Es bleibt alles anders. Die BääMTB Trainings Serie Teil 1

Daniel und Tim werden in der Saison 2020 gemeinsam und doch getrennt von einander ein auditives Trainingstagebuch mit dem Titel “Es bleibt alles anders. Die BääMTB Trainings Serie” führen und dir damit out of the box Trainingstipps und Motivation schenken und aufzeigen, dass immer eine Schüppe drauf geht.

Daniel macht den Anfang, quasi die es bleibt alles anders BääMTB Trainings Serie von Daniel mit Tim als Moderator. In der ersten Folge greifen wir die Themen auf, die Daniel bereits letzte Woche in seinem Beitrag über die Saison 2020 angeteasert hat und die Nebulosität komplett zu entfernen.

“Mit Tim als Moderator bekommt der Trainingsinput auch eine unterhaltsame Komponente und steigert die Qualität der Inhalte” zieht Daniel unmittelbar nach der ersten Folge das Fazit. Allerdings wissen die beiden Herzblutsportler auch, dass sowohl trainingstechnisch als auch in der Podcast Serie eine Menge Potential nach oben ist. Das werden sie nutzen.

Themen

  • Es bleibt alles anders
  • Daniel bei PMP Coaching
  • Ganzheitliches Training
  • Wandern
  • Ernährungs”umstellung”
  • Weg vom Trainingsmythos

Shownotes

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Daniel

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

7 Gedanken zu „Es bleibt alles anders. Die BääMTB Trainings Serie Teil 1

  • 22.10.19 um 16:48
    Permalink

    Hallo Daniel,
    kennst du den Autor Thomas Chapple und sein Buch “Grundlagentraining im Radsport”? Ein wichtiges Kapitel ist das Training an der UTS (untere Trainingsschwelle, liegt im G1). Der Punkt, vor dem ersten signifikanten Laktatanstieg. Ist das in deinem Training mit Torsten Weber ein Thema? War es im Training bei Staps ein Thema? Oder trainierst du einfach nach den Trainingsbereichen nach Coggan? Viele Grüße Kerstin

    Antwort
  • 23.10.19 um 08:47
    Permalink

    Hallo Kerstin, danke für deine Nachfrage. Ich habe das Buch aber die UTS gerade nicht präsent. Ich lese mir das Kapitel am Wochenende mal durch. Das Thema UTS ist also weder bei STAPS noch bei PMP Coaching ein Thema, aber das Überthema G1 ist natürlich fest im Training verankert. Auch als Abgrenzung zum KB Bereich, im Übrigen ein wichtiger Faktor für den Leistungsmesser. Denn KB-G1 sind in der RPE manchmal sehr ähnlich aber die KB-Zeit im Training verschenkte Zeit.

    Du trainierst nach UTS? Wie wurde der Wert ermittelt?

    Antwort
  • 23.10.19 um 16:02
    Permalink

    Den Wert habe ich über einen Laktatstufentest mit Spiro im Mai bekommen und war sehr erschrocken darüber, daß ich nun einen G1 hatte, der fast aus den Trainingsbereichen nach Coggan heraus fiel, weil er so niedrig war. D.h. der Punkt des ersten Laktatanstiegs war sehr früh. Laut Chapple passiert das, wenn man zu früh intensiv trainiert. Seitdem habe ich drei Trainingseinheiten unterhalb der UTS pro Woche absolviert ( und zwei harte Intervalleinheiten bei 95 und 105% der FTP, polarisiertes Training also, kein G2 Anteil). Was jetzt auffällt ist, daß meine Herzfrequenz im G1 deutlich runter gegangen ist, im Vergleich zur Wattzahl. Mich würde natürlich interessieren ob jemand, z.B. du oder Torsten, ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Bis Mai habe ich auch mit den Bereichen von Staps trainiert und ähnliche Trainingseinheiten wie du in meinem Plan von Benjamin gehabt. Aber das im unteren Bereich noch Potenzial ist, war nicht deutlich. Viele Grüße Kerstin

    Antwort
    • 24.10.19 um 10:38
      Permalink

      Korrelierte der Anstieg mit deinem VLaMax Wert? Also war der Wert auch sehr hoch? Und was hat Benjamin dazu gesagt?

      Ich hole Torsten mal hier in die Diskussion mit rein, ich glaube aber grundsätzlich ist Coggan erstmal nur eine allgemeine Unterteilung, die nicht individuell zu jedem passt. Insofern scheint das UTS Modell natürlich genauer. Oder Torsten?

      Antwort
  • 24.10.19 um 11:38
    Permalink

    Hallo Kerstin!

    Ich bin ein Befürworter davon nahezu alle „Trainingsbereiche“ mit in da Training zu bauen und vor allem viel Varianz auch innerhalb „definierten Bereichen“ einzubauen. (Trittfrequenzwechsel, erhöhte Erholungsbelastungen in Intervallen usw.)

