Tim zeigte es schon bei seinem Everestingversuch mit Schildi im Brohltal: Er ist fit, motiviert und muss seine Energie einfach loswerden. Da bietet sich doch an, die Energie auch noch für einen guten Zweck einzusetzen. Das passiert nun am längsten Tag des Jahres, dem 20. Juni, wenn Tim im Rahmen von MEhr RAdeln seines Arbeitgebers MERA sein eigenes “24-Stunden-Rennen” bestreitet.

Schon im letzten Jahr hat Tims Arbeitgeber MEhr RAdeln durchgeführt. Dabei wurden die erradelten Kilometer in eingespartes CO2 und dieses in Hunde- und Katzenfutter umgerechnet und gespendet. 2019 dauerte die Aktion einen Monat, aufgrund von Corona hat MERA die firmeninterne Spendenrunde auf drei Monate verlängert. Dieses lobenswerte Projekt – Futterspenden und gleichzeitig Einsparungen von CO2 durch radfahrende Mitarbeiter – soll auch 2020 ein Erfolg werden. Damit das gelingt, hat sich Tim überlegt, “einfach mal” am längsten Tag eine private Challenge zu starten. Übrigens wird Tims Ergebnis direkt 1:1 in Tierfutter umgerechnet, also jeder erradelte Kilometer ist 1 kg Hunde- und Katzenfutter wert. Tims Plan ist nun, zwischen 500 und 700 kg Hunde-und Katzenfutter für die Tierschutzorganisation “Helden für Tiere” einzusammeln. Das kommt übrigens auch im Rest des sehr tierfreundlichen Coffee & Chainrings Teams hervorragend an, hierzu mehr am Freitag.

“Wird dann halt ne lange Einheit”

Tim – übrigens “Gesamtsieger” 2019 – hat sich hierfür eine leichte Runde von ca. 5 Kilometern erstellt. Diese ist fast höhenmeterfrei und Tim fährt sie mit dem Rennrad von 12 Uhr samstags bis 12 Uhr sonntags ab. So lange im Sattel zu sitzen ist für Tim ja nichts Neues. Als Vierter bei den 24 Stunden von Duisburg 2018 weiß er, worauf er sich da einlässt. Das Ganze läuft bei ihm übrigens unter Training. “Da die ganzen Rennen im Sommer ausfallen, habe ich meinen auf die MAXXIS BIKE Transalp ausgerichteten Trainingsplan überarbeitet, um im Spätsommer topfit zu sein. Die Woche jetzt ist meine letzte Woche Grundlage vor der Regenerationswoche – wird dann halt ne lange Einheit”.

Natürlich lohnt es sich, kräftig die Daumen zu drücken, um diese Trainingseinheit nicht nur sportlich zu einem großen Erfolg werden zu lassen. “500 bis 700 Kilometer sollen es schon werden, dafür setz ich mich sogar mal länger auf das Rennrad und lasse mein Mountainbike stehen. Höherer Schnitt, mehr Kilometer, mehr Spenden!” Hierbei werden ihm vermutlich auch ab und zu Kollegen zur Seite stehen und ihn die eine oder andere Runde begleiten. Das wird das Spendenergebnis weiter nach oben drücken. Wer weiß, vielleicht darf sich “Helden für Tiere” nach den 24 Stunden über mehr als eine Tonne Hunde- und Katzenfutter freuen. Es wäre ihnen zu wünschen!

Es ist übrigens erlaubt, Tim anzufeuern, die Strecke wird noch offiziell bekanntgegeben. Aber bitte beachten, dass die aktuellen Coronaregeln natürlich auch bei dieser Fahrt gelten. Es handelt sich nicht um ein offizielles Event mit abgesperrter Strecke , sondern um eine private Trainingsfahrt von Tim mit angeschlossener Spendenaktion. Wer Tim begleitet, muss also auch die Straßenverkehrsordnung beachten.