Das war Rad am Ring 2018

Das 24 Stunden Rennen Rad am Ring 2018 war ein rundum gelungenes Event-Wochendende. Die Crew um Teamchef Ansgar hat daran den größten Anteil, denn mit Maren, Jan, Christian und Jan hat sich eine tolle Truppe gefunden. Auch die Organisation vom Veranstalter Rad am Ring war Klasse. Alles lief Bestens! Da schon früh von Ansgar das Motto “Erlebnis vor Ergebnis” heraus gegeben wurde, fühlten sich alle sehr wohl.

Ansgar berichtet

Schon die Hinfahrt mit einsammeln der Protagonisten lief probelmlos. Am Freitag nachmittag kamen Maren und ihr Freund Jan nach Niederkrüchten um den zweiten Teamwagen Richtung Nürburgring zu schauffieren. Wir machten uns auf den Weg, um in Düsseldorf noch Jan und Christian einzusammeln. Schon beim begrüßen und einladen der Sachen, konnte man spüren, dass alle freudig aufgeregt waren und sich untereinander gut verstanden.

Alles gepackt!

Am Ring angekommen haben wir uns zügig an den Aufbau des Team-Camps gemacht. Schnell waren zwei Pavillions aufgebaut und die Kaffee-Theke mit Lounge positioniert. Während ich mich an die Feinheiten des Camps machte, fuhren der Rest des Teams die Startnummern abholen.

Entspannter Abend

Als alle wieder zusammen im Camp waren, gönnten wir uns erst einmal ein Bierchen um unsere Ankunft zu feiern. Den Abend verbrachten wir mit Grillen und Schrauben. An Christians Rad habe ich die Hinterrad-Nabe nachgezogen und Maren benötigte noch einen schmaleren Lenker. So was tauschen und wickeln wir auch noch in der Dämmerung bei Taschenlampenlicht. Dann machten wir uns über das Essen her und quatschten noch ein wenig. Nachdem alle Social-Media Kanäle bedient waren, legten wir uns schlafen, schließlich wartete ein großartiges Wochenende auf uns.

Und los gehts!

Am Samstagmorgen wurden wir mit teilweise bewölktem Himmel begrüßt. Auf der einen Seite hingen dunkle Gewitterwolken am Himmel, auf der anderen Seite gab es einen tollen Sonnenaufgang. Es waren Regenschauer angesagt. Die Crew brachte im Laufe des Vormittags die Startnummern an und ich machte mich mit Christian auf den Weg zur Fahrerbesprechung. Dort wurden klare Worte über den Umgang miteinander und die Einhaltung der Regeln gesprochen. Gut so!

Nach der Fahrerbesprechung ging es flott wieder zum Camp, denn es war schon Zeit für die Startaufstellung. Ich hatte die Ehre die Startrunde zu fahren. Es blieb noch Zeit für zwei Runden Grand Prix-Strecke um die Muskeln in Gang zu bringen. Kurz bevor ich in die Startaufstellung fuhr, fiel mir ein, dass Christian eine GoPro dabei hatte, also noch mal schnell zurück zum Camp und die Kamera montiert. In der Startaufstellung war ich beeindruckt von der Menge der Radfahrer. In kurzen Zeitabständen starteten die Jedermann-Rennen (25, 75 und 150km), die 24 Stunden Rennrad-Fahrer und die MTB 24 Stunden Fahrer. Ein riesiges Feld.

Die Startrunde war ein Erlebnis! Beim Start bekam ich eine Gänsehaut. Durch die breite Rennstrecke hatte man nie das Gefühl es würde zu eng werden. Nach kurzem Einrollen auf der Grand Prix Strecke ging es auf die Nordschleife. Ich bin dieses Jahr schon fünf mal im Training dort gefahren, aber mit so vielen Radfahrern ist das nochmal eine ganz andere Erfahrung. Eigentlich wollte ich die erste Runde locker angehen, aber wie es immer so ist, kommt ein Berg treten die Beine einfach. Bis zur Hohen Acht war die Strecke trocken, aber auf dem Weg dort hin hatte sich schon durch Donnergrollen ein Gewitter angekündigt. So war es dann auch hinuter zum Brünnchen von oben und unten naß. Was aber dem Spaß keinen Abbruch tat. Auf der langen Geraden zu Start/Ziel wurde es dann noch mal richtig fies, als dicke Tropfen von vorne auf uns herein prasselten. Pünktlich zur Übergabe des Transponders am Camp hörte es aber auf zu regenen. Danach schickte ich meine Teamkollegen nach einander los.

Das Team beeindruckt mich

Nach und nach spulten wir unsere Runden ab. Jeder kam völlig geflashed von der ersten Runde wieder, alle waren begeistert, da sie die Strecke vorher noch nie gefahren waren. Und alle haben mich mit ihrer Leistung beeindruckt, da ich vorher nicht einschätzen konnte, wie sie die teilweise schweren Steigungen und Abfahrten meistern würden. Ich ziehe meinen Hut vor Euch, Maren, Jan und Christian, es war sensationell! Wir fuhren immer abwechslend, d.h. jeder fuhr eine Runde. Einzige Ausnahme war die Nacht, in der ich eine Runde von Maren übernahm, also fuhr ich zwei Runden hintereinander., so wie ich es im Training schon oft gemacht hatte. Die Fahrt in der Nacht war schon etwas besonderes, mit Einbruch der Dämmerung wechselte auch die Stimmung auf der Strecke. Es wurde weniger gesprochen und jeder kurbelte ruhig sein Tempo. Toll!

