Individuen starten, ein Team kommt an

Individuen starten, ein Team kommt an. Letzte Woche haben wir Torsten Webers Gastbeitrag über seine erfolgreiche Teilnahme beim Race across Germany 2018 veröffentlicht. Torsten Weber erreichte als 3. das Ziel in Garmisch Partenkirchen und qualifizierte sich mit seiner Zeit 39:08h souverän für das Race across America. Heute präsentieren wir dir den Gastbeitrag Andrea Doria, die das Rennen und die Vorbereitung aus Sicht der Begleitcrew beschreibt.

Gastbeitrag von Andrea Doria, https://www.facebook.com/andrea.kabil

Race across Germany 2018 oder was ist das für ein krasser Typ?
Wo sind Deine Grenzen…finde sie,
Wo sind Deine Grenzen…überwinde sie.
Individuen starten, ein Team kommt an…

1111 km in unter 48 Stunden auf einem Fahrrad zurückzulegen, wenn man sich das mal durch den Kopf gehen lässt, kommt man schnell zum Ergebnis, dass das ne total bescheuerte Idee ist! Doch nicht für Torsten Weber, leidenschaftlicher Biker und Ultracyclist, der ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist, seinen inneren Schweinehund noch mehr zu quälen und zu besiegen. Der bisher schon sehr erfolgreiche 24-Stunden-Solofahrer vom Radteam Eifelcycling Team Northwave muss unbedingt was noch krasseres ausprobieren! Race Across Germany! Warum auch nicht?!

Da er mich und Mario vor ca. 1 Jahr fragte, ob wir Teil seines Teams sein möchten, um das Projekt „Torsten goes Race across Germany“ in Sachen Social Media zu unterstützen, ist es nun mein Part, Euch eine Zusammenfassung zu präsentieren, die einen Einblick in das Erlebte bringen soll. Ich hatte mich dazu entschieden, obwohl Mario nicht mehr dabei sein kann, ihn trotz meines persönlichen Schicksals weiterhin zu unterstützen und das war auch die einzig richtige Entscheidung. Da Torsten, wie er meint, ja grundsätzlich „nur“ in die Pedale getreten hat, schreibe ich den Bericht aus meiner Sicht.

Torsten, es ist mir eine Ehre, von Deinem Erfolg und der damit verbundenen Herausforderung und allen Erlebnissen, die zu so einer mega Sache dazu gehören, zu berichten.

Die Vorbereitung

Es liegt nun 8 Monaten Vorbereitungszeit zurück. Mit zwei Crews und einem tollen Konzept zur Umsetzung kamen wir dem Event immer näher. Torsten und sein Vater Rolf waren ständig damit beschäftigt, den Bulli von Torsten für diesen besonderen Event zum Supportfahrzeug umzurüsten und zu optimieren. Da wurde geschraubt, verkabelt, beklebt und alles dafür vorbereitet, um ihn während der Fahrt bestens zu versorgen. Immer wieder poppte ein neues Bild oder Video einer zusammengefrickelten Optimierung in unserer WhatsApp-Gruppe auf, damit wir im Vorfeld schon darüber informiert waren, was wir während der Tour zu beachten haben.

Pierre Bischof, der 2016 das Race Across America gewann, gab ihm super Tipps zur Vorbereitung und späteren Umsetzung. Von der selbst angemischten „Popocreme“ bis hin zu Milchreis in Tüten verpackt, essen in aufrechter Haltung und nicht in Aero-Position und vieles mehr.

