Schildi mit schönsten Beinen bei MTB Marathon DM 2019

Am vergangenen Wochenende wurde in Daun die Deutsche Meisterschaft im Mountainbike Marathon ausgetragen, auf der 100km langen Strecke des Vulkanbike Eifel Marathons war das Who-is-who der deutschen MTB Marathon Szene zu gegen. Mit dabei unser Mario, der nicht die schnellsten aber definitiv die schönsten Beine ins Ziel brachte.

Bei den Herren kann sich keiner der Favoriten auf der 100km langen Strecke absetzen, die Entscheidung um den MTB Marathon Titel wird im Sprint ausgetragen. Der Mann mit den schnellsten Beinen an diesem Tag heißt Sascha Weber, der auch aufgrund eines ungünstigen Zauns Titelverteidiger Julian Schelb nach 3:28h im Sprint schlägt. Bronze sichert sich wieder einmal Simon Stiebjahn mit zwei Sekunden Rückstand.

Bei den Frauen gestaltet sich das Rennen zuerst sehr locker, einige Frauen werden nach dem Rennen über eine 40km lange Bummelfahrt schreiben. Danach wird as Tempo aber schlagartig an einer Schiebepassage erhöht und das Führungsquartett um die spätere Siegerin Janine Schneider aus Lottstetten, Nadine Rieder, Sabine Spitz und Stefanie Dohrn setzen sich an.

Janine Schneider gewinnt nach 100,5 Kilometern in 4:11h zum ersten Mal die deutsche Meisterschaft. Nadine Rieder aus Sonthofen, die bereits im Short Track im MTB XCO Weltcup starke Akzente setzte, holt sich Silber. Sabine Spitz gewinnt in ihrem letzten Rennen ihrer eindrucksvollen Karriere Bronze.

Weiter hinten im Feld ist unser Mann platziert. Knapp eine halbe Stunde hinter Janine Schneider fährt Mario Schild ins Ziel. Die schönsten Beine des Tages werden am Ende 22. bei den Sen 3. Damit zählt unser 50jähriges Leichtgewicht als 163. Gesamt zu den besten 200 Marathonisti des Landes.

Das letzte Rennen der Saison verlief für Schildi richtig gut, obwohl die Kälte und Regen nicht zu Schildis bevorzugten Bedingungen gehört. Das Feld war durch die Deutsche Meisterschaft in der Breite auch richtig stark besetzt, so dass Mario zu Recht mit diesem Ergebnis von einer erfolgreichen Saison sprechen kann.

Tim meldete nach seinem Seuchenjahr geplagt von Verletzung und Rückschlägen kurzerhand auf die Mittelstrecke um. Hier konnte er einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern und wird 102. Gesamt, damit gehört er zu den besten 20% der Mittelstrecke.


Daniel

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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