    Die UTS die du beschreibst kenne ich, setze sie aber so gut wie garnicht ein. (Ab und zu in der Wettkampfsaison in Phasen erhöhten intensiven Wettkämpfen)
    Sie ist aber ein gutes Mittel wenn man die Zeit hat große Umfänge zu absolvieren, (Im Winter finde ich dies teilweise gefährlich) und/oder du bis dato so gut wie nie in diesem Bereich trainiert hattest. Dann kann es , kombiniert mit der richtigen Ernährung, ein guter neuer Trainingsreiz sein.

    Aber die UTS kann auch „verfälscht“ sein du z.b. Kohlenhydrate vor der Diagnostik gegessen hattest.

    Ich hätte noch ein paar Fragen zum besseren Verständnis deiner Situation:
    1. Wie sieht deine Vlamax und Vo2max aus?
    2. Und wie hat sich beides verändert nach dem größeren Anteil UTS Training?
    3. welche Wettkämpfe bestreitest du?
    4. wie hat sich dein Puls im intensiven Bereich verhalten? War er dort ebenfalls niedriger?

    LG
    Torsten

    Antwort
  • 24.10.19 um 23:22
    Permalink

    Hallo ihr zwei!
    zuerst zu Daniels Fragen:
    meine LD bei Benjamin war im März, danach hatte ich noch einen 3wöchigen VO2 Block. Der Stufentest mit Spiro war im Mai und da war VLamax schlechter und der erste Laktatanstieg im G1 eben sehr früh. Ob das VO2 Training das verursacht hat, kann ich also leider nicht beantworten. Meine 4mmol Schwelle lag auf jeden Fall auch weit unter der Staps Schwelle. Ich würde vermuten, daß ich nicht den richtigen Gegenpol zum VO2 Training hatte.
    Nun zu Torsten:
    Ich bin noch nie dieses klassische Wintertraining mit den hohen G1 Umfängen gefahren. Und im Vergleich ist der jetzige G1 an der UTS entspannter als der aus der Staps LD. So, wie ich das Vom DL ext kenne. (Ich habe auch mal das Laufen im Training gehabt)
    Was die Ernährung vor der LD angeht, habe ich mich an die Vorgaben gehalten und die letzte Kohlenhydratzufuhr war etwa 4h vorher. Ich weiß um die Problematik, da ich auch den umgekehrten Fall erlebt habe. Leere Speicher und low carb Ernährung haben eine tolle VLamax ergeben :-) die lag übrigens immer zwischen 0,5 und 0,58.
    Beim Stufentest habe ich leider keinen Wert für die VLamax bekommen. (Kann ich die selbst berechnen? Nachbelastungslaktat abzüglich Ruhelaktat?)
    VO2max ist im Mai identisch mit August, da gab es keine Einbußen durch den größeren UTS Anteil.
    Ich fahre MTB Marathon. Vorzugsweise Mitteldistanz oder Langdistanz. Und 24h 2er Team.
    Was das Intervalltraining betrifft, war ich erstaunt, wie gut das lief. K3 bei 105% der FTP, Sweet Spot bei 95% der FTP, LT, Over Under und VO2 (bei 120% 6′ Intervalle). In den ersten Intervallpausen ging die HF schnell runter auf das G1 Niveau. Im Intervall war die HF vergleichbar mit den HF Werten aus der Staps LD, obwohl ich ab Mai nach FTP trainiert habe, also mit einer 10 Watt höheren Schwelle. Damit waren die HF Werte wohl im Intervall niedriger. Habe gerade nochmal in die Zwifteinheiten geschaut ;-)
    Die LD im August hat Leistungszuwachs an der 3 bzw. 4mmol Schwelle ergeben.
    Ich habe jetzt eine lange Phase mit UTS Training hinter mir (ab September) und starte gerade wieder mit K3 Intervallen über 8′. Und ich bin zufrieden. Nächste LD ist Mitte November.
    Lieben Gruß! Kerstin

    Antwort
  • 04.11.19 um 09:48
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    Ich bin mir mit der Herzfrequenz echt nicht mehr so sicher, seit dem Training nach Leistungsmesser. Bleiben wir mal bei so Faktoren die beständig bleiben wie die maximale Herzfrequenz. Die ist ja fast nicht zu verbessern und nimmt mit dem Alter eher ab.

    Wechseln wir zur Leistung. Die will ich verbessern. Also kann ich irgendwann bei gleicher maximaler Herzfrequenz hoffentlich einer höhere Leistung über eine längere Dauer abgeben.

    Bedeutet doch auch im G1 oder G2 Bereich, dass bei gleicher Herzfrequenz mehr Leistung getreten wird. Früher habe ich mich auch immer gefreut, wenn bei der LB niedrigere Pulswerte kamen. Aber weniger Puls bedeutet ja auch difus weniger Leistung.

    VLaMax Werte brauchen ein anderes Testverfahren, gestern habe ich mit Torsten aber auch darüber diskutiert. Ist der Wert jetzt sinnvoll, wichtig oder geht so? Und wie ist das mit dem 15″ Sprinttest, wie fehleranfällig ist der und wieviel sagt eine sinkende Laktatbelastung aus? Der Stoffwechsel wird da ja nur an einem Punkt angeschaut.

    Du sprichst echt interessante Themen an und ic bin mega an einem Austausch interessiert. Wo kommst du her?

    Antwort

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