Momentum Health Cape Pioneer Trek presented by Biogen

Das letzte große Ding 2018. #RacewithSoul lautet das Motto des Cape Pioneer Trek vom 14-20. Oktober, eines der letzten großen UCI Mountainbike Etappenrennen 2018. Coffee & Chainrings berichtet ab Sonntag live vom Renngeschehen. 

Daniels und Tims Wunschtraum ist seit vielen Jahren eine Teilnahme an einem Etappenrennen in Südafrika, besonders attraktiv bleibt das Cape Epic. Leider bleibt der Wunsch vorerst ein Traum und das Coffee & Chainrings Duo plant 2019 weiterhin eher auf der Langstrecke (Ultracycling).

Umso erfreulicher ist es, dass wir über Max Friedrich (CEO MaXalami) die Gelegenheit haben das Cape Pioneer Trek aus der Sicht von vier deutschsprachigen Fahrern zu begleiten und euch intimere Einblicke in ein Etappenrennen aus Südafrika zu geben. Yeah! 

Vorhang auf für das Momentum Health Cape Pioneer Trek presented by Biogen. 

Race Facts

Das Momentum Health Cape Pioneer Trek presented by Biogen ist neben dem Cape Epic eines der besonderen Highlight in Südafrika. Südafrika gehört, anders als beim Straßenradsport, seit Jahren zu einem Hotspot für Mountainbiker. Seit 2009 findet das Etappenrennen bereits statt.

Cape Pioneer Trek Präsentation

Was erwartet das Mountainbike Peloton beim Momentum Health #CapePioneerTrek presented by Biogen 2018? 7 Tage voller Dramatik, Hochspannung und atemberaubender Landschaft. 5 einzigartige Etappen, sowie zwei Zeitfahren. Die 7 Tage verbringen die FahrerInnen in insgesamt drei verschiedenen Etappenorten.

Die nackten Zahlen: 7 Renntage, 5 Etappen, 2 Zeitfahren insgesamt 496km mit fast 11.000hm. 

Die Etappen

Cape Pioneer Trek Übersicht 2018

Gestartet wird am Sonntag mit einem Prolog über 11,5km (300hm). Die hälfte der Höhenmeter werden vom Start weg auf dem ersten Uphill unter die Stollen genommen, anschließend verläuft das Profil zackig ins Ziel.  

War der Prolog ein kleiner WarmUp, wird es am Montag bereits ernst: 96km mit 1600hm stehen auf dem Programm. Das Höhenprofil sieht vielversprechend aus, nicht zu sehen sind die geliebten Singletrails Südafrikas. 

Cape Pioneer Trek Etappe 1

Etappenübersicht

Die weiteren Etappen in der Kurzübersicht:

  • Prolog, Sonntag ab 8 Uhr: 11,5km, 300hm
  • Etappe 1, Montag ab 7:30 Uhr: 96km, 1600hm
  • Etappe 2, Dienstag ab 7:30 Uhr: 114km, 2200hm
  • Etappe 3, Mittwoch ab 8:00 Uhr: 31km, 710hm (Start Cape Epic Pioneer 4-days)
  • Etappe 4, Donnerstag ab 7:30 Uhr: 115km, 2000hm
  • Etappe 5, Freitag ab 7:30 Uhr, 97km, 2650hm
  • Etappe 6, Samstag ab 7:30 Uhr, 64km, 1150hm

Vier Fahrer aus Deutschland/Österreich

Wir begleiten beim Momentum Health Cape Pioneer Trek gleich vier Fahrer aus Deutschland/ÖSterreich, allen voran Max Friedrich (u.a. MTB XCO Deutscher Meister Senioren 2017). Max wird das Cape Pioneer Trek mit seinem Teampartner Thorsten Keller antreten. Gemeinsam haben sie es auf Tageserfolge auf dem Podium abgesehen. 

Die Geschichte um Jan Schenk und Thomas Ehl ist dagegen eine besonders emotionale. Beide waren bereits als Betreuer von Max in Südafrika dabei und haben den Kelkheimer unterstützt. Und es kommt, wie es immer kommen muss: Jetzt geben die beiden ihr Renndebüt in Südafrika und wollen das Rennen als Fahrer beenden und einmalige Erlebnisse sammeln. 

Max Friedrich und Thorsten Keller

Max Friedrich


Geburtstag: 30.03.1977 (41)
Wohnort: Kelkheim, Deutschland
Beruf: Maschinenbauingenieur und CEO bei MaXalami Tubeless Repair Tools

Über Max: „Der Cape Pioneer und ich, jetzt schon eine fast siebenjährige Geschichte.

Seit 2012 bin ich jedes Jahr dieses Rennen gefahren und bin nach wie vor ein großer Fan von diesem einzigartigen Flair. Da gibt es einige abendfüllende Geschichten zu erzählen. Da ich ja auch beruflich mit MaXalami Vollgas gebe, kann ich leider nicht mehr so schnell fahren, aber wir werden versuchen das Beste daraus zu machen. Die ganze Familie ist dabei – was kann da schon schiefgehen!