Es gab ca. 12.000 km Trainingseinheiten, Leistungsdiagnostiken, Ernährungskonzepte, Sponsorensuche, Testläufe, und jede Menge Vorbereitungen zu treffen. Zusätzlich wurde ein spezielles Rennrad benötigt, um nicht mit 2 Rädern, (Bergrad, Zeitfahrrad) an den Start gehen zu müssen.Hans-Peter Schumacher, alias HaPe, Teamkollege und Besitzer von Hape´s Sporthandel in Euskirchen, fertigte ein Fahrrad, das mit einem abnehmbaren Redshift Aero-Aufsatz sowie einem gefederten Redshift Vorbau ausgestattet ist und somit die notwendigen Erfordernisse beider Räder erfüllte. Nähere Infos zum Aufbau des Rads könnt Ihr hier nachlesen: Das Race Across-Germany-Aerobike von Torsten Weber.

Teamvorstellung

Rolf Weber „Don Rolfo“:

Vater von Torsten, Teamchef von Crew 1 und 2, und weltbester Pizzabäcker

Funktion: Navigation, Koordination, Ernährungsprotokoll, LAP-Analyse

Frank Reiferscheid „Reifi“:

Teammitglied Eifelcycling Team Northwave

Crew 1, Funktion: IT, Social Media, Rundumversorgung, der „Daniel Düsentrieb“ der Gruppe

Helmut Wolf „Die Klammer“:

Teammitglied Eifelcycling Team Northwave

Crew 1, Funktion: Fahrer Supportfahrzeug

Seinen Spitzname verdiente sich Helmut, weil er ständig bei den Testläufen das Warndreieck vergaß wieder mitzunehmen. Als Gedankenstütze diente eine Klammer, die letzten Endes nichts brachte, weil er das Warndreieck trotzdem stehen ließ. Er brauchte eigentlich eine Klammer für die Klammer.

Ingo Manteufel:

Teammitglied Eifelcycling Team Northwave, 

Unterstützung durch Produkte von Gbo Medizintechnik AG

Crew 2, Funktion: 2. Fahrer Supportfahrzeug, Pausenclown

Andrea Kabil:

Crew 2, Funktion: Social Media, Rundumversorgung, Motivationskünstlerin

Torsten und David Ilgenstein:

Funktion: Filmdokumentation

Unser Media-Team produzierte in kürzester Zeit, egal ob mit iPhone, Hightec-Kamera oder auch einer Drohne die tollsten Film Sequenzen. Gerade David, der sich für „Filmmaking“ interessiert, konnte hier tolle Erfahrungen sammeln.

Raceday

Flensburg, 29.06.2018 Start des RAG 2018

Nun war es endlich soweit! Torsten macht sich zum Start bereit und schon taucht das erste Problem auf. Wenn auf dem Garmin-Navi plötzlich odległośćalles (polnisch für Distanz) steht, ist wohl irgendetwas schief gelaufen. Aber Rolf hatte das Problem schnell gelöst. Nachdem der Funk verbunden wurde, die Tracks geladen und Schilder am Supportfahrzeug angebracht waren, konnte es endlich losgehen.

Um 8:12 Uhr tritt Torsten am Startbogen in die Pedale und seine 1111 km lange Herausforderung, das Race Across Germany 2018, beginnt.

Via Tracking App und Berichterstattung von Crew 1 per WhatsApp wusste ich, dass alles bis zu unserem Eintreffen nach Plan lief. Die Abläufe der Versorgung mit Essen, zu Trinken, Akkuwechsel, etc. liefen reibungslos ab. Die Fans, die zu Hause an Handy und Bildschirmen auf Infos warteten wurden von Reifi versorgt.

Der erste Wechsel

Am Freitagmittag, machten Ingo und ich uns auf den Weg, zum Übergabepunkt nach Gifhorn. Knapp eine Stunde vor dem geplanten Wechsel, rauschte ein sichtlich begeisterter und grinsender Torsten an uns vorbei. 380 km waren schon geschafft und bei bestem Wetter kurbelte Torsten Kilometer für Kilometer ab. Eine kurze Abstimmung zwischen Crew 1 und Crew 2 über den bisherigen Verlauf und los ging’s.

Als Einblick erzähle ich Euch mal was denn so meine Aufgaben und Herausforderungen während der Schicht waren.

