Was für ein Tag. Ich hab mich bereits seit Mitte der Woche auf das Training gefreut, weil es herausfordernd werden sollte. Am Ende war es sogar weit aus mehr als die Sweetspot Challenge, die geplant war.

6h Training, davon 1:20h Sweetspot nach 4,5 Stunden war geplant mit einer Fahrzeit von 6:10h und 310TSS. Um es vorweg zu nehmen, am Ende hatte ich 5:55h auf dem Tacho 1:25h Sweetspot und 298TSS. Yeah! Länger als der Trainer. Und das soll was heißen, wenn dich der Fünftplatzierte des Race around Austrias trainiert.

Aber heute zählt nicht nur die Leistung. Auch das Gefühl. Zu keiner Zeit irgendwie einen Hänger gehabt, trotz Kettenriss im Sweetspot Intervall nach über 4,5h Training das Ding beendet. Und dazu vorher nicht nur flach Kilometer gemacht, sondern vier Anstiege der Sophienhöhe erklommen. Und das alles als bike2work.

Länger als der Trainer

Bestes Wetter. Beste Laune. Bereits am Freitag habe ich mit Torsten meine alternative Saisonplanung besprochen, zum Start des neuen Blocks direkt die erste Challenge: Länger als der Trainer.

Sweetspot über 1:20h bin ich selbst noch nicht gefahren.

Torsten Weber, PMP Coaching

Fast beiläufig erwähnte Torsten, dass er selbst noch kein Sweetspot Intervall dieser Länge gefahren ist. Aber ich soll mal machen… ein Kettenriss nach 25min sorgte für eine Unterbrechung, da ich nach dem Flicken erst die Belastung auf die Kette testen wollte. Danach folgte dann eine weitere Stunde Sweetspot. Und es war ein richtig gutes Gefühl.

Scheiss auf Rennen

Unabhängig von diesem Erfolgserlebnis, an dem ich im übrigen kaum gezweifelt habe. Es war die gesamte Einheit, die von morgens neun Uhr bis zum Ende Spaß gemacht hat. Weil ich bis zum Ende Saft in den Beinen hatte aber auch, weil mich nichts aus dem Konzept gebracht hat.

Radfahren macht gerade einfach Spaß. Egal wie. Ich wachse mit den Herausforderungen und habe Spaß mich selbst zu pushen.

Frage des Tages

Was ist, wenn es beim Everesting regnet?

Erkenntnis des Tages

Verantwortung. Verantwortung ist ein Bereich, in dem ich gerade viele Fortschritte erreiche. Sei es durch das Flicken der Kette und beenden der Intervalle (was ich letzte Saison definitiv nicht gemacht hätte) oder bis zur letzten Minute des Intervalls zu powern. Aber es geht auch darum, Verantwortung für meine Saison zu übernehmen. Unabhängig von Wettkämpfen.