Ganz spontan bin ich der Einladung von Ansgar gefolgt und habe mein Wochenende Training getauscht. Stand lang und locker heute lang und intensiv mit vier Bergintervallen.

Haken an der Geschichte? Ansgar kam um 6:55 Uhr und das erste Intervall habe ich um 7:40 Uhr abgedrückt. Wochenende geht normal anders. Dafür haben wir zu zweit extrem gelitten und uns zu sehr guten Leistungen gepusht.

Ich bin mit meinen vier Intervallen zwischen 10-12:30min über 305 Watt im Schnitt mega zufrieden. Im dritten Intervall hat mit Ansgar gezeigt, wie sehr der Kopf das Momentum entscheiden kann. Im vierten Intervall folgte dann der erste Sieg im direkten Duell mit meinem Lieblingstrainingspartner.

Die ersten beiden Intervalle fanden außerhalb der Wertung statt. Ansgars erstes Intervall ist immer etwas behäbiger und das zweite Intervall haben wir zeitversetzt gestartet.

Im dritten und vierten Intervall haben wir beide alles rausgehauen und während ich zuerst 30sek Rückstand egalisieren musste, hat Ansgar mir darauf meine Kopfschwäche offenbart. Genau mein Schwächetraining. Aber im Gegensatz zu früher habe ich das bereits während der Fahrt gemerkt, reflektiert und für das letzte Intervall neu eingestellt. Voila, es läuft.

Das Teamtraining vervollständigte Dominik, der die Intervalle mit Argusaugen bestaunte und sein regeneratives Programm durchgezogen hat. Im Anschluss haben wir dann gemeinsam die Sophienhöhe weiter erkundet.