Salzkammergut Trophy 2018 Preview

Für das Jubiläum #moun10bike, zehn Jahre Mountainbike Racing , suchte sich Tim Ende letzten Jahres diese eine Herausforderung. Der Grat zwischen “schaffe ich” und das ist der Wahnsinn, niemand schafft das ist verdammt schmal bei der A-Strecke der Salzkammergut Trophy. Am Samstag um 5 Uhr ist es endlich soweit. Schlüsselfakten: 211km, 7119 Höhenmeter.

Mitten im Februar an einem Dienstag* morgen um 4:30, alle schlafen. Nur der Tim nicht. Der trainiert bereits nüchtern A1, wie er auf Strava später schreiben wird. Dabei ging es erst nach 22 Uhr ins Bett, der harten Arbeit geschuldet, die von ihm sehr viel Präsenz erfordert. Am Donnerstag liegen die meisten um 21:30 Uhr auf der Couch, Tim fährt ins Fitnessstudio, um an seinem Kraftdefizit zu arbeiten. Mit Erfolg, wie sich im April und Mai bei den ersten Rennen zeigte.

Tim ist auf Idealgewicht, in sehr guter Form und es liegen noch vier Wochen vor ihm. Verletzungs- und krankheitsfrei stiefelte er mit seinem nach Joel Friel selbst geplanten Training durch den Winter. Reduzierte sein Gewicht auf perfekte 72kg. Ein Traum für andere Teammitglieder.

Einen Tag vor dem Saisonhöhepunkt, vielleicht dem Höhepunkt der letzten zehn Jahre #moun10bike, fiebert Tim der Salzkammergut Trophy entgegen. Er hat alles dafür getan, ist optimal vorbereitet. Aber was hat es denn jetzt mit dieser Salzkammergut Trophy auf sich?

Salzkammergut Trophy

Die Salzkammergut Trophy geistert bei mir seit meinen ersten Berührungspunkten mit dem Mountainbike Rennsport in meinem Kopf. Es ist eines, wenn nicht sogar das, härteste Mountainbike Eintagesrennen in Europa. Immer wieder sah ich Startbilder in vergangenen Jahren: Dürre Mountainbiker, die mit Helmlampen gewappnet morgens um 5 Uhr in Bad Goisern über den Marktplatz fahren und nach 10-12-14-17 Stunden zurück sind. Korrigiert mich gerne, der Streckenrekord liegt nach meinen Informationen bei knapp unter 10 Stunden.

211km, 7119hm – der nackte Wahnsinn

Zwischen Start und Ziel liegen 10 alpine Berge, alle über 1000m. Der höchste, Raschberg (1350m, km10) und Roßalm (1450m, km160) liegen gut verteilt am Anfang und Ende des Rennens. Insgesamt eben unvorstellbare 211km mit 7119hm.

Streckenprofil Salzkammergut Trophy 2018

Nicht umsonst waren Tims erste Worte nach dem Mountainbike Marathon in Willingen, dass er für die Salzkammergut Trophy das ganze jetzt nochmal fahren müsste. Und Tim fuhr beim BIKE Festival die lange Strecke mit 112km und über 3000hm.

Salzberg als Scharfrichter

Besonders gefürchtet bei der Salzkammergut Trophy ist der Salzberg. Im letzten Drittel gelegen ist er der Scharfrichter. Besonders steil, besonders anstrengend aber auch in seiner Lage besonders. Denn vorher folgt ein langes 20km langes Flachstück über Görb und Obertraun zum Fuß des Bergs. Und dann heißt es bei km150 wirklich jedes einzelnen Muskel des Körpers zu aktivieren.

Persönlich bleibt mir ein Fotomotiv von der Salzkammergut Trophy immer im Kopf. Die Ewige Wand ist für mich ganz eng mit dem Alpenklassiker verbunden. Tim hat in diesem Jahr zwei Mal die Möglichkeit dort für ein Fotomotiv zu posieren, dass ich mir bei einer erfolgreicher Teilnahme seinerseits ausdrucken und an die Wand hängen werde.

Tim selbst hatte sich in unserer Salzkammergut Trophy Podcast Episode bereits am Mittwoch geäußert.

Salzkammergut Trophy Live

Wer Tims Rennen verfolgen möchte, der möge morgen früh auf unseren Twitter Account schauen. Aufgrund zahlreicher Aktivitäten am Wochenende werden wir keinen Livestream im Blog anbieten können aber auf Twitter einige Updates bereitstellen. U.a. werden wir einen Livetrack von Tim veröffentlichen.

Einen ausführlichen Nachbericht werden wir in 14 Tagen veröffentlichen. Direkt im Anschluss der Salzkammergut Trophy schwenken wir 300km weiter westlich zum Start der diesjährigen BIKE Transalp. Daniel und Maxime starten am Sonntag in Imst in die 21. Auflage des berühmten Etappenrennens über die Alpen. Danach werden wir dann die Stollen abschrauben und Ansgar und Jan mit dem Coffee & Chainrings 4er Team bei Rad am Ring auf die berühmte Rennstrecke Hohe Acht jagen.


Diesen Vorbericht schreibt Tim nicht selbst, sondern Daniel. Für Tim und für dich, lieber Leser. Aus Respekt vor dem, was Tim in diesem Jahr geleistet hat und aus sehr viel Wehmut, dass unser gemeinsames Transalp Erlebnis 2015 hätte noch epischer werden können. In diesem Sinne: Zieh dat Ding durch Tim!

Veröffentlicht von

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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