In erster Linie war ich für die Versorgung von Torsten zuständig. Dazu gehörte z.B. einen Toasttaler aus einem Weizentoast so zu belegen und auszustechen, ohne dabei gegen das Waschbecken, gegen die Klotür oder den eingerichteten Schreibtisch zu knallen, um eine Nussnugatgesichtsmaske zu vermeiden. Ich kann jetzt auch perfekt alkoholfreies Weizenbier in Trinkflaschen füllen, wer weiß wofür ich das zukünftig gebrauchen kann.

Torstens Speiseplan

Diverse Toasttaler bestehend aus Weizentoast mit Frischkäse, Salami, Humus, oder Erdnussbutter mit Marmelade. Wraps, Mini-Schokomuffins, Milchreis, Nüsse, Rosinen, Griestörtchen, usw. Der meist gehörte Satz während meiner Schicht: “Och ich würd noch mal so´n Toasttaler nehmen“. 

Die Getränkebar bestand aus: verschiedenen SPONSER-Pulvern, Limo, Cola oder Säfte, Weizen, Kaffee und Redbull. Um die Frage zu beantworten, ob er es sich auch mal durch den Kopf hat gehen lassen: Zum Glück nicht, obwohl er 2-mal kurz davor war.

Die Organisation im Bus war perfekt! Da jeder Korb und jede Schublade oder Schrank beschriftet waren, fand ich mich recht schnell zurecht, wenn Torsten etwas brauchte. Ingo hat seinen Job als Kutscher auch sehr gut gemeistert. Er ist mit einer extremen Gelassenheit und Smartheit gesegnet und lockert durch seine humorvolle Art so manche Situation auf. Besonders Spaß gemacht hat es mir, den Funkbutton zu drücken um mit ihm zu kommunizieren. Hatte was von „Fledermaus ruft blaues Küken“, um zu erfahren, welchen Wunsch man ihm erfüllen konnte.

Überhaupt sei mal zu erwähnen, was die Herren da an Technik verbaut haben. Ich glaube mein „Funkgerät“ bestand aus einem Kabel mit Mikro und der Button war in einen PET-Trinkflaschendeckel eingelassen. Ich habe das Ding mal genauer unter die Lupe genommen und dann festgestellt, da war ein Frickler am Werk. Der Funk war übrigens als wir ins „Rolfomobil“, wie wir es liebevoll tauften, einstiegen, abgebrochen. Man konnte ihn nur noch hören aber nicht mehr zu ihm sprechen. Rolf fummelte dann eine Zeit lang an den Kabeln rum und plötzlich hörte man nur noch:“Hah, et dehdet widder!“ Danach hörten wir alle 5 Minuten wie glücklich er darüber war. Torsten fand das gar nicht soooo toll, denn wie er uns später berichtete, ist es ihm teilweise ganz schön auf den Sender gegangen, immer das „Krrrrrrrk“ zu hören, bevor einer zu ihm sprach. Auch die Motorengeräusche des Bullis störten ihn hier und da, und so kam zeitweise ein nett aufgefordertes „Ihr könnt ruhig mal vorfahren“ aus dem Mikro.

Ich beschreibe mal ein paar Abläufe, wie es im Begleitfahrzeug zuging:

Rolf reicht Licht-Akku nach hinten – ich stecke ein, ich bereite irgendwas leckeres zu – Rolf trägt die Nährwerte ins Ernährungslogbuch ein, – der Timer für die Laps (Werte von Watt-Zahl, Kalorien) lief jede Stunde ab und Rolf erkundigte sich bei Torsten nach den Werten um sie zur späteren Analyse ins Logbuch einzutragen – Als die Nacht einbrach wurde Torsten mit Mückenspray, warmer Kleidung und Schmerzgel für die Beine versorgt. Alles während der Fahrt! Ansonsten wurde während einer Pinkelpause kurz die Kleidung gewechselt. Akkus tauschen, Kette wachsen oder austauschen, kurzer Reifencheck und weiter ging´s. Zum Material sei zu sagen, dass ihm sein Aero-Rad während der ganzen Fahrt nicht ein Problem beschert hat und „die Klammer“ nicht einmal zum Einsatz kam.

