Muddy Maren über eine erfolgreiche Crosserverschwörung

Crosserverschwörung

Es ist etwas ruhig geworden, um unsere Fietsenmieze Maren. Mir sogar zu ruhig, schließlich eilte Maren in den vergangenen Wochen von raceday zu raceday und konnte bisher einige schöne Erfolge im Cyclocross einheimsen. Muddy Maren über eine erfolgreiche Crosserverschwörung , denn von einem Platten wegen einer Bordsteinkante bis zum Podium beim Cyclocross NRW Cup ist es manchmal nicht weit.

Ich habe etwas recherchiert, aber eine offizielle Vorstellung von Karlson (Marens Crosser) habe ich nicht gefunden. Aber ihre Liebe zum Crosser war binnen Stunden geweckt, wie Maren bereits wenige Tage nach dem Erhalt ihres Karlsons in einem Gastbeitrag bei den Radflamingos schrieb. Markus gab Karlson günstig an unsere Fietsenmieze ab, weit bevor wir überhaupt enger in die Kooperation mit Maren einstiegen.

Maren und mich verbindet nicht nur unsere Liebe zum Radsport, sondern auch Karlson. Denn mit Karlson (damals einfach “der Crosser”) habe ich ebenfalls eine sehr erfolgreiche Zeit verbracht. Im Winter 2014/2015, während meiner Transalp Vorbereitung, war der Crosser von Markus für mich unersetzlich, obwohl viel zu klein…

Aber zurück zu Maren, die am 10. März das finale Treffen bei Markus zur #Crosserverschwörung hinter sich brachte. Damals noch felsenfest davon überzeugt, dass sie niemals ein anderes Gerät durch den Wald jagen wird. Zwischenzeitlich hat sich natürlich auch das schön geändert und Maren ist auch ihr erstes Mountainbike Rennen gefahren.

Twitter als Plattform der Crosserverschwörung

Unsere Lieblingsblogs, Twitter und ein Video über Cyclocross sind im Übrigen die mitverantwortlichen, dass ich heute über Muddy Marens erfolgreiche Crosserverschwörung schreiben kann. Nachzulesen ist das hier:

Ich hoffe Maren behält die Lieblingsbergs Ausgabe 46 in bester Erinnerung.

Aller Anfang ist schwer.

Stoplersteine im Cyclocross

Wenn Marens eins kann, dann ins – sprichwörtlich – kalte Wasser springen: Mal eben das CX Debut beim Cyclingworld Cyclocross feiern, nachdem sie vorher einen Halbmarathon gelaufen ist.

Wie neu und ungewohnt das damals alles war, spiegelt sich in dem Artikel zum Rennen schön wieder. Bereits im Training zeigte sich Marens fehlende Erfahrung, als sie das Vorderrad über einen Bordstein platt gefahren hat. Während des Rennes kamen dann weitere neue Probleme hinzu, die Maren spontan löste, zum Beispiel wie man denn über diese ganzen Hindernisse kommt.

Ich habe beobachtet, dass die meisten anderen ihre Räder bei den Baumstämmen gar nicht schultern, sondern nur am Oberrohr anheben und tragen. Als ich testen will, ob das praktischer ist, donnere ich mir die Pedale gegens Knie und möchte spontan weder weiter laufen noch radfahren. (Maren über ihren ersten Cyclocross Einsatz)

Doch bereits in der letzten Rennrunde des ersten Rennens ist Maren Feuer und Flamme für die neue Sportart Cyclocross und freut sich auf den weit entfernten Winter.

Yeah. Ich freue mich, dass es gleich geschafft ist und dass ich immer noch an zweiter Position liege – gleichzeitig bin ich traurig, weil es einfach unheimlich viel Spaß macht. Ich liebe die Mischung aus Kraft, Ausdauer und Technik, die die Strecke fordert – das querfeldein Radeln ist so anders als über den Asphalt zu fliegen, aber ich habe diese schroffe, ehrliche Art auf Anhieb ins Herz geschlossen. (Maren über ihren ersten Cyclocross Einsatz)

Gleichzeitig wäre Maren nicht Maren, wenn sie die Missstände im Frauen Cyclocross thematisiert und im Rahmen der Gleichberechtigung Siegerehrungen und Honorierung der Leistungen fordert. Mit Recht!

Muddy Maren

eine erfolgreiche Crosserverschwörung

Im Sommer kam neben dem Crosser ein Ausflug aufs Mountainbike hinzu, der grundsätzlich die Fahrtechnik auf dem Crosser auch geschult hat. Und während sich der Rest der Gang in die wohlverdiente Saisonpause verabschiedete, stand Maren an den Startlinien diverser Cyclocross Veranstaltungen und konnte nicht nur einmal das Podium erreichen.

Doch es ist nicht nur der sportliche Erfolg, der das Unterfangen Crosserverschwörung zu erfolgreich machte. Es sind die vielen tollen Erfahrungen, die Maren erleben durfte. Es ist eine ganz andere Art des Radfahrens, eine andere Belastungsschwelle und einfach eine Menge Spaß auf den kurzen aber durchaus anspruchsvollen Rundkursen des NRW Cyclocross Cups unterwegs zu sein.

Ich erinnere mich noch gut, als Maren u.a. den Dreck im Gesicht als ein Grund anführte, warum die lieber auf dem Rennrad sitze, Triathlon mache und Bahnrad fahre. So gesehen ist uns mit Muddy Maren eine erfolgreiche Crosserverschöwrung gelungen. :-)

Leider fehlt Maren gerade die Zeit, um ihre erfolgreiche Cross Saison in Worte zufassen. Sie muss schließlich weiter Rennen fahren. Zwei Berichte sind bereits in ihrem Blog erschienen:

– Raceday 32: Cyclingworld Cyclocross

– Raceday 51: Raiba Radcross Kendenich

This is Cross – Vorsicht Suchtgefahr!

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Alle Fotos von Christian Siedler, noch mehr Fotos gibt es hier.

Veröffentlicht von

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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