Ansgar beim Circuit Cycling am Nürburgring

Am Wochenende unternahm Ansgar seine ersten Gehversuche im German Cycling Cup mit seiner Teilnahme am Circuit Cycling am Nürburgring. Er trotze den widrigen Bedingungen und belegte nach 2:39h Platz 146 (32. Sen M2).

Eine tolle Erfahrung, resümiert Ansgar Girsig. Unser Favorit für die Vereinsmeisterschaft Ende Juni am Rursee musste das große Feld beim German Cycling Cup früh ziehen lassen, anstatt Gruppetto gab es aber ein 70km langes Einzelzeitfahren gegen sich selbst.

Die Leistung war zufriedenstellend aber Ansgar verpasste zu Beginn sich in den großen schnellen Gruppen zu positionieren und musste früh alleine im Wind arbeiten. Aufgrund des Wetters wurde das Rennen von 100km auf 75km gekürzt, was das Tempo vorne (Sieger Schnitt 39km/h) eher erhöhte.

Ja schon krass so Track-Cycling. Tatsächlich ist ne Gruppe ein enormer Vorteil, ich konnte aber an keiner dran bleiben. Das waren echt schon Spezis, die da gefahren sind. War ja auch German-Cycling-Cup. Die haben schon richtig was drauf. Ich bin halt mein Ding gefahren, konnte schön meine Leistung konstant fahren, war aber echt langweilig zwischendurch. Aber es war mal ganz gut die Erfahrung gemacht zu haben.

Ansgar Girsig zum Rennen an seinem heissgeliebten Nürbugring

Anders als bei Rad am Ring wurde das Rennen im Rahmen des German Cycling Cups auf der Grand Prix Strecke ausgetragen, ein welliges Profil aber nicht mit der Nordschleife und den vielen Steigungen wie der hohen Acht zu vergleichen, wo Ansgar seine Kletterqualitäten hätte besser ausspielen können.

Nichtsdestotrotz bleibt ein einmaliges Erlebnis und das Wissen, dass Straßenrennen in Kriterienform eine ganz andere Herangehensweise erfordern als Mountainbike Marathons, die eher einem Einzelzeitfahren gleichen.

Spätestens am Rursee wird Ansgar wieder in seinem Element sein und neben der Strecke am Nürburgring zählt der Marathon in Einruhr zu Ansgars absoluten Lieblingsrennen.

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2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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