Autor: Daniel

#BikeFestivalWillingen Transalp Feeling im Sauerland

4.000 Sportler messen sich miteinander beim BIKE Festival in Willingen, knapp 1.800 davon beim Rocky Mountain BIKE Marathon. Darunter Daniel und Tim für Coffee & Chainrings. Noch ein bisschen geflasht von der Größe des Festivals stand ich da, morgens um 07:15 Uhr, im Startblock D des Rocky Mountain BIKE Marathons. Die Uhrzeit ist wirklich gewöhnungsbedürftig aber gut, alles eine Frage der Selbstorganisation. Der Transalp Härtetest ist geglückt. Daniel und Tim mit der gesamten Transalp Crew. Geplant war die lange Strecke über 120km und 3500hm, am Ende wurde es die Mittelstrecke über 95km und 2900hm. Warum? Weil es nach der Streckenteilung einen fiesen Anstieg gibt, den man hätte zwei Mal fahren müssen. Weil es mental nicht gut ist, wenn man die Wahl hat. Schlussendlich aber auch, weil die Kraft fehlte oder nicht? Das werden wir nicht mehr klären können. Trotzdem hatten Tim und ich eine Menge Spaß, ein großes Erlebnis und das erste Mal ein Transalp Feeling. Der Weg nach Riva ist lang und die Harmonie stimmt, selbst wenn ich in meinen Krisen Tim einiges abverlange. Er fängt die schlechte Stimmung ab und bring neue Leichtigkeit mit. Merci. Vom Start weg zog Tim ordentlich an. Die ersten 55km sah ich eigentlich nur einen Arsch von hinten. Gewöhnungsbedürftig ist das nicht mehr, sondern Routine und ein Stück weit Teamtaktik. Tim ist der bessere Tempogeber. Die erste Runde lief sehr gut, die...

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#BikeFestivalWillingen Tag 2

Am zweiten Tag des #BikeFestivalWillingen stand natürlich für uns der Rocky Mountain BIKE Marathon im Vordergrund, trotzdem ist natürlich die Expo der zentrale Ort für ein Meet&Greet. Deswegen habe ich mich natürlich auch nach dem Marathon noch auf das Festival Gelände begeben. Mitten drin statt nur dabei, obwohl ich die fast sechs Rennstunden gemerkt habe. Aber das Töchterchen möchte ja auch sehen, was die bunte Bikewelt alles zu bieten hat. Besonderes Interessant fand ich den Stand von Jentschura, darüber werde ich dann nach dem ganzen Rennstress mal in Ruhe was schreiben. Schön war das kurze Treffen von Jule und Raphaela, sowie die reichlichen Zuschauer bei der Siegerehrung des Marathons. Ehre und Respekt denen, die ihn verdienen. Leider hatte ich keine Lust mehr mir Enduro, Downhill oder die anderen tollen Events anzusehen. Nächstes Jahr ist glaube ich der Sonntag zum Entspannen im Sauerland noch eine Alternative. Das Festival macht nämlich richtig Spaß und ist sehr stimmig. Auf dem Rückweg haben wir im Übrigen in einem veganen Café sehr lecker gegessen, direkt gegenüber des Bahnhofs in Iserlohn – liegt ja quasi auf dem Rückweg. Auf dem Festival Gelände gibt es nämlich keine vernünftige, Sportler gerechte, Ernährung zu kaufen (außer am ausverkaufen Jentschura...

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#fourpeaks Tag 1 – die Ankunft

Der erste Schritt für eine erfolgreiche Teilnahme an den BIKE Four Peaks wäre geschafft. Wir sind angekommen. Mit einem kleinen Baby und 950km vor der Brust macht man sich schon etwas mehr Gedanken. Aus diesem Grund haben wir die Fahrt auch überwiegend auf die Nacht verlegt. Das klappte gut und wir waren pünktlich zum Mittagessen im Hotel. Danach hatte ich die Wahl zwischen Beine hoch oder Bike hoch und entschied mich für letzteres. Etwas die Beime von der Fahrt freistrampeln. Und guck ma da, Four Peaks Schilder. Und schon war ich drin im ersten Anstieg der ersten Etappe. Auf 11km geht es über 1000hm hinauf zur Kaiserburg. Ich war nicht lebensmüde und folgte dem Anstieg bis zur Hälfte auf 1500m, technisch nicht schwierig und die Steigungsprozente sind moderat, wenn man die ersten Kilometer hinter sich hat. Umso schöner ist die Ausblick auf Bad Klein Kirchheim und den gegenüberliegenden Nockbergen (ebenfalls über 2000m hoch) oder der Fernblick nach oben, denn man durch die Lifte immer wieder erhaschen kann. Vor aller Genießerei habe ich dann nicht bemerkt wie von hinten die böse Regenwolke kam. Nun, duschen musste ich nach der kurzen Runde nicht mehr. Und die Wolke ist leider immer noch da. Ansonsten ist Bad Kleinkirchheim ein schmuckes östereichisches Bergstädtchen, abgesehen von den nicht vorhandenen Lokalitäten für Veganer. Aber ich bin ja Selbstversorger und mein Hasi kann das auch bestens. Morgen...

