Ich hatte gestern die Befürchtung am Ruhetag etwas übertrieben zu haben, die Zweifel waren unbegründet. Satte 96% Regeneration sind ideal für das Belastungswochenende.

Bei milden vierzehn Grad sind viereinhalb Stunden sehr angenehm. Der Wind drehte über Nacht auf Südwest, blieb aber stark und vor allem auch kalt.

G1 fährt man am besten auf der Straße aber als Mountainbiker will das unrhythmische Fahren auch gelernt sein, so dass ich das Training gedrittelt habe. Ein drittel Straße und Gravel, ein Drittel Trails und ein Drittel wieder Straße und Gravel.

Es lief ganz gut. Die Häppchen Methode mit 4x 15min bis zum Riegel ließ die Zeit wie im Nu vergehen. Das Trailsurfen in der Mitte des Trainings war eine willkommene Abwechslung und am Ende war Fokus wichtig. 3x 185 Watt und 178 Watt im Gelände zeigen eine konstante Fahrweise an. Normalisiert war ich mit knapp unter 200 Watt sehr zufrieden.

Der Railwaytrail in Herkenbosch <3

108km, 500hm und 3000kcal Energieumsatz in 4,5 Stunden. Langsam gewöhnt sich der Körper wieder an die längeren Belastungen auch wenn die letzten 40min sich noch zu hart anfühlen.

Frage des Tages

Warum schlafen derzeit immer Daumen, Zeige- und Mittelfinger während der Fahrt ein?

Die Erkenntnis des Tages habe ich schon vorweg genommen; Südwest Wind ist auch kalt aber gegen den Wind fahre ich trotzdem lieber, weil der Widerstand höher ist :-)