Daniels Trainingsrückblick Juli 2019

Im Juli stand bei Daniel alles im Fokus der Night on Bike. Nicht nur das Training davor, auch danach ging es darum möglichst schnell wieder das Training aufzunehmen und zu schauen wie der Körper darauf reagiert.

2017 war die zwei wöchige Pause nach der 24h MTB Weltmeisterschaft in Finale Ligure für den weiteren Saisonverlauf schwierig, weshalb wir in diesem Jahr grundsätzlich kürzere aber effizientere Pausen nach 24h Rennen einplanen. Ziel ist die Anzahl an 24h Rennen in den kommenden Jahren auf drei oder vier zu erhöhen.

Insofern muss ich den Trainingsrückblick Juli in zwei Teile teilen, die Taperingphase nach dem MTB Marathon am Rursee und die Regenerations- und Wiedereinstiegsphase nach der Night on Bike.

Vom heutigen Stand aus betrachtet haben wir, also Benjamin und ich, einiges richtig gemacht. Auch die kurzfristige Kooperation mit Natascha von Be.Active hat einen Teil zum Erfolg beigetragen.

Tapering wichtiger Bestandteil im Training

Kurz nach dem MTB Marathon am Rursee war meine Unzufriedenheit mit Leistung und Vorbereitung auf einem Hochstand.

Ich empfand das Rennen und die Vorbereitung als Rückschritt und meldete Houston (Benjamin) Probleme. In der Analyse des Rennens fand Benjamin dann schnell den Leistungsbegrenzer, denn meine Zeit war in Runde1 top und mit der Hitze in der zweiten Runde ging sie zu Boden.

Bereits Mittwochs mit der ersten Tapering Einheit merkte ich einen Boost, der in einem völligen Ungleichgewicht zum Renngefühl stand. Zwar fehlte mir die Frische, aber die Leistung ging um fast 12% nach oben.

Durch die sinkenden Umfänge kam die Frische bis zur Night on Bike zurück. Langsam und auf den Punkt, das Tapering als wichtiger Bestandteil des Trainings soll nicht nur Frische bringen, sondern möglichst wenig Fitness (in Form von CTLPunkten) kosten. Der Spagat ist uns prima geglückt.

Mit 14 Stunden Training und 750TSS war die erste Woche des Taperings noch ziemlich anspruchsvoll, allerdings lag meine WochenTSS im letzten Trainingsblock bei 900-1000 Punkten mit 15-20h Training. So dass ich das weniger spüren konnte.

Außerdem begann mein Gewicht just in time zu sinken.

Rennphase

Über die Night on Bike habe ich bereits einen ausführlichen Rennbericht geschrieben und auch das Rennen vertont. Die Rennphase bedeutet in diesem Artikel viel mehr die Woche vor dem Rennen, die zweite Woche des Taperings.

Mit zwei Ruhetagen und Trainingseinheiten über maximal 90 Minuten kam dann kurz vor dem Rennen auch die Frische zurück. Mit CTL105 und ATL75 hatte ich eine Form (TSB) von 30 am Tag vor dem Rennen, perfekter geht es kaum. Denn zu sehr in die Überkompensation zu kommen, ist auch nicht gut.

Wiedereinstieg ins Training

Mein Ziel war 14 Tage nach dem Rennen wieder Form zu haben. Entsprechend haben wir die zwei Wochen Training nach dem Rennen strukturiert. Zwei freie Tage gefolgt von einer KB-Einheit mit einem weiteren Erholungstag sollten ausreichend gewesen sein, um den Körper zu regenerieren und auf neue Belastungen vorzubereiten.

Die ersten beiden Trainingstage mit zwei Einheiten verliefen auch gut, besonders der Sonntag mit einem Fahrtspiel mit einer NP220 Watt zeigten mir, dass das Ziel voll aufgegangen ist.

Denn meine Beine brauche ich im August jetzt allemal, denn mit dem STAPS Test wird die Bestätigung meines Leistungsanstiegs erfolgen, gefolgt vom Stoneman La Glaciara, diversen langen und harten Trainingseinheiten bis zum Everesting am Monatsende. Quasi der letzte Block spezifischen Trainings vor der 24h MTB Europameisterschaft.

Fazit

Zahlen, Daten und Fakten: 62 Stunden Training und Rennen (inkl. 24h Rennen), 1310 MTB-Kilometer, 3200TSS (ohne 24h Rennen). Damit im Vergleich zu den Vormonaten vergleichbare Kennziffern. Mit +10 Watt im Gesamtmonatsdurchschnitt (was ein Wort) wird mein Gefühl eines Leistungsanstiegs bestätigt, der sich mit Bestwert über 60min manifestiert. Im Bereich 5-20min bleiben meine Werte konstant, ohne das ich in diesem Bereich einen Trainingsschwerpunkt habe.


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Veröffentlicht von

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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