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#Fourpeaks Die Vorbereitungen

Etwas überraschend habe ich vor einigen Wochen bekanntlich einen Startplatz für die BIKE Four Peaks gewonnen. Der kleinen Schwester BIKE Craft Transalp, unserem großen Saisonhighlight. Persönlich steht die kleine Schwester BIKE Four Peaks aber nicht viel unter der Trabsalp, denn es geht back to the roots. Die BIKE Four Peaks wird 2015 nach 280km und fast 9000hm am Weissensee enden, dem höchsten Bergsee Kärntens und dem Ursprung meiner Leidenschaft Mountainbike. 2006 habe ich dort zum ersten Mal ein MTB ausgeliehen und den Technik Parcours an der Naggl Alm abgefahren und im anschließenden “Downhill”, die Forststraße hinab nach Techendorf, mich schwer in den Sport verliebt. Neun Jahre später also, werde ich im Renntempo um den Weissensee herum und zum krönenden Abschluß hinauf zur Naggl Alm, um dann im Finale hinab die vollen Emotionen genießen. Was bin ich meinen Großeltern dankbar, dass sie mich in meiner Kindheit immer wieder mit in den Urlaub am See zum Campen mitgenommen haben und ich so auch als Heranwachsender das Bergsee-Feeling dem Party Urlaub auf spanischen Inseln vorgezogen habe. Die Vorbereitung auf die BIKE Four Peaks, die eigentlich wiederum Vorbereitung auf die Craft BIKE Transalp ist, schaute in diesem Jahr ganz anders aus, als 2014. Als Neuling auf der langen Distanz, als Rennfahrer in den Alpen und als Etappenfahrer war ich extrem nervös und meine Vorbereitung gezielt auf das Event fokussiert. In diesem Jahr gehören...

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#BikeFestivalWillingen Tag 1

Boah! Warum habe ich bisher einen Bogen um das BIKE Festival Willingen gemacht? Alleine die Expo lohnt sich schon und das ganze Ambiente als Teil der Mountainbike Familie. Nichts ist dort abgehoben, bodenständig und auf Augenhöhe. Das gefällt mir. Die rund 300 Austeller sorgen für ordentliches MTB Feeling, leider sind meine Beine heute im Schonungsmodus. Ein ausgiebiger Besuch der Expo findet also erst morgen nach dem Marathon statt. Heute genügte ein kurzes Meet&Greet mit Nadine und Tim bei der Startnummernausgabe mit angegliedertem Café. Wir chillen jetzt im Hotel mit großer Terasse und gemütlichen Zimmer. Und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Apropos Sonne, die fehlt morgen voraussichtlich. Stattdessen graue Wolken und Regen. Deswegen werden Tim und ich spontan entscheiden, ob wir 95km oder 121km fahren werden. So oder so ist alles angerichtet und wir sind voller Vorfreude und gewillt zu...

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#mtbrhens15 Außer Schmerzen nix gewesen?

Eigentlich war der 16. CANYON Rhein Hunsrück MTB Marathon ein Rennen zum abhaken und schnell vergessen. Eine verpatzte Generalprobe eben. Aber so leicht geht das auch nicht, die linke Körperhälfte hat etwas dagegen. Ein Erfahrungsbericht. Eine holprige Wiese mit zwei Spuren, eine schnelle Fünfergruppe und der Kampf um die beste Position im kommenden Downhill. Ein etwas langsamerer Vordermann, ein versuchtes Ausweichmanöver über die Mitte der Fahrbahn mit zu hoher Grasnabe, ein Abflug nach links quer über die gesamte Strecke, ein Kollege von hinten auf und über mir. Autschn. Dass das Rennen hier und jetzt für mich zu Ende ist, war mir so zu dem Zeitpunkt nicht bewusst. Überwältigt von der Hilfsbereitschaft meiner Mitfahrer, die mir aufhalfen und sich um Rad und Garmin kümmerten und bis zu meinem Signal bei mir blieben. Danke sehr, ich glaube ich habe das vor Ort gar nicht wirklich realisiert. Bereits der folgende schwere technische Downhill war grenzwertig mit einem labilen Körper, so habe ich mich dann zur Aufgabe entschlossen. Vielleicht auch wegen des Fokus auf das BIKE Festival Willingen, der BIKE Four Peaks und der BIKE Transalp. Nichts riskieren. Was geblieben ist, sind Schmerzen. Außer Schmerzen nichts gewesen? Dem würde ich jetzt mit einem Tag Abstand widersprechen. Zuerst gehört dem Veranstalter MTB-Rhens ein Riesen Dank. Eine tolle Strecke, massig Trails, tolle Abfahrten und dann noch diese Aussicht. Gänsehaut im Rheinland mit dem Gefühl von...

