Mit dem Rad auf dem Land

Mit dem Rad auf dem Land heißt die neue Kolumne von Jenni und Daniel mit dem Ziel auch in ländlichen Regionen Möglichkeiten aufzuzeigen, alternative Verkehrsmittel im Alltag zu benutzen.

Während die öffentlichen Verkehrsmittel in Großstädten oder Ballungszentren wie dem Ruhrgebiet eine alternative zum Auto darstellen, fährt bei uns im Dorf der Bus am Wochenende beispielsweise gar nicht. Wochentags alle 1-3 Stunden. Ein Auto scheint unumgänglich, wenn man nicht einen weiteren halben Tag für den Einkauf verschwenden möchte.

Lastenräder sind in Großstädten wie Berlin oder Köln bereits schwer im Kommen, werden sogar städtisch gefördert. Auf dem Land gibt es keine Förderungsmöglichkeiten (hier wird nur Kohle gefördert sic!) und die landläufige Meinung ist, dass die Entfernungen für das Fahrrad im Alltag zu groß sind.

Hier wollen wir ansetzen und neben meiner sportlichen Aktivität, die bereits mehr Jahreskilometer umfasste als unsere gefahrenen Autokilometer, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel in unser Leben integrieren.

Neben einem Mitfahrfahrrad für unser großes Kind und einen Anhänger für unser kleines Kind fehlte aber die Möglichkeit auch größere Einkäufe zu transportieren, möglichst mit geringen Aufwand.

Babboe Curve Mountain

Wir konnten Babboe als Kooperationspartner gewinnen, die uns mit einem vergünstigten Lastenrad unterstützen, um auch auf dem Land auf das Auto verzichten zu können.

Das Babboe ist deswegen unsere erste Wahl gewesen, weil die große Transportbox sowohl bequem für die Kids ist aber auch viel Platz für den Transport der Einkäufe bietet.

In den nächsten Beiträgen werden wir dir das Rad auch genauer vorstellen.

Mit dem Rad auf dem Land Challenge

Unser Ziel ist es auf Kurzstrecken unter 10km möglichst kein Auto mehr zu benutzen. Wir wollen zeigen, dass auch auf dem Land ein Leben ohne Auto möglich ist. Selbst dann, wenn der Weg zum Einkauf mehrere Kilometer entfernt ist.

Wir wissen aber auch, dass durch fehlende Infrastruktur und falsch verstandene Besitzverständnisse (Nein liebe Autofahrer, euch gehört die Straße nicht alleine) das Unterfangen auch eine Kehrseite hat.

Es wird ein spannendes Thema und wir freuen uns mit dir in den Austausch zu kommen. Presseanfragen können bitte direkt über unser Kontaktformular gesendet werden oder per E-Mail an mitfahrrad@coffeechains.de


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2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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