Daniel 5. AK bei der Night on Bike 2019

Nach 36 Runden und 378km mit 7400hm mit einer Fahrzeit von 22:30h beendet Daniel die Night on Bike 2019 auf Platz 5 in der AK 35-50. Im Gesamtklassement rutscht Daniel wenige Stunden vor dem Ende des Rennens von 5 auf 9.

Die Night on Bike 2019 ist vorüber und der erste Höhepunkt in Daniels Saison Geschichte. Mit Platz 5 AK und 9 Gesamt konnte Daniel seine eigenen Erwartungen nicht ganz befriedigen, dafür aber viele selbst gesteckte Ziele erreichen.

Nach einem harten Kampf, den sich Daniel zwischenzeitlich sogar mit Platz 4 belohnte, musste Daniel nach 22:30h Gesamtplatz 5 hergeben. Kräftemäßig war er nicht mehr in der Lage, die Angriffe von Bernd Böder und Norbert Stanglmeier zu parieren, die um den Sieg in der AK50+ kämpften.

Nach den beiden Überholmanövern am Anfang von Runde 36 beendete Daniel das Rennen auf Platz 7 liegend bereits 90min vor dem Ende, rutschte dadurch auf Platz 9 ab und verpasste damit auch das zweite Ziel: durchzufahren.

Bereits vor dem Rennen sorgten viele Probleme für einen hektischen Start und raubten große mentale Energie. Neben dem nicht funktionsfähigen Powermeter sorgte ein schleichender Lustverlust im Hinterreifen für Probleme, außerdem war die Tacx Rolle für das falsche Rad vorbereitet und irgendwie war der Rennstart schließlich schneller als erwartet.

Trotz dieser Einschränkungen kam Daniel gut ins Rennen. Mit Rundenzeiten um 31:30min konnte er auch ohne Leistungskontrolle das Rennen wie geplant fokussiert und mit einem guten Pacing starten.

Nach fünf Stunden hatte Daniel sich auf Platz 5 vorgekämpft, während Sven Hielscher und die späteren drei Gewinner – allen voran – Jörg Herrmann, Andre Kupig und Nils Steier sich absetzen, musste Daniel viel Energie investieren, um Bernd, Norbert und Melchior Müller zu distanzieren.

Die Mentalität stimmte und Daniel konnte das Rennen viel besser kontrollieren und nach vorne schauen als in den letzten Jahren. Er freute sich regelrecht über die konstante und ihn nach vorne bringende Fahrweise.

Nach 14 Stunden hatte Daniel ein kleines Polster auf die Plätze 6 und 7, schloß zu Sven auf, der dass Rennen danach leider aufgab. Bis zum Morgen sollte wenig passieren, Daniel fuhr konstant sein Rennen mit Rundenzeiten unter 40min.

Als Erkan Ümit am frühen Morgen aufschloß und sich als neuer Vierter auch direkt absetzen konnte, versuchte Daniel weiterhin sein Ziel Gesamtplatz 5 zu verfolgen. Auch ein Platten, sowie diverse kleinere Fehler in der Box hielten ihn nicht auf.

Doch am frühen Morgen begann das Dilemma. Daniel schaffte es nicht in der letzten Phase des Rennens den Fokus auf das Wesentliche zu richten, stattdessen begannen die üblichen Fehler im mentalen Bereich. Den Schalter noch einmal in die richtige Richtung zu legen schien unmöglich und so kam es, wie es kommen musste.

Am Ende hat Daniel viele Teilziele erreicht und gegen seine stark fahrende Konkurrenz lange sehr gut behauptet. Am Ende wären zwei weitere Runden, Platz 7 und die Tatsache wirklich alles gegeben zu haben das i-Tüpfelchen eines fast perfekten Rennens gewesen.

Fazit

Die persönlichen Leistungsziele hat Daniel bis auf eine Ausnahme erreicht, soweit sie ohne Powermeter analysierbar waren. Es schmerzt weniger der Verlust von Platz 5 als die Tatsache, dass das Rennen zu Ende zu fahren als wichtige Zieloption nicht angenommen wurde.

Trotzdem zeigte sich Daniel emotional und mental wesentlich stabiler und konnte seine Leistungsfähigkeit dadurch über eine lange Zeit des Rennens viel effizienter aufs Pedal drücken.

Denn die Night on Bike ist nach wie vor eines der forderndsten Mountainbike 24 Stunden Rennen in Deutschland. Der Schweineberg und der neue Schweineberg 2.0 mit bis zu 24% Steigung sorgen auf der 10,5km langen Strecke mit 200hm für ordentliche Schmerzen in den Beinen, während die vielen Trails auch körperlich alles abverlangen aber vor allem auch ein dickes Grinsen ins Gesicht zaubern. Sven Schreiber & Crew ihr macht das von Jahr zu Jahr besser. Wahnsinn! Nicht zu vergessen die bergischen Tifosi, die besten Fans des MTB Zirkus nördlich der Toboga Kurve. <3

Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.

T. Edison

Ein großes Lob verdienen sich Johannes, Jason und Joel. Die Crew hinter dem Fahrer war richtig Klasse und sorgte bis zuletzt für gute Stimmung. Vielen Dank ohne euch wäre diese Leistung nicht möglich gewesen.

Daniel

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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