Produktvorstellung Laufradsatz “Loamer” von Bike-Components

Ein zweiter Satz Laufräder gehört für uns Radsportler zur Grundausstattung des Fahrrads. Sei es für die Wintersaison, um den Carbon-Satz für die Renneinsätz zu schonen oder um einen zweiten Rennsatz mit Schlechtwetterbereifung griffbereit zu haben. Hiermit habe ich mich seit dem Kauf meines Canyon Exceed im letzten Jahr beschäftigt. Durch die Parternschaft mit Bike-Components in Aachen, bekomme ich jetzt die Möglichkeit, den hauseigenen “Loamer” Laufradsatz zu testen.

Ich nutze den Alu-Laufradsatz für die Wintersaison, um die Carbon-Laufräder zu schonen. Hier stelle ich Euch kurz die Eckdaten der Laufräder vor und berichte von meinem ersten Eindruck. Die Laufräder wurden in Zusammenarbeit MG-Components (Newmen) für Bike Components entwickelt.

Zitat aus der Produktbeschreibung:
Exkurs: Was heißt Loamer?
” Loam” wird im Mountainbiken frischer, loser Waldboden genannt, welcher das Äquivalent zum Powder im Wintersport bildet. Frische Loam Tracks werden oft auch Loamer genannt, bieten dem Mountainbiker ein Extra an Grip und hinterlassen immer ein breites Lächeln im Gesicht. Genau das macht der Loamer Laufradsatz von bc original auch – viel Spaß!”

Der Lieferumfang

Der Lieferumfang des Loamer Laufradsatzes beinhaltet, neben den Laufrädern, eine Reihe von Ersatzteilen. Im Detail:

– 1 x Laufradsatz bc original Loamer (Vorderrad und Hinterrad)
– 2 x Tubelessventil bc basic
– 1 x Felgenband bc basic
– 2 x Ersatzspeiche 304 mm
– 2 x Ersatznippel
– 2 x Ersatzwasher

Bei einem Neuaufbau des Laufradsatzes benötigt man noch die Verschlußringe für die Bremsscheiben. Zusätzlich werden noch die Decals für das Ventilloch in schwarz und in der Hausfarbe orange mitgeliefert. Serienmäßig sind die Felgen mit den weißen Decals am Ventilloch beklebt.

Technische Daten

Ich teste den Laufradsatz in 29 Zoll, alternativ ist er in 27,5 Zoll lieferbar. Die Aluminium-Felgen der Dimension 28-622 sind Tubeless Ready und verfügen über die Centerlock-Aufnahme für Bremsscheiben. Die Felgenbreiten betragen innen 28 mm und außen 31 mm. Die Felgenhöhe beträgt 20 mm. Die Felgen haben ein cleanes, schwarz mattes Design mit dezenten, weißen Decals. Besonders robust werden sie durch ein verstärktes Nippelbett.

Die Aluminum-Naben erfüllen den Boost-Standart mit Steckachse 15×110 mm vorne und Steckachse 12×148 mm hinten. Der Freilauf verfügt über ein Zahnscheiben-System mit 20 Zähnen und 18° Auslösewinkel. Alternativ gibt es Zahnscheiben mit 32 Zähnen als Upgrade für eine direktere Kraftübertragung, das allerdings nur als Nachrüstlösung für 65€. Die Naben sind mit Shimano und SRAM XD Freilauf lieferbar.

Der Loamer Laufradsatz ist freigegeben bis 100kg Fahrergewicht. Der maximal zugelassene Druck liegt bei 3,1 bar und es können Reifen der Breiten 1,9″ – 2,5″ montiert werden. Das Gewicht des Laufradsatzes liegt laut Herstellerangaben bei 1.740 g, mein Laufradsatz wiegt 20 g mehr.

Hochwertiger Ersteindruck

Der erste Eindruck nach dem Auspacken ist, dass ich ein sehr hochwertiges Produkt in den Händen halte. Die schwarzen Oberflächen der Felge und der Naben und die von Hand eingespeichten Speichen haben ein tolle Haptik. Die Laufräder fühlen sich sehr stabil und dabei aber schön leicht an. Der Freilauf hört sich erst Mal sehr leise an, das ändert sich aber vermutlich mit der Montage der Kassette. Er fühlt sich beim drehen fest, aber geschmeidig an. Der Preis des Laufradsatz liegt bei 399 €. Für den Laufradsatz werden, neben dem o.g. alternativen Zahnradsatz, der Freilauf und die Rillenkugellager als Ersatzteile angeboten.

Die Testphase hat schon begonnen und läuft bis Ende März und ohne zu viel zu verraten: bisher wurde ich nicht enttäuscht! Freut Euch auf den Testbericht!


Der Laufradsatz Loamer wurde mir kostenlos für einen Testzeitraum von Bike-Components zur Verfügung gestellt. Bike-Components hat keinen Einfluß auf den Beitrag und die Bewertung des Produktes.

Ansgar

Ich bin schon immer Radfahrer gewesen. In meiner Jugend bin ich immer lieber mit dem Rad anstatt mit dem Bus zur Schule gefahren und war auch mit Freunden immer auf dem Rad unterwegs. In der Zeit des Arbeitslebens und der Familienbildung war ich sportlich relativ inaktiv. Nach einer Knieoperation 2014 war das Rad die beste Reha und es hat sich stetig bis zur Sucht entwickelt. Heute geht es nicht mehr ohne Rad und der Wille immer besser zu werden ist mein Antrieb.

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