Blick zurück 2019 – Befindlichkeitsprotokoll #14

In meiner Mountainbike-Filterblase findet der Jahreswechsel traditionsgemäß im Oktober statt. Die letzten MTB-Rennen sind gelaufen und viele Sportler legen die Beine hoch. Das Training wird zurück geschraubt oder ganz ausgesetzt. Und es findet sich Zeit ein Blick auf die vergangene Saison zu werfen. Meine Teamkollegen haben das schon ausführlich und unterhaltsam im letzten Kaffeekränzchen getan. Meine Saison war eine gute Saison. Den größten Teil meiner positiven Sicht auf das Jahr 2019 habe ich meiner mentalen Einstellung zu verdanken. Dabei sind eine schwerwiegende Verletzung und das erste DNF bei einem MTB-Rennen keine positiven Zutaten. Warum ein DNF doch eine Option ist und wie meine Saison stetig positiv verlief, lest Ihr hier! Im Januar 2019 war mein sportliches Jahr mit einem großen

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Ich hasse Menschen! – Befindlichkeitsprotokoll #11

Ich hasse Menschen! Alle? Nein! Eine kleine, von sympatischen Menschen bewohnte Filterblase in der weiten Welt, verdient keinen Hass. Aber Hass ist nicht die Grundlage für diesen Artikel, es ist viel mehr meine Schwärmerei, die ich im Befindlichkeitsprotokoll #10 schon angefangen habe. Und dennoch werde ich von beiden Seiten berichten, der dunklen Seite und der hellen Seite! Ich hasse Menschen Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern ist ein Zitat des Trailgrantlers aus besagter Filterblase. Diese Filterblase befindet sich im Twitteruniversum und in diesem Beitrag wird es um einige Menschen aus dieser Blase gehen. Ich werde dabei aber die Namen verschweigen, in gewisser Weise ein Persönlichkeitsschutz, denn ich möchte die Individuen der Twitterblase schützen und die Harmonie in dieser Gemeinschaft

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Ich schwärme gerne! – Befindlichkeitsprotokoll #10

Ich schwärme gerne! Und ich schwärme ehrlich! Und ich schwärme überschwänglich! Und ich schwärme für Dinge! Und ich schwärme sehr gerne für Menschen! Und ich schwärme kostenlos! Und ich werde während ich diesen Beitrag schreibe schwärmen. Allerdings wird es nicht nur positiv, denn auch das Schwärmen hat negative Seiten. Ich möchte betonen, dass die in diesem Beitrag geteilten Meinungen und Einstellungen nur für mich persönlich gelten und nicht die Meinungen und Einstellungen des Blogs und dessen Mitgliedern widerspiegelt. Auslöser für diesen Beitrag waren verschiedene Dinge. Als aller erstes Mal der Beitrag vom Trailrunnersdog Sascha, den ich zu großen Teilen so übernehmen würde. Desweiteren verschiedene Dinge, die sich in den letzten Wochen ereignet haben. Virtuelles Neuland Nehme ich mal Bezug auf

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Große Ereignisse! Befindlichkeitsprotokoll #9

Lange habe ich nichts mehr geschrieben. Es fehlte einfach die Zeit und es war privat viel zu entscheiden und zu managen. Außerdem setzten mich Krankheiten öfter außer Gefecht, als ich wollte. Deshalb hier mal eine kurze Statusmeldung! Die liebe Gesundheit Aber das Positive zuerst: mir geht es sehr gut! Das war in den ersten zwei Monaten des Jahres nicht immer so. Im Gegensatz zum letzten Winter erwischte mich zwei mal kurz hintereinander eine schwere Männergrippe (Erkältung). Ungewohnt, da ich fast zwei Jahre nicht mehr krank war. Ich führe das auf mangelnde sportliche Aktivität im Winter zurück. Letzten Winter bin ich Vollgas durch gefahren, da ich mit den Jungs von Vennbike im Winterpokal von MTBNews.de große Ziele hatte. Es wurde fast

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Jahreswechsel, ja und? Befindlichkeitsprotokoll #8

Vor ungefähr einem Monat habe ich das letzte Mal über meine Befindlichkeit geschrieben. Anlass war der Sturz bei der Vennbiker-Tour. Jetzt ist es mal wieder Zeit etwas schriftlich zu digitalisieren. Dabei spielt der Jahreswechsel keine Rolle, obwohl die verschiedenen Jahresrück- und ausblicke mich dazu motiviert haben. Wer mich kennt weiß, dass ich mir relativ wenig aus Feiertagen mache. Weihnachten und Ostern könnten meinetwegen abgeschafft werden, der Jahreswechsel ist notwendiges Übel, das eine Jahr geht, das andere Jahr kommt, nicht mehr, nicht weniger. Übrigens mache ich mir auch nicht viel aus meinem Geburtstag, wieder ein Jahr älter, nicht mehr und nicht weniger. Die Geschenke zu den jeweiligen Anläßen für mich sind auch nicht notwendig, was ich brauche, leiste ich mir das

