75 Stunden in den letzten 3,5 Wochen Radtraining, über 1800km und mehr als 13.000hm (im Flachland) sind das Ergebnis von Viel hilft viel.

Nach dem kurzzeitigen Corona Motivationsloch habe ich gemeinsam mit Natascha und Torsten einen Plan erarbeitet und das Projekt viel hilft viel heute abgeschlossen. Mit Erfolg. Aber nicht auf dem Zahnfleisch.

Die letzten drei Stunden auf dem Rad habe ich genossen und hier und da ganz schön aufs Tempo gedrückt und persönliche Rekorde aus 2014 und 2015 eingestellt.

Einerseits freue ich mich, dass ich mein Projekt erfolgreich abgeschlossen habe, anderseits würde ich auch gerne einfach weiter fahren. Auch wenn meine Erholungswerte immer schneller abbauen, bin ich Tag für Tag immer wieder überrascht wie gut ich das viele Training verkraftet habe.

Vernunft siegt

Bei aller Flexibilität, die ich meinem Training ermöglicht habe, bleibt doch die Vernunft in dieser Entscheidung siegreich. Eine Ruhewoche nach diesem Block ist verdient und Superkompensation ein Baustein für Entwicklung.

Außerdem habe ich diese Wochen mehr Freizeit, um neue Ziele zu formulieren und meine Pläne für die Saison 2020 in eine Form und Zeitleiste zu bringen. Ideen habe ich reichlich und voll Bock diese umzusetzen.

Frage des Tages

Ziele habe ich viele aber was wird das Highlight 2020, was sich von allem abhebt? Die Challenge für die auch der allerletzte Funken nötig ist?

Erkenntnis des Tages

Das meine Erholung selbst nach dem Ruhetag gestern nicht mehr in den grünen Bereich zurückkehrt zeigt, es ist genug. Jetzt brauch ich eine Pause.

Das ich trotzdem mit 233 Watt über drei Stunden im Fahrtspiel noch einmal alles mobilisieren konnte, hat mich entzückt. Besonders die Momente, wo es richtig wehtut wie die Wellen vor der A52, wo man bei 600-700 Watt einfach das Tempo länger hochhalten kann. Nicht weniger anstrengend aber aushaltbarer. Aber auch die Selbstverständlichkeit in den Abfahrten, verspielte Momente, die einfach Bock machen. Unabhängig davon, dass die Sonne gar nicht schien und es nieselte…