Torsten erkundigte sich ganz oft nach der Distanz zum Erstplatzierten und seinen Verfolgern. Irgendwann war der Abstand zu Platz Eins, Mick aus Irland, so gering, dass er auf Angriff ging. Es dauerte dann nicht lange und so überholte er ihn mit einem freundlichen Smalltalk worauf Mick entgegnete: „Oh shit, you´re looking very good!“. Und Torsten strampelte höchst motiviert durch dieses Überholmanöver von dannen.

Ist das das Aus?

Plötzlich waren wir schon 8 Stunden weiter und dann hörten wir den ersten ernstzunehmenden Muchser von ihm: “Ich kann nicht mehr! Mir ist schwindelig! Powernap!“ Von einer Sekunde auf die andere ging nichts mehr! Wir fuhren sofort rechts ran, er schmiss sich auf die Rückbank, Kühlbox unter die Beine und innerhalb einer Minute war er auch schon nicht mehr ansprechbar. Timer gestellt auf max. 20 Minuten und danach musste es weitergehen um nicht Gefahr zu laufen, dass er in einen Tiefschlaf fällt. Ich habe in dem Moment daran gezweifelt, wie er es wieder rauf aufs Rad schafft. Er saß zitternd und dezent blass um´s Näschen vor uns und ich hätte ihn in dem Zustand lieber in eine heiße Badewanne gepackt. Doch wo sollte ich die jetzt herkriegen? Dann eben eine schnelle Beinmassage – „Torsten, Du hast jetzt genug geschlafen, wir heben Dich jetzt auf´s Rad“ Helm auf und jöh! Etwas widerwillig ließ er das über sich ergehen. Generell möchte man ihn eigentlich, wenn man durch das Mikro hört „Ich kann nicht mehr, warum tu ich mir das eigentlich an?“ am liebsten vom Rad holen, ihn in den Arm nehmen und trösten! Nein das geht nicht! Die Crew darf nicht einmal Mitleid durchsickern lassen!

Torsten sagte, das krasse während so einer Fahrt ist, dass alles so dermaßen weh tut irgendwann, man aber einfach die Schmerzen akzeptiert und weitermacht, ohne es für schlimm zu halten. Man muss den Körper dazu bringen, dass er akzeptiert, dass er keine Chance gegen den Kopf hat!

Und für dieses „Kopfsacheding“ haben wir dann 3 Stunden gebraucht, ihn mit Hilfe von Facebookeinträgen seiner Fans, die ich oder Reifi ihm vorlasen und vorgespielten Whatsappsprachnachrichten von allen möglichen Leuten wieder mental aufzubauen. Das hat auch funktioniert! Um 9:30 Uhr fuhr ein frischer, fröhlicher Torsten vor uns her. Wir waren erleichtert!

Auch die Verkehrssituation hat keine Probleme bereitet, die übrigen Verkehrsteilnehmer auf den Straßen waren sehr rücksichtsvoll. Sie waren sogar so gut drauf, dass viele hupten und den Daumen raushielten. Unsere beiden Fahrer, Helmut und Ingo fuhren mit größter Sorgfalt langsam hinter ihm her. Dies erfordert natürlich ein hohes Maß an Konzentration, was die beiden aber ohne Probleme gemeistert haben.

Hier ein kleines Anekdötchen von unserer Filmcrew:

Da wir alle aus Sicherheitsgründen Warnwesten tragen mussten, haben Torsten und David, die ganz oft am Straßenrand auf Torsten warteten, die Autofahrer motiviert, vorschriftsmäßig zu fahren! Denn wegen ihrer Stative wurden sie für Polizisten einer Radarmessung gehalten.

