Ich hatte kurzzeitig überlegt heute anstatt eines Ruhetags noch einmal 2,5 Stunden Fahrtspiel zu fahren, weil der lange Trainingsblock morgen enden wird und ein Ruhetag vor dem Finale sich komisch anfühlt. Mit 13% war ich heute morgen aber im tief roten Regenerationsbereich und damit war meine Überlegung direkt verworfen.

Ich war nicht einmal bereit um 7 Uhr meine erste planmäßige Reggie Einheit zu fahren, weil sich der ganze Körper müde anfühlte. Also um 10 Uhr gemeinsam mit K2 im Anhänger. Fühlte sich nicht gut an, ich würde sogar sagen, dass es die längste Stunde der Woche war. Zum einen ziellos durch die Gegend fahren zum anderen wirklich schwere Beine zu haben. Ich war froh, als ich nach exakt einer Stunde zurück war und wir erstmal gemeinsam chillen konnten.

Nachmittags ging es dann mit dem Lastenrad einen Baum abholen, dass ging ganz ok. Hatte ja Motor :D Und als meine Frau vo0n der Arbeit kam, die Sonne rauskam hatte ich auch richtig Lust auf die zweite Einheit des Tages. Die Beine und der Körper fühlten sich auch wieder besser an, nicht unbedingt frisch aber ausgeruht.

Müdigkeit und Form sind auch zwei Werte, die man ganz gut auseinander halten kann. Frisch und in Form bedeutet Anstrengung fühlt sich gut und der Puls regeneriert schnell, müde und in Form bedeutet Anstrengung fühlt sich gut an aber es dauert etwas länger bis der Puls sich normalisiert. Für den Muskeltonus gab es zum Ende der Einheit einen 30 Sekunden Sprint. Mit 697 Watt ein neuer persönlicher Rekord über 32 Sekunden. 3 Sekunden langsamer als mein PR am Short but steep Climb in Lövenich, aber dafür über 90 Watt mehr Wumms in den Beinchen als beim Rekord 2015 (29 Sekunden mit 602 Watt) auf dem Rennrad.

Frage des Tages

Was hat man dieser lange Block alles gebracht?

Erkenntnis des Tages

Zwischen den beiden Trainingseinheiten lagen 7 Stunden Kidstime, Spiel, Spaß und Couch. Meine Beine fühlten sich am Abend wie ausgewechselt an. Auch weil die Ernährung heute bewusst ballaststoff- und proteinreich war sowie dann Kohlenhydrate vor dem zweiten Training. Alles zusammen hat die Beine geöffnet, ich habe trotzdem nicht übertrieben aber mich über die besseren Beine gefreut und damit auch Spaß gehabt. Morgen endet “viel hilft viel” mit einer letzten längeren Einheit zur Arbeit und ein paar Zielen auf den Weg dahin. Ich freue mich schon auf das Fazit.