Gedanken vor dem Start Gulbergen-24uurs

Tief durchatmen. Noch einmal Luft holen. Der Start in die längste Nacht des Jahres erfolgt in Kürze. In 5 Minuten heißt es eins werden mit dem Material, der Rennstrecke und den allgemeinen Gegebenheiten. Für die nächsten 6-7 Stunden heißt es Rhythmus finden und halten. Nicht überpacen aber auch nicht zu wenig Druck aufbauen. Ausreichend trinken und essen. Fokussiert sein. Bis zum Abend werde ich mich ins Rennen finden. Die längste Nacht des Jahres Mit Anbruch der Dämmerung geht es in die längste Nacht des Jahres. Hossa! Fluch und Segen, eine einmalige Erfahrung und zugleich die schwerste Phase des Rennens. Insbesondere ab 2-3 Uhr, wenn die Temperaturen nochmal absinken. Und dann kommt der Moment, der neue Energie bringt. Der Sonnenaufgang über

Weiterlesen

One day to Gulbergen24-uurs

Jetzt ist es endlich soweit! Morgen startet zum 6. Mal Gulbergen24-uurs und ich bin zum zweiten Mal dabei! In der längsten Nacht des Jahres möchte ich natürlich an meine 24h Race München Vorstellung anknüpfen. Und trotzdem weiß ich, dass dies nicht planbar ist. Zuviels Unwegbarkeiten können ein 24h Rennen beeinflussen und gerade als Solofahrer kommen so viele Faktoren zusammen. Ich bin prima vorbereitet und habe das beste Team der Welt. Alles weitere wird sich morgen entwicklen. Nahezu unveränderte Renntaktik Die Renntaktik bleibt nahezu unverändert; fahren was das Zeug hält und die Pausen auf ein Minimum reduzieren. Der erste Stint wird deswegen nach Möglichkeit über sieben Stunden dauern, die Pause mit 12-15 Minuten nochmals um 5min verkürzt. Wenn ich den Stint

Weiterlesen

2 days to Gulbergen24-uurs

Die Aufregung steigt. Das letzte Training wurde gemeinsam mit Ansgar absolviert, die Klamotten sind gepackt und der letzte Akku wird gerade eben geladen. Zeit ein paar Worte über Rituale und meinen mentalen Fokus loszuwerden. Never change a winning… Ich mag Rituale und wiederkehrende Abläufe. Die Zeit vor München war so gut, dass ich sie seit zwei Wochen im Prinzip kopiere mit kleinen Veränderungen. Das gibt mir auf der einen Seite Ruhe und Gelassenheit und steigert gleichzeitig auch die Vorfreude. Der Ablauf der letzten Tage ist für mich wichtig, um den Kopf auf das lange Rennen einzustellen. Hinfahren und machen kann ich nicht. Ich muss die Rennphasen bereits jetzt durchgehen, in den Körper hören und das Gefühl genießen. Das geht zum

Weiterlesen

Give me Five! Gulbergen24-uurs

Drei Tage noch bis Gulbergen24-uurs. Zeit für den Fokus, Zeit für Rituale und Zeit sich mit dem Geschehen am Samstag mental vorzubereiten. Aber auch Zeit mein Team vorzustellen. Denn bei aller Schinderei von mir selbst, ist das Unterfangen 24-Stunden Solo zu fahren ohne Unterstützung für mich unvorstellbar. Give me Five, Chaka! Never change a winning team hat sich in vielen Bereichen bewährt, so auch bei mir. Sandra hat in München einen tollen Job gemacht und als damalige Notlösung von Anfang an mit mir harmoniert. Seitdem ist der Kontakt nicht abgerissen, also kann ich auch nicht so schlimm gewesen sein. Es freut mich, dass Sandra wieder an Board ist. Sandras Freund Michael, ebenfalls radaportverrückt und u.a. erfolgreicher Finisher des Sauerland Rad

Weiterlesen

4 days to Gulbergen24-uurs

Dass die Zeit gerade erbarmungslos rennt, dass sagte ich euch bereits gestern. Das sich das mit der Zeit nicht so schnell entschleunigt, könnt ihr bestimmt nachvollziehen. Ich hoffe ja einfach, dass die 24 Stunden von Samstag auf Sonntag in Gulbergen ebenso kurzweilig sind. Quasi in die Pedale treten – stoppen – fertig – Saisonende :D Heute saß ich noch kurz auf dem Rad, knappe 90 Minuten. Alles fühlte sich gut an, dass steigert die Vorfreude. Die wiederum wurde durch das kühle Wetter etwas getrübt, die Wetteraussichten am Wochenende stimmen dafür wieder fröhlicher. Weniger sitzen mehr treten Ich fühl mich eigentlich recht gut vorbereitet. Ich habe heute nochmal die Rundenprotokolle von 2015 durchgesehen und festgestellt, dass alleine meine geringere Pausenzeit von

Weiterlesen