Es war eigentlich abzusehen, dass ich heute mehr Leiden würde als gestern, doppelte Höhenmeter mit der Belastung von gestern in den Beinen und das alles nach dem Unfall. Ich hätte es wissen sollen. Ich habs verdrängt. Nacken und Schultern merkte ich heute extrem und richtig in Tritt kam ich nicht. Aber…

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… geschafft. Ich glaube ich lehne mich nicht weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass mir letztes Jahr zu dieser Zeit bestimmt eine tapfere Ausrede eingefallen wäre, die erklärt warum ich nur zwei, drei oder vier der 16 Runden gefahren bin. Aber No Mimimimi. Ganz einfach, aufgeben war heute keine Option. Und es war hart. Aber wollte ich das nicht auch? Hab ich mir nicht selbst überlegt, dass ich einen Tag nach den Fastest 1000hm direkt die Fastest 2000hm nachlegen wollte? Und überhaupt, meine Zielzeit von 3:15h habe ich mit 3:19h nur um vier Minuten verpasst. 15 Sekunden pro 1,6km Anstieg verloren. Wenn man bedenkt, dass ich zudem heute nicht so souverän bergab gefahren bin, weil Schultern und Nacken schmerzten, alles im Lot.

Vor allem: Geschafft. Dem Teufelchen im Kopf getrotzt. Das meldete sich heute bereits ab dem ersten Anstieg, mal lauter mal leiser. Aber immer vorhanden, Flow kam nicht auf aber ich stemmte mich mit aller Kraft gegen die Negativspirale und fand immer wieder einen Weg heraus. Mit einer IF von 0.8 lag ich über die Distanz von über drei Stunden in einer guten Marathon Belastung. Ich darf also zufrieden mit mir selbst ein Haken daran machen und mir für morgen bereits heute Abend einen Handlungsplan schreiben, um bei den 2. Fastest 1000hm morgen einen soliden Schlusspunkt zu setzen.

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🌍 🚲 Day

16mal 1,6km mit 127hm am 🌍🚲 Day. Mein persönliches Geschenk.

Heute Nachmittag habe ich dann noch mit meinen Kids und Lastenrad eine Tour durch Erkelenz gemacht. Inkl. Eis essen und Spielplatz Besuch. Like a Pro. Like Kim Ames MTB.