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Trainingsrückblick Mai 2015

Nach dem ersten Wettkampf Block im April stand im Mai wieder das gezielte Training im Vordergrund. Lange Ausdauereinheiten und hohe Umfänge in den Trainingswochen waren das Resultat. Mein erster Monat mit Powermeter am Rennrad. Selten habe ich mich an eine Technik schneller gewöhnt und ins Training integriert. Seit dem fahre ich im Ausdauerbereich viel konstanter und habe viele “Fehler” aus meinem Training verbannt. Ich startete nach der verdienten Ruhewoche mit neun Trainingstagen in Folge in den Umfangblock, ein Großteil der Einheiten waren aber vom zeitlichen Umfang sehr kurz. Nichtsdestotrotz gab es bereits Anfang Mai zwei Einheiten um 100km. Die Trainingswochen zwei und drei mit sechs und fünf Trainingstagen waren als Art Trainingscamp geplant. Lange und umfangreiche Einheiten standen im Fokus, in der zweiten Woche ging es gleich drei Mal über die 100km Distanz und zusätzlich gab es eine intensive Einheit mit dem Schwerpunkt Kraftausdauer. Zu Beginn der dritten Woche gab es kürzere Ausdauerfahrten und Intervalle, ehe das Wochenende mit zwei weiteren langen Einheiten den Blockabschluss bildete. Gerade der letzte Tag war von großer Bedeutung, war die Anstrengung besonders groß aber die Motivation noch voll vorhanden. Die Kraft hatte ich mir also richtig eingeteilt. Gemeinsam mit Tim war die Ausfahrt sehr witzig, weil ich mental ums Überleben kämpfte und Tim, aus seiner Ruhewoche kommend, vor Tatendrang strotze. Immerhin war ich zu dem Zeitpunkt schon jenseits der 60 Trainingsstunden und 1500km....

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#garmin Segmente in der Praxis

Seit fast einem halbem Jahr habe ich den Garmin Edge 1000 im Einsatz. Der erste Eindruck war eine positive Überraschung in den Punkten Stabilität und Zuverlässigkeit, daran hat sich nichts geändert. Eine meiner Lieblingsfunktionen im Training, die sich mittlerweile auch in Marathon-Rennen bewährt, ist die Segmente Funktion des Garmin Edge 1000. Zwar komme ich mit Garmin Connect nicht aus und nutze die Schnittstelle auch nur zum Übertragen meiner Protokolle, aber mit Unterstütung von Gniza.org/segments kann man spielend Strava Segemnte auf den Garmin Edge aufspielen. Das ganze funktioniert einwandfrei mit allem Schnickschnack wie Leaderboard und dazugehörige Zeiten. Natürlich bleibt der...

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#fourpeaks Streckenanimation

Heute geht es wieder los, die letzten zwei Wochen Tapering-Training vor der ersten großen Wettkampfwoche mit dem Bike Festival Willingen, Rund um Köln und den BIKE Four Peaks. Mit der Strecke der BIKE Four Peaks habe ich mich mittlerweile auch auseinandergesetzt und bin begeistert. Insgesamt scheint die Strecke etwas entschärft zu sein, kein Trail ist so hoch kategorisiert wie der letztjährige Wildkogeltrail oder der Fleckalmtrail, bis dato meine schwierigste Herausforderung. Dafür gibt es zwei Extreme Bergetappen mit Anstiegen jenseits der 1000hm. Und zwei längere Etappen mit weniger langen Anstiegen. Auf dem ersten Blick scheint mir das ganze zu liegen. Schauen wir mal. Die Streckenanimation sorgt in jedem Fall schon für...

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