Zwift Nationals 2019

500m vor dem Ziel entschied dich die Zwift Deutsche Meisterschaft mit einem erstklassigen Sprint zwischen Phillipp Diegner und Ingo Reichert. Phillipp zog mit 15 Watt pro Kilo die erste größere Lücke, allerdings zog Ingo fast spielerisch 50m vor dem Ziel an ihm vorbei und holte sich das begehrte Trikot.

Über 430 Fahrerinnen waren für die zweite Zwift Nationals Meisterschaft in Deutschland angemeldet, über 300 standen gestern am Start. In der Spitze kam es zum vorausgesagten Duell zwischen Phillipp Diegner und Ingo Reichert, die Dank des Einsatz der richtigen Power Ups zur rechten Zeit das Duell unter sich ausmachten. Nico Heßlich vervollständigt das Podium.

Bei den Frauen gewann Eva-Cathérine Buchholz vor Alexandra Nöhles und Julia Leye.

Im Youtube Channel Zwift Rennen Live könnt ihr die Deutsche Meisterschaft im Relive noch einmal anschauen:

Tim ist raus bevor es losging

Nach einer Woche Training kamen die Zwift Nationals zu früh, um der hohen Belastung stand zu halten. Tim war im Kopf alles andere als bereit und beendete das Rennen kurz nach dem Start.

Wenn man sich nicht fit genug fühlt und dann der Reiz eines Outdoor Rennens in Form einer coolen Strecke fehlt, dann gehts halt nicht. Resümiert Tim ehrlich aber auch sehr nüchtern. Viel wichtiger als die Zwift Nationals ist für Tim gerade der Weg zurück zur alten Leistung.

Ein Schritt nach vorne bei Daniel

Mit einem TSB von -35 fährt man keine Rennen, auch nicht mit einer Vorbelastung von 700 TSS. Am Ende der Vo2Max Woche und des gesamten drei Wochenblocks lag die Zwift Meisterschaft alles andere als perfekt. Aber es war eine ideale Motivation nochmal zu schauen, was in den Beinen für Reserven waren.

Für die Vorbelastung lief es anständig von den Beinen. Die ersten Minuten taten sehr weh aber dann kam Daniel in seinen Rhythmus, der trotz Vorbelastung konstanter und besser war als alles in der Vorsaison zusammen. Mit glatt 3 Watt / kg erreichte Daniel als 149. im Mittelfeld des Rennens nach 1:33h das Ziel.

Mit der Leistung war Daniel zufrieden mit dem Ergebnis nicht ganz. Da war mehr drin! Ein Blick in die Ergebnisliste zeigt, dass mit 3.1 Watt/kg sogar eine Top100 Platzierung drin gewesen wäre und mit einer renntauglichen Übersetzung wäre vieles einfacher gewesen. So verlor Daniel auch nicht am steilen Hilly Kom die Gruppe, sondern in der darauffolgenden Abfahrt. Mit 36/11 fehlte da einfach die Übersetzung.

Aber es ging primär um die Ausbelastung am Ende eines kräftezehrenden Blocks und mit einem WochenTSS von 900 ist ihm das gelungen. Das gibt Hoffnung für die in Kürze beginnende Mountainbike Saison.

Hohe Leistungsdichte

Für eine Top50 Platzierung wäre eine Leistung um 4 Watt / Kilo notwendig gewesen, nicht über 20min sondern über 1:20h. Bis Platz 100 (1:26h) waren viele große Gruppen um 3,5 Watt/kg unterwegs.

Dem hohen Tempo mussten viele Fahrer Tribut zollen, in der Ergebnisliste auf Zwiftpower werden 201 von über 300 gestarteten Fahrern geführt.

Die offiziellen Ergebnis präsentiert nach Zwift nach der Auswertung in ca. einem Monat.

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2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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