Perfektes Timinig

Torsten machte so wenig Pinkelpausen wie möglich. Da kam es ihm sehr gelegen, dass an einer Stelle plötzlich eine Bahnschranke runter ging. Der Crew wurde das Rad in die Hände gedrückt zum schnellen Check und Torsten wurde während er noch die Sträucher goss, mit Sonnencreme eingeschmiert um so wenig Zeit wie möglich zu verlieren. Die übrigen wartenden Autos hatten ihren Spaß.

Es wurde die Frage gestellt, wie anstrengend es für die Crew war. Man muss auf Zack sein, um ihm jeden Wunsch zu erfüllen. Da ist es auch nicht schlimm, wenn man sich gerade kurz zurückgelegt hat, um mal kurz die Augen zu schließen aber in der nächsten Sekunde schon wieder hochschreckt, weil durch´s Mikro kommt: “Andrea, der Wrap von eben war total lecker, ich tät noch mal so einen nehmen“. „Aber gerne…“

Nach 15 Stunden haben wir dann wieder an Crew 1 übergeben. Torsten war zu diesem Zeitpunkt mental wieder so gut auf der Höhe, dass wir beruhigt unser Hotel beziehen konnten, um ein paar Stunden zu schlafen. An dieser Stelle muss ich mal Rolf lobenswert erwähnen! Er ist mit Torsten der Einzige von uns, der auch ohne Schlaf auskommen musste. Er schmiss ganz oft den Kopf in sein Nackenkissen und deutete uns an, dass auch er jetzt mal einen Powernap macht, aber es gelang ihm nicht! Er war viel zu aufgeregt, und so bewegte er sich meistens nach 1 Minute schon wieder um irgendwas ins Logbuch einzutragen.

Crew 1 berichtete uns zwischendurch, dass alles in Ordnung sei. Die Motivationshilfen der ganzen Fans haben ihn immer wieder gepusht, an sein Ziel zu glauben, weiter zu machen und nicht aufzugeben. Das tat ihm sehr gut! Er durfte während der Fahrt ein paar Duschen genießen, denn es herrschten knackige 30 Grad im Schatten.

Viel schneller als erwartet

Nach 4 Stunden Schlaf und einem Blick auf die Tracking App fiel mir aber mal schön die Kinnlade runter! „Was ist das?!“ Da hat der nur noch 180 km auf der Uhr stehen. Viel früher als geplant sind wir die knapp 400 Km zum Ziel gedüst und schafften es gerade noch eine Live-Schaltung für die Fans zu starten. Man was sah der noch frisch aus! Klingt zwar komisch, ist aber so!

Mit kleinem Zielbogenaufgebot passierte er die 1111-KM-Marke. Was hätte ich mir jetzt eine riesen Fanmenge mit Sektdusche und Konfetti, Zeittafel und lauter Musik für ihn gewünscht! Aber unter´m Strich zählt nur eins: Er hat seine Herausforderung gemeistert! Er hat das Motto von RAG umgesetzt! Er hat seine Grenzen gefunden, er hat seine Grenzen überwunden und er und das Team sind angekommen und nur das zählt! Die mitgereisten Fans, Chris Heck und Söhne aus der Eifel, hatten ihm schon mal eine Pizza organisiert, die er genüsslich nach Beglückwünschungen, Gejubel, Geknippse etc. verschlang. Schade, dass wir Mick aus Irland nicht mehr antrafen, der als erster durch den Zielbogen fuhr. Der Zweitplatzierte, Norbert Vohn, war sichtlich angeschlagen und wurde vom Veranstalter vorsorglich in ein Krankenhaus gefahren.

In 39 Stunden hat Torsten 1116 Km und 8.300 HM zurückgelegt. Er belegte den 3. Platz und hat sich somit für Race across America, seinem größten Traum, qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch, Torsten! Laut Veranstalter hat es das noch nie gegeben, dass die ersten 3 Teilnehmer innerhalb von 30 Minuten eintrafen. Zwischen Torsten und Norbert Voth (Zweitplatzierter) lagen knapp 4 Minuten und zu Mick ca. 18 Minuten. Ziemlich knapp das Ganze!

