Top regeneriert bin ich heute in den letzten Block von “Viel hilft viel” gestartet, mit Bergintervallen stand auch direkt eine der drei Schlüsseleinheiten auf dem Programm! Bei besten Frühlingswetter ging es zwischen zwei Arbeitsterminen auf die Sophienhöhe, um ordentlich zu rocken.

ich war mir nicht ganz sicher, wie viel Power noch in den Beinchen steckt, nach dem vielen Training der letzten Wochen. Aber ohne probieren kein Wissen! Also zog ich los, um mir mal wieder ein dickes grinsen ins Gesicht zu jagen. Fünf mal 18′ K3 Intervalle (260-299 Watt), wofür die Sophienhöhe schon fast zu kurz ist. Ich musste also die beiden längsten Anstiege wählen, die jeweils mehrere Flachstücke haben. Markus darf sich wieder amüsieren, denn die Intervalle waren aufgeteilt in abwechselnd Sitzen Normal und Wiegetritt.

Ich kam aus dem Staunen gar nicht raus, dass im ersten (und zweiten und vierten) Intervall die Wattzahlen selten unter 300 Watt gingen, dabei fühlte sich alles locker und harmonisch an, auch wenn die dicken Gänge mir nicht so richtig liegen.

Die ersten beiden Intervallen vergingen wie im Flug. Zuerst im Sitzen, dann im Stehen sogar nochmal 5sek schneller bis zur Spitze am Römerturm. Insbesondere die abflachenden Phasen der Anstiege waren sehr stark von mir, weil ich nicht wie gewohnt durch eine höhere Kadenz Leistung verloren habe, sondern druckvoll weiter agieren konnte. Auch im dritten und fünften Intervall (sitzend) hatte ich das Gefühl des Agierens, obwohl die Leistung hier verglichen zu den übrigen Intervallen mit 275 Watt zu 295 Watt niedriger war,

Frage des Tages

Fester drücken oder schneller treten?

Erkenntnis des Tages

20min am Stück Wiegetritt holzt ganz schön rein, die brennenden Beine vergisst man irgendwann aufgrund des brennenden Rückens und der Schultern. Hier werden ganz klar die Defizite in der Rumpfmuskulatur offengelegt, Schwierig ist vor allem der Rhythmus von sitzend zu stehend und zurück, da in den sitzenden Intervallen der Krafteinsatz viel fokussierter erfolgen muss als im stehen, wo der Krafteinsatz irgendwie automatisch geht. Nicht mehr neu aber nach wei vor ungewohnt: Die Freude über erfolgreiche Trainings. 3 to go.