Glücklicherweise habe ich mit Giant Südafrika einen Radsponsor für das Event gefunden, denn ein Fully ist hier absolute Pflicht. Sicherlich, früher sind wir hier auch mit 26er Hardtails gefahren, aber man(n) wird ja auch älter …

Mit Thorsten habe ich einen super Partner mit dem ich dieses Jahr schon eine Etappe bei der 4Island in Kroatien gewinnen konnte. 2017 waren wir beim Cape Epic sensationell vierte bei den Masters Gesamt. Keine schlechte Aufstellung also für den Cape Pioneer. Und außerdem steht für uns erst mal der Spaß im Vordergrund.“ 

Ziele: Spaß haben & das ein oder andere Podium erreichen

Thorsten Keller


Geburtstag: 21.04.1972 (46)
Wohnort: Bad Soden, Deutschland
Beruf: Arbeitet im IT-Sektor

Über Thorsten: „2017 habe ich das erste Mal mit Max zusammen den Cape Epic in Südafrika in Angriff genommen. Im Frühjahr 2018 sind wir erfolgreich beim 4Island in Kroatien an den Start gegangen. Daher war es für mich gar keine Frage gemeinsam mit Max den Cape Pioneer als nächstes Mehrtagesrennen zu absolvieren.

Max hat von dem „Race with Soul“ schon so viel geschwärmt, da konnte ich natürlich nicht nein sagen! Ich freue mich auf den Trip nach Südafrika.“ 

Thorsten liebt Technik-Trails,  ist leidensfähig und mag das Teamwork bei Etappenrennen.

Ziele: Spaß haben & das ein oder andere Podium erreichen


Jan Schenk und Thomas Ehl

Jan Schenk

Thomas Ehl


Geburtstag: 18.10.1977 (40)
Wohnort: Zell am See, Salzburg, Austria
Beruf: Physiotherapeut

Über Jan: „Seit über zwanzig Jahren fahre ich bereits Mountainbike-Rennen und der Spaß und die besondere Atmosphäre vor, im und nach einem Rennen fesselt mich nach wie vor! Ein Rennen ist wie ein kleines Leben: Man trifft Menschen, steht vor Herausforderungen, freut sich, leidet (auch mit anderen) und ist dann stolz und froh beim After-Race-Bier zu stehen – am besten mit einer Leberkassemmel!

Mountainbikesport verbindet und schafft neue Möglichkeiten zur Selbsterfahrung, die ich gerne nutze. Auch als Bike-Nachwuchs-Trainer im Verein (bikeinfection.at) versuche ich meine Passion für diesen Sport zu vererben.

Südafrika als Bikespot durfte ich 2017 beim Cape Epic als Betreuer von Max und Thorsten kennenlernen. Schnell war klar: Hier musst du nochmal hin! So freue ich mich jetzt megamäßig gemeinsam mit Thomas auf mein erstes Stagerace auf roter Erde. Das wird sicher ein sensationelles Erlebnis.“

Ziele: Einmalige Eindrücke sammeln, gesund ankommen, kulinarische Köstlichkeiten genießen


Geburtstag: 01.10.1968 (50)
Wohnort: Warendorf, Deutschland
Beruf: Diplom-Ingenieur bei CLAAS

Über Thomas: „Jahrelang habe ich mit meiner Familie meinen Schwager Max Friedrich bei MTB-Rennen betreut. Davon auch schon mehrfach beim Cape Pioneer Trek in Südafrika. Bei der Reiseplanung zum zehnjährigen Jubiläum des Cape Pioneer Trek wurde die Idee geboren, doch selbst mal bei diesem tollen Rennen durch die Karoo und Garden Route zu starten.

Dafür ging es für mich nach über 10 Jahren Pause wieder ab aufs Rad. Zur Vorbereitung stand das ein oder andere Rennen auf dem Trainingsplan. Nach gut neun Monaten MTB-Training freue ich mich riesig auf das Rennen.“

Ziele: gesund ankommen, Spaß haben, die Landschaft & das Rennen genießen


Vielen Dank an Laura Ehl für das Zusammenstellen der Fahrerinformationen. Laura wird mich auch während des Cape Pioneer Trek mit Text-, Bild- und Videonachrichten auf dem Laufenden halten. 


Coffee & Chainrings berichtet

Wir sind ein bißchen stolz, dass wir ab Sonntag über Max, Thorsten, Jan und Thomas berichten und ihre Teilnahme am Cape Pioneer Trek begleiten dürfen. 

Geplant sind kurze Zusammenfassung mit Ergebnissen und Anekdoten zur Prime Time eines jeden Tages. Durch unseren direkten Draht nach Südafrika ist es uns aber möglich eure Interessen wahrzunehmen und kurzfristig in die Berichte mit einfließen lassen. Wenn ihr also Fragen an Max, Thorsten, Jan oder Thomas habt, dann hinterlasst einen Kommentar im Blog und wir werden versuchen eine Antwort zu erhalten. 

Zum Abschluss gehen die gedrückten Daumen nach Südafrika. Wir wünschen allen viel Spaß und Erfolg. 

Daniel

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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