Mein Tempo blieb in der Nacht das gleich wie am Tag. Hier machte sich meine gute Streckenkenntnis bemerkbar, die Abfahrten gingen im Dunklen genauso schnell wie im Hellen. Anmerken möchte ich, dass ich in der zweiten Runde die 90km/h Höchstgeschwindigkeit geknackt habe, das war mein persönliches Ziel für dieses Wochenende. In der Nacht wurde es Eifeltypisch etwas kühler, so dass wir uns dick einpackten. Auch am Morgen war es etwas kühler, das kam uns aber sehr entgegen.

Geschafft!

Und dann war es auch schon so weit: die letzte Zeitrunde fuhr Jan und ich durfte ihn dabei begleiten. Es ist erstaunlich wie schnell die Zeit zwischen den Einsätzen vergeht. Grundsätzlich würde man ja denken, dass drei Stunden recht lang sind, aber hier was gequatscht, da einen Kaffee gemacht und hier noch etwas geschraubt, war ich schon wieder dran! Verrückt! Die letzte Runde genossen Jan und ich. Ich konnte mich zwar in den Abfahrten nicht zurück halten und legte auch den ein oder anderen Berg-Sprint hin, aber Jan war auch schnell unterwegs und bald wieder an mir vorbei. Ich hätte noch Stundenlang weiter fahren können.

Aber es ging zu Ende. Am Anfang der Start/Ziel Geraden warteten Maren und Christian auf uns. Jan, Marens Freund brachte sich an der Ziellinie in Stellung, um das obligatorische Finisher Foto zu schießen. Und so fuhren wir gemeinsam über die Ziellinie und es war geschafft! 24 Stunden mit dem besten Team der Welt! Ich danke Euch von Herzen für dieses tolle Erlebnis, es war mir eine Ehre mit Euch zu fahren!

Christian, Maren, Jan und ich

Es war viel los im Camp

Aber neben dem Rennen war auch im Camp viel los! Ich hatte im Vorfeld schon angekündigt, dass wir von Coffee Circle richtig guten Kaffee und die weltbeste Filterkaffeemaschine zur Verfügung gestellt bekommen. Dem Aufruf den richtig leckeren Kaffee zu probieren folgten viele von Euch. Natürlich schauten auch einige unserer treuen Fans aus der Twitter-Bubble vorbei. So war immer was los im Camp und wir hatten viele tolle Gespräche! Vielen Dank, dass Ihr uns besucht habt! Einen kleinen Teil der Besucher hab ich geselfied:

Wie immer zum Schluß: Danke!

Es gibt vielen Menschen zu Danken. Allen voran natürlich, wie schon weiter oben, dem besten Team der Welt. Maren, Christian und Jan, Ihr wart die Derbsten. Von Anfang an lief alles Hand in Hand und Ihr habt so viel Leidenschaft in das Wochenende gebracht, das hätte ich nicht gedacht. Besonderer Dank gilt Marens Freund Jan, Du warst unsere Küchenfee und hattest immer eine helfende Hand.

Großer Dank geht natürlich auch an das Team von Rad am Ring und die vielen, vielen Menschen, die dieses Event getragen haben. Egal ob ehrenamtliche Helfer, Sanitäter, Taxifahrer, Verpflegungsteams und alle vom Rad am Ring-Team, die ein kleines oder großes Rädchen im Getriebe waren, alles lief reibungslos! Großartig!

Weiterer großer Dank gilt unseren beiden Partnern, die uns mit Material unterstützt haben. Zum einen Coffee Circle für richtig guten Kaffee und die weltbeste Filterkaffeemaschine der Welt. Danke Euch, ihr habt das Wochenende mit getragen! Zum anderen musste das ganze Material zum Nürburgring hin und wieder zurück geschafft werden. Das war nur mit der Unterstützung des Volkswagen-Zentrum Waldhausen + Bürkel möglich, das uns kostenlos einen neuen Crafter zur Verfügung gestellt hat und für die Nacht einen Wohnwagen Kip Shelter.

Ein Highlight gibt es zum Schluß. Unser Teammitglied Christian Siedler ist nicht nur ein toller Mensch und Sportler, sondern auch noch ein toller Fotograf und Cineast. Er hat ein ganz besonderes Video unseres Wochendes gefilmt, geschnitten und vertont. Dieses Video drückt auf den Punkt den Geist dieses Events aus!  Vielen Dank, lieber Christian und Euch viel Spaß beim anschauen:

Dieser Beitrag beinhaltet unbezahlte Werbung. Die Firmen Coffee Circle und Waldhausen und Bürkel haben uns ihre Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt und hatten keinen Einfluß auf das Meinungsbild und den Beitrag. Christian Siedler hat uns Foto- und Filmaufnahmen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Veröffentlicht von

Ich bin schon immer Radfahrer gewesen. In meiner Jugend bin ich immer lieber mit dem Rad anstatt mit dem Bus zur Schule gefahren und war auch mit Freunden immer auf dem Rad unterwegs. In der Zeit des Arbeitslebens und der Familienbildung war ich sportlich relativ inaktiv. Nach einer Knieoperation 2014 war das Rad die beste Reha und es hat sich stetig bis zur Sucht entwickelt. Heute geht es nicht mehr ohne Rad und der Wille immer besser zu werden ist mein Antrieb.

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