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Schmerzhaft zufrieden – Befindlichkeitsprotokoll #7

Vor ein paar Wochen habe ich über meine Unzufriedenheit geschrieben. Mittlerweile hat sich einiges geändert. Ich fühle mich zufrieden und bin mit meiner Umwelt im Reinen, auch wenn mein Körper schmerzt. Dieser Schmerz hat aber einen Grund und ist, wenn man so will, mit voller Absicht von mir selbst herbei geführt. Aber die grundsätzliche Gefühlslage ist durchweg positiv. Seit einer Woche beschäftige ich mich wieder mehr mit dem Sport. Daniel, der alte Streber, sitz ja schon wieder ständig auf dem Rad oder wuchtet Eisen durch die Gegend. Vorbereitung auf die Vorbereitung und so. Man muss dem Ganzen nur die richtigen Namen geben dann macht alles Sinn, aber im Endeffekt ist es alles Sport. Wie gesagt treibe ich wieder mehr Sport.

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Ist doch kein Beinbruch! Befindlichkeitsprotokoll #6

Aber ein Rippenbruch! Erinnert Ihr Euch an diesen Beitrag: LEIDENschaft! Nach meinem Sturz vor drei Wochen habe ich mir keine weiteren Gedanken gemacht. Es tat zwar weh aber es gab keine Schwellung oder Hämatom, wie bei meinen vorherigen Stürzen, z.B. der mit dem Schlüsselbeinbruch. Es stand nix blöd weg oder blutete. Die Beschwerden blieben, mal mehr, mal weniger. Das hinderte mich auch nicht, mein übliches Radtraining oder die Hausarbeit einzuschränken, ein bisschen Schmerz kann die Diva schon ertragen, ich bin schließlich kein Fußballer. In den letzten Tagen wurden die Beschwerden aber wieder stärker und es hat sich ein Knubbel auf der schmerzenden Stelle der Rippe gebildet. Also bin ich dann doch mal zum Doc gegangen. Cool, wenn der Orthopäde einen

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LEIDENschaft Befindlichkeitsprotokoll #5

Mit Leidenschaft wird ein Gefühl oder eine Emotion beschrieben, die man für eine Sache oder eine Tätigkeit empfindet, sie kann so wohl positiv als auch negativ sein. Alle von uns kennen dieses Gefühl, in den meisten Fällen als positives. Man kann dieses Wort aber auch in seinem ursprünglichen Sinn betrachten: es beschreibt etwas, dass Leiden schafft! Darum geht es in diesem Beitrag. Ein aktuelles Ereignis hat mich dazu bewogen, über das Wort in seinem ursprünglichen Sinn nach zu denken. Auf meiner letzten MTB Runde war ich nach 5km einen Moment unaufmerksam, bzw mit dem Blick schon 10 Meter weiter vorne. Ich übersah ein Hindernis, auf dem mein linkes Pedal in der Abwärtsbewegung auf setzte und dafür sorgte, dass ich wie

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Herbst Depression Befindlichkeitsprotokoll #4

Und plötzlich war sie da, die Herbst Depression. Die Diva in Höchstform. Wetter doof, Trainingsplanung doof, Motivation doof, Fußgelenke doof, Kommunikation doof, Twitter doof, Facebook doof, Daniel doof, Coffee&Chainrings doof, alles doof. Befindlichkeit, aufgeschrieben ohne doofe Yoast Lesbarkeit und ohne doofe Yoast Analyse. Mir doch egal! Plötzlich ging mir alles auf den Sack. Auslöser war vermutlich mein Körper. Ich habe mich definitiv mit dem Nachtlauf in Mönchengladbach über 10 Kilometer übernommen. Mein Körper dankt es mir mit schmerzenden Knöcheln und schmerzenden Knien. Ich kann kaum laufen ohne dass es schmerzt. #mimimi vom Feinsten. Aber Diva ist ja hart im nehmen, Schmerzen werden normaler Weise mit Bewegung bekämpft, also schieben wir doch noch mal 7 Kilometer Laufen hinter her. Alter, war

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Verschenktes Potenzial Befindlichkeitsprotokoll #2

Ich habe diesen Artikel vor zwei Wochen schon einmal geschrieben, dann aber wieder gelöscht. Aber das Thema beschäftigt mich extrem, deshalb habe ich mich entschlossen, ihn in veränderter Form noch einmal zu schreiben, denn: ich hasse verschenktes Potenzial!! Auslöser für meinen Hass auf verschenktes Potenzial, ist mein berufliches Umfeld, in dem momentan in großem Stil Potenzial verschenkt wird. Aber man soll ja immer bei sich selber anfangen, das tut man als selbstkritischer Mensch natürlich auch. Verschenktes Potenzial im Training Ich verschenke auch regelmäßig Potenzial, auch wenn es wenig ist. Nur dass es mich trotzdem ärgert. Gerade heute habe ich wieder welches fahrläßig verschenkt. Beim heutigen Training standen Bergintervalle an, zusammen mit Daniel. Bergintervalle liegen mir! Daniels Vorgabe war 8 Minuten

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