Heute hat es begonnen, dass erste Trainingslager 2020 auf das ich mich sehr gefreut habe. Durch die Corona Krise kommt alles anders, meine Unterkunft in Belgien habe ich abgesagt, diverse epische MTB Trainings in den Ardennen fallen aus. Ganz verzichten werde ich auf das Trainingslager nicht, auch wenn ich die Umfänge auf ein sinnvolles Minimum reduziere.

Der Rhythmus 2-1-3-1-2 bleibt bestehen, die Umfänge gehen eher in Richtung 4 Stunden als 5-7 Stunden am Tag. Damit gehe ich einen Kompromiss ein, denn Radfahren ist erlaubt aber lange Trainings stehen zur Diskussion. Mit einer drohenden Ausgangssperre komme ich klar, Zwift ist dann die Alternative.

Entsprechend war das Gefühl heute sehr gemischt im Training. Einerseits freute ich mich, das Wetter war fantastisch. Aber irgendwie war das auch alles gleichzeitig surreal. Glücklicherweise haben wir die Belastung auf maximal Schwelle festgelegt, denn mein Recovery Wert sank von Freitag auf heute von 98% auf 47%, der Reggie Ride mit Spitzenbelastung hat meine Recovery voll hoch geschossen und der gestrige ganz freie Tag war dann doch zu wenig Belastung. Hier experimentiere ich weiter, um eine Lösung für die Erholung vor Rennen zu finden.

Am Wochenende gehts erst mal an die Gewöhnung der längeren Belastung. Heute und morgen Fahrtspiele um 4 Stunden. Möglichst mit 1000+hm, denn das Ziel in diesem Trainingslager sind Berge. Auch deswegen werde ich nächste Woche 2x 45km in die Eifel fahren, um das gezielter zu trainieren. Am Wochenende verzichte ich darauf, weil wahrscheinlich mehr Menschen in der Eifel Erholung suchen werden.

Deswegen Sophienhöhe. Ein bunter Mix aus meinen Lieblingsanstiegen. Ging gut, fühlte sich weitesgehend kraftvoll an und nach vier Stunden war ich alles andere als am Ende. Gut so, denn ich will ja 20 weitere Stunden diese Leistung bringen.