Autor: Maren

Coffeechains auf der Straße: Rund um Köln

Die Coffeechains-Küken Jan und mich zieht es auf die Straße. Die großen Jungs lassen uns spielen, bis sie uns irgendwann ein MTB unter den Hintern tackern und uns irgendwo im Sauerland aussetzen, bis wir keine Angst mehr vor Bergen haben. Das könnte noch etwas dauern, also vertreiben wir uns die Zeit bis dahin mit Straßenrennen. In Münster hat Jan im letzten Herbst seine Premiere nach gefühlt 300-jähriger Rennrad-Abstinenz gegeben. Kurz zusammengefasst: Er hatte vorher mächtig die Hosen voll und war hinterher enttäuscht, wie schnell der Spaß dann auf einmal vorbei war. Wer die ausführliche Variante nochmal nachlesen möchte: Münsterland...

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Heute fährt die 18 bis nach Istanbul

Liebe Fahrgäste, hier eine aktuelle Durchsage: Die Linie 18 hält heute nicht in Brühl, sondern fährt durch bis nach Istanbul. Heute fährt die 18 bis nach Istanbul … Hallo aus Geldrop, nähe Eindhoven, Willkommen bei Gulbergen24. Daniel ist heute Mittag mit der Startnummer 18 ins Rennen gegangen, was das Köln-Düsseldorf-Niederkrüchtener Betreuer-Team gleich mal zum Anlass genommen hat, den entsprechenden Karnevalshit anzustimmen. Passenderweise dauert die Fahrt von Daniels Heimatort bis nach Istanbul mit dem Auto laut Maps genau 23 Stunden und 58 Minuten – hier fügt sich also alles wunderber zusammen. Willkommen zum zweiten Abenteuer 24-Stunden-Rennen für das Team in diesem...

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Premiere beim Vulkanbike: Marens erstes MTB-Rennen

Sobald man mit dieser Coffee & Chainrings Bande zu tun hat, wird man automatisch mit in den Dreck hinein gezogen. Wenn du ein Rad geliehen bekommst, gemeinsame Trainings angeboten werden und sich dann noch jemand bereit erklärt, dich während des gesamten Rennens zu begleiten – wie könnte ich also anders, als viel früher als gedacht am Start meines ersten Mountainbike-Rennens zu stehen? Die Wahl ist auf den Vulkanbike Halbmarathon in Daun gefallen – erstens, weil meine vollen Wochenenden nicht viele andere Möglichkeiten zulassen und zweitens, weil das Team die Strecke für anfängertauglich hält. Zwischen der 35 und der 65...

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Tief im Westen … danke, Bochum!

Es ist noch gar nicht so lange her, da bin ich mein erstes Kriterium gefahren, habe als erste Frau über die Ziellinie überquert und auf dem Treppchen standen drei Männer. Ziemlich gefrustet bin ich aus Krefeld nach Hause gefahren, ihr kennt wahrscheinlich den Artikel. Beim Preis von Bochum Wiemelhausen, meinem zweiten Rennen dieser Art, durfte ich das genaue Gegenteil erleben. Wieder erste Frau, dieses Mal aber inklusive Aufmerksamkeit durch den Kommentator, Siegerehrung, Urkunde, Medaille und Preisgeld. Preisgeld! Bei nem Hobbyrennen! Als eine von nur zwei Frauen! Vollkommen verrückt, aber eine unheimlich tolle Geste. Danke, Bochum! Das Rennen selbst war übrigens...

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Inside Tour de France – Teil 2 – 11. Etappe von Eymet nach Pau

Das war der erste Teil: Ein Stück der Strecke der 10. Etappe der Tour de France durfte ich selbst radeln. Ich weiß jetzt, wie es sich anfühlt, die Ziellinie zu überqueren und im gelben Trikot auf dem Treppchen zu stehen. Außerdem habe ich einen Blick hinter die Kulissen geworfen und einiges über die Zeitnahme erfahren. Hier geht’s zum Artikel über meinen ersten Tag in Frankreich mit Tissot. Die 11. Etappe führt von Eymet nach Pau, fast bis an den Rand der Pyrenäen. Dennoch bleibt es flach, eine Sprintankunft ist also mehr als wahrscheinlich. Und obwohl ich mich am liebsten...