Abschließend möchte ich mich bedanken! Danke Torsten, dass ich bei Deinem Projekt dabei sein durfte! Danke, dass Du das Vertrauen in mich hattest. Danke für Inspiration, nämlich, dass man alles schaffen kann! Danke für Zusammenhalt! Danke für tolle Menschen! Danke für diese Erfahrung! Danke für jede Menge Gänsehautentzündung! (Gruss an Frau Heck an dieser Stelle).

Du bist für mich ein ganz großes Vorbild und der ehrgeizigste Mensch, den ich kenne! Mach weiter so, dann schaffst Du auch das nächste große Ding! Race across America! Ich wünsche es Dir so sehr!!! Den Dank überbringe ich stellvertretend von der ganzen Crew!

Ein ganz großer Dank geht auch an die Sponsoren: Northwave, STAPS, American Classic, Vittoria Germany, Squirt Cycling Products Deutschland, Sponser, gbo Medizintechnik, AXA Geschäftsstelle Becker & Jonen oHG, Redshift Sports, Terrano LLC, MET Helmets, Kohlenstoff.cc, Hape´s Sporthandel, Eifelcycling Team Northwave, mcchip-dkr.com, Der Beschrifter, Gtronix 360, Ab sportlab

und Crowdfundingunterstützer:

Roland Woyood, Jan Leder, Sarah Teuber, Denise Honnef, Ansgar Girsing, Ralph+Melanie Schwarz, Horst (Hotte) Küpper, Hinex, Helmut Wolf, Horst-Peter Litzbarski, Johann Cox, Kurt Bühler, Lars Braun, Manuel Krost, Udo Dissermond, Andreas Ronig, Felix Schoroth, Torsten Ilgenstein, Guido Mands, Sebastian Tillmann, Tobias Hayn, Michael Liebertz, Mario Dederichs, Willi Schmitz, Thea Huth, Peter Kapellen, Marin Conzelmann, Marthe-Victoria Lorenz, Jens Schneider, Julia Golz, Christopher Thelen, Daniel Stemmler, Rike Gerhardt, Torsten Kroll, André Müller, Stefan Assenmacher, Jan-Christoph Rauch, Marc Wienand, HaPe Schumacher, Ricarda Heiter, Sebastian Fuchs, Anna Bachmann, Theo Latz, Thomas Hoetgen, Désirée Schink-Fußel, Paul Müller, Josef Halfmann, Christian Heck, RSC Prüm, Josef Halfmann

ohne Euch wäre es schwieriger umsetzbar gewesen. Ihr habt einen sehr großen Teil dazu beigetragen, dass alles reibungslos ablaufen konnte.

Ich hoffe meine Berichterstattung konnte Euch einen kleinen Einblick geben, in eine Sache, die für ganz viele unvorstellbar ist. Aber wie Ihr seht, kann man alles im Leben schaffen! Man braucht dazu ein Ziel, einen starken Willen, Organisationsgeschick und bei solch großen Zielen kann es nicht schaden, ein paar Leute hinter sich stehen zu haben, die an einen glauben. Fühlt Euch motiviert Ziele zu stecken und sie Euch zu erfüllen!

Es sei noch kurz zu erwähnen, dass es mir persönlich vorkam, als hätte Torsten das Ding locker flockig gewuppt. Aber wie es wirklich in ihm aussah, das könnt Ihr von ihm selber lesen.

In Memoriam an meinen verstorbenen Partner und Teamkollegen, Mario „Muschi“ Peters. Gedanklich sehe ich ihn, wie er mit seiner Mütze jubelnd und hüpfend Deinen Erfolg feiert.

Veröffentlicht von

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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