zugenommen. Als ich im April 2016 in der RWTH Aachen aufgenommen wurde, lag mein Gewicht bei knapp 90kg. +15kg trotz intensiven Sports in 10 Monaten? Richtig gelöst wurde das Problem seinerzeit nicht. Die erhöhten Cortisolwerte konnte man nicht wegdiskutieren aber andere Parameter sprachen gegen eine Nebennierenschwäche oder gegen ein Cushing Syndrom. Bis zum Sommer hatte ich mein Gewicht durch den Verzicht auf glutenhaltige

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Morgenrituale – mehr Zeit oder mehr Erholung?

Morgenrituale? Seit knapp einem Jahr heißt es in der Twittercommunity regelmäßig “Namaste” oder #miraclemorning. Ich habe auch viel versucht und möchte euch meine Erfahrungen mit dem frühen und späten aufstehen mitteilen. Früher war ich Langschläfer und selbst 7 oder 8 Uhr eine herrenlose Zeit, noch früher bin ich zu dieser Zeit manchmal erst ins Bett gegangen. Trotzdem habe ich begonnen mein Leben umzustellen und bin Frühaufsteher geworden und bereue diese Umstellung heute nicht mehr. Allerdings muss ich gestehen, dass mir das ganz frühe Aufstehen nichts außer Probleme gebracht hat und insgesamt das körperliche Wohlbefinden ausschlaggebend ist. Frühaufstehen aber nicht zu früh Vor sechs Uhr stehe ich nur noch auf, wenn ich von alleine wach werde. Als ich im Januar 2016

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Drei Tage Endokrinologie sind genug

Hi! Da bin ich wieder. Drei Tage Krankenhaus sind auf der einen Seite genug, andererseits bin ich jetzt immer noch nicht schlauer. Am Freitag gegen frühen Abend wurde ich nach Abschluss aller Untersuchungen ohne Befund und Diagnose entlassen und muss weiter warten. Zur Besprechung ihrer Befunde und zur weiteren Behandlung ist ihr nächster Termin am 29.06.2016 in der Poliklinik. – HELL YEAH! Ein Hoch auf unser Gesundheitssystem. Ein früherer Termin ist nicht möglich, weil die Poliklinik der RWTH Aachen (genauso wie alle anderen) derzeit ihre Kapazitätsgrenze erreicht hat. Prima. Das man mich vor dem Wochenende entlassen hat finde ich ja gut, weil ich auf die Ergebnisse zu Hause genauso gut warten kann. Aber 10 Wochen? Ist schon extrem. Immerhin darf

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Einzug in die Endokrinologie

Nach dem ich Anfang März zu Besuch in der Endokrinologie war und Mitte März über Neues aus der Endokrinologie berichtete folgt jetzt die logische Konsequenz, der Einzug in die Endokrinologie. Übersetzt heißt das nichts anderes, als das ich ab kommenden Mittwoch zur weiteren Diagnostik in die (oder das?) RWTH Aachen stationär aufgenommen werde. Nach wie vor war mein Cortisol Wert erhöht, bio-chemisch ist ein Cushing Syndrom nicht auszuschließen. Die behandelnde Ärztin hält dies für unwahrscheinlich, allerdings werde ich aufgrund einer allgemeinen Zustandsverschlechterung aufgenommen. Ursachenforschung auf höchstem Niveau. Allg. Zustandsverschlechterung Ich habe lange überlegt, wie detailliert ich hier schreiben soll und mich für eine Zwischendings entschieden. Ehrlich und transparent aber trotzdem ohne zu sehr Privatsphäre zu vernachlässigen. Neben dem bekannten Heißhunger

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Neues aus der Endokrinologie

Seit dem 1. März bin ich aufgrund meiner Stoffwechselprobleme in Behandlung an der Uniklinik RWTH Aachen. Zuerst schien ich auch hier mit meiner Symptomatik nicht ernstgenommen, doch dann meldete sich die behandelnde Ärztin persönlich per Telefon und ich bin zumindest einen Schritt näher an einer Diagnose. Über meine Symptome und Probleme habe ich bereits in meinem ersten Artikel “Zu Besuch in der Endokrinologie” ausführlich berichtet. Ich wie vor kämpfe ich gegen Heißhungerattacken, (mentaler) Erschöpfung, Schlafunterbrechungen und bei genauerer Betrachtung gibt es auch weitere körperliche Auswirkungen wie zum Beispiel gelegentliches Herzrasen, Bluthochdruck, Gedächtnisstörungen etc.pp. Auffälliger Urintest Auch wenn die Ärztin mir bei unserem Anamesegespräch keine Hoffnung auf einen klinischen Befund durch die aufgetragenen Tests (24-Stunden Sammelurin Test und zwei Blut entnahmen)

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