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Inside Tour de France – Teil 1 – 10. Etappe von Périgueux nach Bergerac

Drücken, ziehen, drücken ziehen. Atmen. Breite, gesperrte Straßen, die bis zum Horizont geradeaus führen. Der Asphalt ist gut, es rollt gut, wir fliegen. Hinterrad halten! Das Herz klopft und hüpft und überschlägt sich fast. Irgendwo in der Dordogne, östlich von Bordeaux, sind die Straßen nicht unseretwegen gesperrt, sondern für die Tour de France, für die 10. Etappe, die von Périgueux nach Bergerac führt. Obwohl das Fahrerfeld noch weit entfernt ist, stehen schon jetzt Zuschauer am Streckenrand. Dazu sorgen die Bandenwerbung, unsere Trikots mit Rückennummern, unser Führungsfahrzeug und das Kameramotorrad für einen Hauch Renn-Atmosphäre. Dann der rote Bogen: Noch zehn...

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Auf nach Frankreich: Bonjour Le Tour!

Die Tour de France war in Düsseldorf. Jetzt folgen wir ihr. Tissot, der offizielle Zeitnehmer der Tour, hat uns eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: Inside Tour de France. Für mich geht es am heutigen Ruhetag der Fahrer los nach Bordeaux und von dort nach Périgueux, wo morgen die 10. Etappe nach Bergerac startet. Am Mittwoch geht es bei der 11. Etappe von Eymet nach Pau. Nach den beiden hammerharten Etappen am Wochenende endlich wieder etwas für die Sprinter! Ich bin gespannt auf das Tour-Feeling in Frankreich und freue mich auch darauf, mehr über die Zeitmessung zu...

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Siegerehrung für Frauen? Is nich.

Beim Eintritt in die Coffee & Chainrings Gang haben die Jungs gefragt, wie ich denn mitwirken könnte, was für ein Thema ich besetzen könnte. Weil ich die erste Frau im Team bin, habe ich natürlich gesagt: Frauenradsport! Tausend Ideen hatte ich im Kopf, wollte die einzelnen Disziplinen unter die Lupe nehmen und vergleichen, wie es so aussieht mit Teilnehmerinnenquoten und medialer Berichterstattung. Fakt ist: Bisher sind gefühlt tausend andere Themen dazwischen gekommen, seien es eigene sportliche Herausforderungen oder klitzekleine Sportevents in der Heimatstadt. Ich habe mich stattdessen anders eingebracht, aber die #fietsenmiezen-Themen schwirren mir im Hinterkopf herum. Einen Anstoß,...

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Tour de France: Grand Départ in Düsseldorf

Mein Faible für Heimspiele dürfte ja mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Düsseldorf Marathon, T3 Triathlon Düsseldorf, Ratingen Triathlon. Ich liebe es, wenn Dinge, an denen das Herz hängt, direkt vor der Haustür passieren. Nicht im Ansatz kann ich mir aber vorstellen, wie man sich als Radprofi wohl fühlt, wenn die Tour de France im eigenen Land startet. Wohl ungefähr so: Düsseldorf, danke für den geilen Auftakt! Der Radsport hat die härtesten Fans! Ihr feiert uns sogar im Regen als ob die Sonne scheint. ???? — Marcel Kittel (@marcelkittel) July 1, 2017 Unglaublich!! Gestartet mit Gänsehaut und im Ziel mit tauben...

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Mitteldistanz beim Wasserstadt Triathlon Hannover

Wenn man eine Woche zuvor ein 24h-MTB-Rennen hautnah miterlebt hat, kann eine Renndauer von um die sechs Stunden schon mal etwas kurz wirken. Trotzdem bin ich mit genug Respekt in meine erste Triathlon Mitteldistanz gegangen: 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen muss man ja auch erst mal hinter sich bringen. Sechseinhalb Stunden nur Radeln wäre mir möglicherweise leichter gefallen, aber das Leid ist ja immer ein selbst gewähltes. Und so sind es die kleinen Dinge, die die Beine in Bewegung halten: kalte Duschen und wildfremde Menschen, die sich als perfekte Pacemaker entpuppen. Der gesamte Rennbericht...

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