Endlich wieder Eifel. Alleine die Blicke auf der Autobahn auf die ersten Berge sorgen für Gänsehaut Momente. die erste Tour des Jahres mit Vereinsmeister Schildi wie immer ein Erlebnis.

Geplant waren 100km und laut Komoot 2000hm, ein Eifel Schauer und viele coole aber nasse Trails sorgten für eine Verkürzung des Trainings von 5,5 auf 4 Stunden. Ich habe dieses Jahr noch nie so gefroren wie phasenweise heute.

Schildi diktierte von Anfang an das Tempo. Der Junge trainiert für die Alpen und prescht mit seinen 60kg die Berge hoch, dass ich selbst mit 330 Watt den Anschluss verliere. Für die Vereinsmeisterschaft muss ich mir was überlegen. Vielleicht lassen wir die Berge weg…

Nach der harten Einheit wollten meine Beine heute nicht wirklich. Harter Kampf phasenweise aber das wollte ich so. Auf das kalte Wetter war ich schlecht vorbereitet aber auch hier hilft Jammern nichts und Schildi und ich fuhren weiter.

Erkenntnis des Tages

Es war eine harte Einheit. Nass kaltes Wetter und ich habe mir vorher zu wenig Gedanken über den Unterschied Eifel zur Sophienhöhe gemacht. Sowieso fehlt diese Woche die Fokussierung über eine Projektplanung. Alles Details, die sich dann auf die Bereitschaft „Komfortzone verlassen“ negativ auswirken. Und dafür habe ich heute gut trainiert. Die Leistung war nämlich trotzdem besser als die Trainings davor mit Schildi. Nur das Schildi dem Altersverfall gut vorbeugt und selbst nicht langsamer wird.