BIKE Transalp 2018 Preview

Während Tim gerade auf der Salzkammergut Trophy sein persönliches Karrierehighlight unter die Stollen nimmt, bereiten sich Daniel und Maxime für Coffee & Chainrings / Katusha auf die 21. Auflage der BIKE Transalp von Imst (Österreich) nach Arco (Italien) vor. Morgen startet das deutsch/belgische Duo gemeinsam mit 750 weiteren Mountainbiker den Angriff auf die Zentralalpen. 7 Etappen mit 505km und über 18.000 wollen bezwungen werden.

Der Dicke mit dem Bergfloh geht dabei mit gedämpften Erwartungen an den Start. Der Wegfall der Betreuung erschwert das Etappenrennen aufgrund vieler wichtiger Utensilien, auf die unterwegs verzichtet werden muss. Ein wenig mehr Abenteuer, ein bißchen weniger Racing lautet das neue Motto des Teams. Das Canyon erst in letzter Minute Daniels Fahrrad fertig gestellt hat, erschwerte zudem die Vorbereitung.

Aber all das ist seit der Ankunft in Imst vergessen. Alle Regeler stehen auf 10, die Alpen sind immer ein Highlight der Saison. Nichts trifft die Empfindungen unseres Teams besser als die Hashtags #youcantcopythealps #thisiswhy.

BIKE Transalp 2018

Seit 1998 wird die Transalp in acht bzw. seit 2014 in sieben Etappen über die Alpen ausgetragen. In diesem Jahr verliert die Transalp etwas ihren internationalen Status, da weder Etappenorte in Deutschland oder der Schweiz angefahren werden. Mit dem Start in Imst verzichtet man gänzlich auf eine Wegführung über deutschen Boden. Auf der dritten Etappen von Nauders (AT) nach Livigno (IT) wird immerhin durch die Schweiz gefahren.

Gewohnt international ist das Starterfeld der BIKE Transalp mit über 30 Nationen, ein Großteil aus Deutschland, Belgien und der Niederlande. Mit Startern aus Jemen, Kanada und Kolumbien wird die Atmosphäre des Rennens besonders.

Zum ersten Mal seit dem Bestehen der BIKE Transalp spielen die Zentralalpen die größte Rolle. Nicht umsonst schreibt Veranstalter Ley Events von einem Angriff auf die Zentralalpen. Vier der sieben Etappen (2,3,4,5) warten mit Gipfeln jenseits der 2.500m Höhe. Höchster Punkt wird der Carosello3000 mit 2900m auf dem Weg von Livigno nach Bormio. Das anschließende Trailspektakel über mehr als 25km wird auf der dritten Etappe über 70km und 2300hm für ein breites Grinsen und extreme Schmerzen im Rücken sorgen.

Während wir 2015 noch 650km Strecke für die 18.000hm hatten, bekommen wir die gleiche Anzahl an Höhenmeter in diesem Jahr in einer kompakten Form serviert. Nur 508km sind es von Imst nach Arco, allerdings bleiben die Höhenmeter mit über 18.000hm in 7 Tagen hoch.

Alleine 1400hm dauert der Anstieg von Bormio über San Pietro zum Gavia Pass auf 2600hm auf der vierten Etappe von Bormio nach Ponte di Legno.


Drink coffee, ride bikes, climb hills.

Berichterstattung

Aufgrund der fehlenden Betreuung und des entstehenden Mehraufwands werden wir auf eine größere Berichterstattung verzichten. Wir werden täglich über unseren Instagram Feed die Highlights des Tages berichten, außerdem würden wir dir gerne über unseren Podcast die ein oder andere Sonderepisode anbieten. Ungewiss bleibt aber die Verfügbarkeit der Internetleitung in den Etappenorten.

So oder so werden wir dir nach der Transalp in aller epischer Breite über unsere Tortour berichten. Wir freuen uns sehr auf das Abenteuer Transalp und sind frohen Mutes das Unterfangen Finish in Angriff zu nehmen. Auf eine konkrete Zielsetzung haben wir aufgrund der Probleme verzichtet.

Warum Canyon beinahe die Transalp Teilnahme verhindert hätte werden wir ebenso nach der Transalp erzählen.

Für die aktuellsten Infos rund um die Transalp aber auch über die Salzkammergut Trophy Teilnahme von Tim kannst du am Besten unseren Instagram Account abonnieren.

BIKE Transalp LIVE

Ley Events bietet einen ausführlichen BIKE Transalp Liveticker in Textform mit Informationen zu den jeweiligen Etappen (Höhenprofil, Streckenverlauf, Relive Video) sowie den aktuellen Tagesergebnis und Gesamtklassement.

Veröffentlicht von

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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