Arbeitsbedingt pausierte mein Trainingstagebuch einen Tag länger als gewollt, der gestrige Ruhetag war aber auch wirklich alles andere als interessant. Interessanter war dagegen das Wochenende, auf das ich rückblickend kurz eingehen werden. Im Fokus steht aber mein heutiges Training, erst letzte Woche im PMP Coaching Labor entstanden.

Geil, das will ich auch! Das war meine Reaktion als Torsten Weber von PMP Coaching vergangene Woche von seiner ersten Erfahrung einer Kraftausdauer Trainingsalternative berichtete; im Wechsel jeweils eine Minute hoch und niedrige Trittfrequenz im Schwellenbereich über 8 Minuten. Dieser Rhythmus Bruch trainiert vielleicht weniger die Kraftausdauer als reines K3 Training im sitzen oder stehen aber insbesondere der Wechsel von verschiedenen Frequenzen fällt mir meistens schwer. Challenge yourself, kurzerhand änderte Torsten mein K3 Training von heute in das TF-Wechsel Training.

Genial! Was war das für ein Flow Gefühl, einerseits diese schwerenlosen Beine bei 110er Kadenz und andererseits die pulsierenden Kräfte bei 40er Kadenz. Exemplarisch in dieser Grafik schön zu sehen:

Ich freue mich sehr über das Training. Vielfach gab es starke Verbesserungen; zum einen konstant über 100 Umdrehungen bei 300+ Watt. Ein tolles Gefühl, weil die Anstrengung in den Beinen wenig spürbar ist. Machs wie Tim, die Belastung dahin packen, wo man sie verträgt. Gemeint ist das Herz-Kreislauf System. Mit Recht, denn die kraftbetonten 40 Umdrehungen gingen ebenso locker auf die Kurbel aber dafür spüre ich die Oberschenkel heute Abend massiv.

Ebenso erfreulich, dass ich in keinem der vier Intervalle nach acht Minuten die Belastung beendet habe. Sondern immer dann, wenn die Berge vorbei waren. 11:30min, 9:30min, 8:15min, 8:16min mit jeweils über 300 Watt. Sowohl das Berge zu Ende fahren als auch die gute Leistung freuen ich sehr.

Last but not least: Mit 6 Grad war es tierisch kalt und Arm- und Beinlinge mit Sommertrikot und -hose defintiv zu wenig wärmend. Das habe ich angenommen und in den Abfahrten mit Würde gefroren und in der Belastung vollständig ignoriert.

Rückblick Wochenende

Nach dem fordernden Tag bei Thomas und Reinhard im Teutoburger Wald habe ich am Samstag trotzdem gute Beine gehabt, allerdings mein Training aufgrund von Familienverpflichtungen gekürzt. Dafür folgte am Sonntag noch eine lange G1 Fahrt, wo ich mir wissentlich der Belastung bereits durch Ansgar und Dominik Unterstützung geholt habe. Ein kurzes Meet & Great sorgte für ausreichend Motivation, um die 100km Grundlage voll zu fahren. Inkl. der ersten Störche Sichtung in unserer Region!

17 Stunden Training, 850 TSS bei 400km und 3500hm. Mit einem TSB von -20 eine optimale Stressbelastung, um in der dritten Woche mit Arbeitsbelastung noch eine Schippe drauf zu legen.

Erkenntnis des Tages

Mit dieser Woche setzt das nächste Projekt an: 1000km in einer Woche (vom 25.05-31.05.2020), meine Trainingseinheiten sind nicht nur im Kalender von PMP Coaching geplant, sondern werden von mir hinsichtlich Zeit, was für das Training notwendig ist und welche Schwierigkeiten das Training beinhaltet vorbereitet. Diese Vorbereitung zahlt sich aus, was Trainingsleistungen wie heute mir immer wieder aufzeigen. Hier muss ich immer wieder Natascha Bourguignon (B.Active Personaltraining) mein Kompliment für ihre Arbeit aussprechen.