Gestern trainierte ich um 19:30, 24h später habe ich zwei weitere Einheiten im Sack. Fünf Stunden Training, 8 Stunden Arbeit und sieben Stunden Schlaf…

Das mit dem Schlaf wäre etwas mehr geworden, wäre da nicht diese Gala Vorstellung des BVB gestern Abend dazwischen gekommen. 🤣

Beim Bike2Work überraschte mich heute morgen so einiges. Der strenge Gegenwind genauso wie die Differenz zwischen angesagter und tatsächlicher Temperatur. Fünf grad fehlten mir. So waren es frostige 70min mit 28km bei 195 Watt. Haken dran.

Auf dem Rückweg hieß es antraten im Gelände. Acht Minuten SB-EB-SB Intervalle.

Ich find ja nach einem sieben/acht Stunden Tag auf der Arbeit nur schwerlich den Rhythmus bei der zweiten Einheit am Tag. Aber vor der Arbeit die schwere Intervall Einheit würde ein Trainings Start vor 6 Uhr bedeuten. Will ich ja auch nicht. Also mental auf das was ich will fokussieren und los.

30 Sekunden all out, dann 7min EB und am Ende weitere 30 Sekunden all out. Kann man machen, auch vier mal. Im Gelände ist es etwas schwerer, weil die Konstanz fehlt.

Eigentlich wollte ich persönliche Rekorde sammeln und auf dem Coffee & Chainrings Singletrack den KOM zurückholen. Knapp 20 Sekunden fehlten auf Ansgar und meine Form passt. Aber ich hab die Rechnung ohne Wind gemacht und war am Ende 2sek langsamer als bei meinem eigenen PR, obwohl ich über 40 Watt mehr Leistung erzeugt habe.

Alle vier Intervalle waren irgendwo bei 290 Watt Und es hat – PR hin oder her – richtig Bock gemacht im Gelände zu ballern.