Ich hoffe ihr habt die Osterfeiertage genossen, zumindest Ostersonntag war ja wettertechnisch hervorragend. Für mich geht es in die letzte Belastungswoche der Operation “viel hilft viel” und die beiden letzten Tage haben sich mit dem Temperatursturz ziemlich schwer getan.

Scheiße war das kalt gestern morgen. Und nass! Fast zwei der drei Stunden habe ich im Nieselregen hinter mich gebracht, dazu Temperaturen um fünf statt fünfundzwanzig Grad! Mit 191 Watt (197 NP) war das Training trotz der Schwierigkeiten sehr gut.

Heute ging es dann mit dem Bike wieder zurück von der Arbeit. Wenigstens trocken aber kalt. Trotzdem habe ich das Training sehr gut absolviert, auch wenn ich einen Tausch vorgenommen habe. Der Whoop meldete heute morgen Alarm mit einem Recovery Wert unter 30, so dass ich mich für 3h Grundlage statt 4,5h entschieden habe. Letztere Einheit folgt dann Freitag.

Mit der neuen Shimano XTR M9100 power2max Kurbel komme ich sehr gut klar, die Verkürzung auf 170mm (statt 175mm) fühlt sich nach den ersten 150km gut an. Bis ich euch die Kurbel mit power2max im Blog vorstelle, wird aber noch eine Woche weiter getestet. Viel besser komme ich mittlerweile mit dem absichtlich unrhythmischen Geländewahl klar, egal ob erst flach und einfach und dann Trails oder umgekehrt, ich behalte mein Trainingsziel im Auge. Fokus auf das Wesentliche aber mit einer extra Portion Fahrspaß!

Frage des Tages

Training läuft. Gewicht stagniert. Wie gehe ich es künftig an?

Erkenntnis des Tages

Zwar war meine Erholung heute morgen Katastrophe aber ich habe das Training angenommen und mit 200 Watt über 3h sehr gut abgeschlossen. Im Wald habe ich es hier und da auch etwas intensiver angegangen und stetig Druck auf dem Pedal gehabt. Es geht, wenn ich will. Nichtsdestotrotz ist der Marker relevant, denn die Müdigkeit vom Training war heute Nachmittag sehr hoch, obwohl das Training dafür zu wenig anstrengend war. Arbeit und 20+ Trainingsstundenwochen vertragen sich nicht optimal. Noch fünf!