Daniels Weber-A Fraktur

Es gibt niemals einen richtigen Zeitpunkt für eine Verletzung, im Ausdauersport stört sie immer die Vorbereitung und trotzdem hatte Daniel mit seiner Weber A Fraktur Glück im Unglück.

Heute vor einer Woche hat sich Daniel bei einem Arbeitsunfall das Wadenbein am Sprunggelenk gebrochen und dabei Glück im Unglück gehabt.

Die Sprunggelenks Fraktur wird ausgehend von der Höhe nach Weber in drei Stufen klassifiziert, mit einer Weber A Fraktur ist das Syndesmoseband definitiv unbeschadet, der Bruch ist außerdem unverschoben und damit ein operativer Eingriff nicht notwendig. 

Es hätte also viel schlimmer kommen können. 

Rückschlag verschmerzen

Viele Besserungswünsche ereilten mich in der Zwischenzeit und häufig endeten sie damit, dass zum Glück der Zeitpunkt ganz gut ist. Aber ist er das? 

Klar, wäre der Bruch im Mai eine Katastrophe. Oder im August wohl das Ende der Europameisterschaftsträume. Aber auch derzeit stört der Bruch gewaltig. Der anstehende Vo2Max Block ist für meine Vorbereitung ziemlich wichtig und wird auf unbestimmte Zeit verschoben. 

Meine ziemlich gute Frühform ist dahin und der Wiederaufbau wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Dazu fällt das Maximalkraft Training dieses Jahr weg, um das Sprunggelenk nicht zu überlasten.

Meine Frustration, der Ärger und Traurigkeit auch in dieser Saisonphase dürfte verständlich sein. Aber letztendlich muss ich diesen Rückschlag im wahrsten Sinne des Wortes verschmerzen.

 Frustration behindert Heilung

Jule hatte mir auf Instagram einen denkwürdigen Satz geschrieben. Frustration behindert die Heilung und damit hat sie vollkommen Recht. Ich kann das Geschehene nicht rückgängig machen und mich weiter zu ärgern bringt nichts.

Ich schaue jetzt nach vorne. Die Therapie ist einfach, eine Schiene verhindert ein seitliches Wegknicken und mit der Bewegung darf ich jederzeit starten. Mein Schmerzgefühl wird den Weg weisen.

Heute konnte ich bereits 30min auf der Rolle radfahren, was in erster Linie die Schwellung reduzieren soll. Es ging schmerzfrei. Und Stück für Stück arbeite ich jetzt weiter an meiner Genesung. Und danach werden Benjamin und ich schauen, wo ich stehe und wie ich das Training wieder aufnehmen werde. Es ist nur ein Beinbruch und keine Katastrophe. 

Veröffentlicht von

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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  1. Das klingt doch schon viel mehr nach Zuversicht 🤗! Stürz dich auf den Memory-Effekt, du wirst dich wundern wie schnell Du wieder am Level bist – nur Fußball, sollte man halt nicht spielen 😅. Weiter so! 💪🏻🍀

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