Gestern war hart, heute härter? Gestern war kurz, heute länger! Härter ist schwierig zu beantworten, weil K3 Intervalle weniger weit außerhalb der Komfortzone sind als All Out Intervalle.

Der Tag begann bereits mit einem Erfolg, als ich noch vor 7:30 die erste Aufgabe aus der toDo Liste strich und Jörgs Löhr Dreiklang zur Veränderung fertig gehört als Arbeitsauftrag bis Freitag strukturiert habe.

Danach wurde es hektisch. Home Office, Training, Mittagessen, Präsenzzeit auf der Arbeit, Kinder abholen und Mentaltraining. Es war nicht einmal mehr Zeit für einen Snack zwischen durch.

Aber – und das ist wichtig – es war kein Stressempfinden dabei. Eine klare Struktur und Spaß bei der Arbeit helfen sehr.

Im Training standen fünf K3 Intervalle auf dem Menu. Start und Ende des 14min Intervalls waren 10 Sekunden K1 Sprints. Vergleichbar mit der Einheit am 16.04.

Wo steh ich? Beim kurzen Warm Up fühlte sich anfangs alles schwerfällig an. aber mit dem K1 Sprint ging die Post ab. Aber wie! Fast wie von selbst flog ich für meine Verhältnisse die Anstiege hoch. Immer im oberen Bereich der K3 Range. 4/5 Intervalle lagen bei 293-296 Watt (bei Zielrange 267-299 Watt). Grandios.

Gewonnen. Siegesgefühl im Training. 🤙

Das vierte Intervall fiel etwas ab. „Nur 280 Watt“ aber an einem Anstieg, der zuviele Leistungsspitzen abverlangt und gleichzeitig zu lang zu flach ist. Ein Rhythmus Brecher. Defizit erkannt, Defizit gebannt? Im EB-Bereich werde ich an dem Anstieg demnächst gegen den fehlenden Rhythmus antrainieren.

Erkenntnis des Tages

Flow macht stark. Heute waren alle Intervalle nicht nur mega stark, sondern haben auch mega Spaß gemacht. Auch als es nicht lief hab ich immer dagegen gearbeitet, um wieder zurück zum Flow zu kommen.

Im Mentaltraining haben wir nochmals festgestellt wie wichtig – über eine gute Trainingsplanung von PMP Coaching hinaus – eine Vorbereitung auf das Training grundsätzlich ist. Und zwar sowohl im Bezug auf das ganze Projekt, die jeweilige Woche und am Abend vorher. 72 Stunden Zeit zur Umsetzung.