Hi, ich bin Luca

Luca ist seit Januar fester Bestandteil des Teams von Coffee & Chainrings. Nicht nur aufgrund seines jungen Alters ist Luca das Küken des Teams, sondern auch aufgrund seiner erst kurzen (aber erfolgreichen) Zeit im Radsport. Heute wird sich Luca dir selbst vorstellen. Viel Vergnügen mit unserem Küken in der Saison 2019.

Ich bin Luca. 19 Jahre alt und seit dem Winter 2016 Radsportler. Nun seit dem Jahr 2019 bei Coffee&Chains als Küken im Rennsportbereich medial sowie selbst auf der Strecke aktiv.

Ich begann auf einem 26er Mountainbike von Kellys.

Zum Radsport kam ich eher durch unglückliche Zustände. Ich spielte seit meinem 6. Lebensjahr Fußball und turnte sehr aktiv. Durch eine mögliche Vererbung, sowie durch die hohe sportliche Belastung (gerade die Start und Stop Bewegungen, wie sie beim Fußball und auch bei manchen Disziplinen im Turnen üblich sind) erkrankte ich im Jahr 2011/2012 an einer Sprunggelenkskrankheit.

Durch Entlastung des rechten Sprunggelenks, in welchem ein Befund festgestellt wurde, erkrankte der linke Fuß an der selbigen Krankheit. Ich denke wenige Jugendliche in meinem Alter können behaupten so oft in einem MRT gewesen zu sein. Zwangsläufig war ein Sportpause die einzige Möglichkeit die Krankheit im Schach zu halten, denn operativ ist eine Osteochondrosis Dissecans (Knorpelnekrose) im Sprunggelenk schlecht zu behandeln. Die Hoffnung das ich einmal wieder Fußball spielen könnte, verlor ich bis zu meinem 16. Lebensjahr nicht. Auch heute ist Fußball noch einer meiner größten Leidenschaften. Jedoch wurde ich vom damaligen Leistungssportler zu einem etwas moppeligen Jugendlichen der seiner Waage nicht sehr viel Beachtung schenkte. 2016 kam dann der Bruch.

Vom frustrierten Moppel zum begeisterten Puncher

Die ersten Rennen in 2017. Von passenden Farben habe ich damals noch nicht viel gehört

2016 erkannte ich das es so nicht weiter gehen kann und ich in jedem Fall was für mein Gewicht und Körper machen muss.

Durch Rainer Jacob aus der ZG Kassel, meinem Heimatverein, gelang ich 2017 durch ein Trainingslager auf Mallorca und dem davor erstem Radsport Winter schnell unter die 80kg.

In 2017 sammelte ich erste Erfahrungen im Renngeschehen in der U19. Schnell wurde mir bewusst, dass im Radsport viel Fleiß und Training investiert werden muss, um erfolgreich zu sein.

Danke ZG Kassel

Von Trainingsplänen und anderweitigen Sachen wollte ich noch wenig bis nichts hören. Ich genoss es einfach so rum zu fahren. Mir half in der Zeit unser Jugendtrainer der ZG Kassel, Roman Völker, das Training nicht zu engstirnig zu sehen. Generell verdanke ich der ZG Kassel viel. Die Jugendarbeit der ZG Kassel zeichnet sich durch aktive Hilfe und gemeinsame Trainingstage aus. Jugendliche werden finanziell unterstützt und bei Rennen an die Hand genommen. Gezielt werden Jugendliche an den Rennsport gebracht. Ich freue mich darauf auch in 2019 das Blaugelbe Trikot bei Rennrad Rennen zu tragen und im Rennradbereich für sie gute Leistungen zu erbringen.

Ich brauche Konstanz und Geduld

Cross Rennen in 2018

Ende 2017, also bereits Saison 2018, startete ich die Saison mit Cross. Mein Gedanke war die Form über den Winter zu halten. Jedoch konnte sich mein Körper nur schwer an die harten Rennen gewöhnen und ich wurde schnell und viel krank. Trotzdem konnte ich meine Leistung ganz gut aufbauen, auch wenn ich im Trainingslager auf Gran Canaria erneut krank wurde.

Das erste Rennen folgte bereits im März und etwas angeschlagen ging ich in Herford an den Start. Ich konnte das Tempo bereits nach der ersten Runde nicht mehr mitgehen. Trotzdem war es erfreulich zu sehen, dass ich bereits in der U23/Elite Klasse Fuß fangen konnte und das Rennen aufgrund eines Sturzes nur mit einer Überrundung überstand. Der Fortschritt beflügelte mich damals und meine sowieso hohe Grundmotivation sollte noch weiter steigen. In 2018 gab es noch viele weitere Rennen. Die Saison lief aufgrund fehlender Struktur in der Trainingsplanung mal besser mal schlechter. Ich konnte mir noch nicht erklären weshalb ich mal total gute Leistung erbrachte und dann teilweise einen kompletten Reinfall hatte. Es fehlte an Konstanz.

Mit Kaffee, Konstanz, Fleiß und neuem Team ins Jahr 2019

Dieser Erkenntnis brachte mich dazu in 2019 gemeinsam mit einem Trainer die Saison zu planen. Mit Marc Schulz von tretwerk.org begann die aktuelle Saison 2019 mit viel Grundlagentraining. Dadurch das ich auch in 2019 viele Rennen fahren möchte, benötige ich diese.

Ich konzentriere mich in 2019 in erster Linie darauf, weiterhin bei Mountainbike Marathons gute Leistungen abzuliefern und eventuell schon mal etwas in den vorderen Ergebnislisten zu stehen. Nach Platzierungen zu fahren, verbiete ich mir, denn ich brauche noch Jahre um meine Leistung an das Maximum zu bringen.

Ich gebe in jedem Rennen mein bestes und freue mich selbstverständlich wenn mal eine gute Platzierung dabei rausspringen sollte. Als kleines Ziel, setze ich mir jedoch, ein gutes Ergebnis in der Gesamtwertung des Nutrixxion Cups. Ziel sollte es auch sein, bereits erste Erfahrung im NRW-Cup zu erlangen und sich dort möglichst gut zu verkaufen.

Ich weiß, dass mir noch viel fehlt um in einem Nrw-Cup Feld mit zu fahren. Technisch sowie von meiner körperlichen Verfassung. Mein Training ist auch nicht auf XCO Rennen angepasst, was kürzere und härtere Einheiten zur Folge hätte, sondern auf Marathons. Geplant ist 2020 mit der Vorbereitung für XCO Rennen zu starten.

2019 werde ich auch mein erstes 24h Rennen zusammen mit dem Schildi bestreiten. Bei Night on Bike werden wir für Coffee & Chainrings am Start stehen und unsere bestes abrufen. Ich freue mich aktiv bei CoffeeandChainrings zu wirken und das Trikot im MTB Rennsport zu vertreten.

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