Daniels WM-Tagebuch Folge 48

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.

Hach, auch wenn sich die Sonne erst zum Ende des Trainings zeigte und vorher der Wind für eine nasskalte Atmosphäre sorgte, riecht es nach Frühling. Spätestens nachdem die Sonne rauskam, war es auch angenehm warm.

Die Ruhewoche neigt sich dem Ende entgegen: Die Umfänge steigen heute und morgen, dafür sind die Intensitäten reduziert. Dazu vervollständigt ein Nachtbereitschaftsdienst von Samstag Mittag bis Sonntag Mittag das Wochenende.

Entsprechend der Belastung der Arbeit entscheide ich morgen spontan, ob ich daheim oder in Bonn die letzte Einheit der Ruhewoche absolviere.

Mein Training heute


G1/K3/K1: 4×5′ G2-K3, 5×10″ K1, Gesamtdauer: 120 Minuten, TSS: 100, Leistung: 180 Watt.

Nasskalt bis frühlingshaft warm, es gibt einfach kein schlechtes Wetter mehr. Zwischen Warm up und cool down wurden heute vier Mal 5 Minuten Intervalle im hohen G2 bis K3 Bereich gefordert, ziemlich entspannt mit zehn Minuten Pause zwischen den Intervallen. Zum Trainingsende sollte ich fünf K1-Sprints über 10 Sekunden hinlegen, also aus dem Nullpunkt mit schweren Gang antreten.

Die G2/K3 Intervalle waren mit 250-260 Watt über fünf Minuten ok, die Sprints mit 650 Watt durchwachsen. Ein Sprinter werde ich nicht mehr ;)

Im Zentrum des Wochenendes stehen Umfangssteigerungen nach der erholenden Woche, die zwei Stunden heute waren kurzweilig und das Wetter sorgt für den Rest. Es wird Zeit, dass das Trainingslager beginnt und ich mal wieder sechs Stunden im Sattel sitzen kann – ich hab Bock!

Und sonst so?

Entspannter Morgen, Training, Arbeit… und von vorne. Zwischen Training und Arbeit fehlte heute sogar die Zeit für einen entspannten Kaffee, dafür hatte ich am vormittag etwas mehr Zeit gehabt und bin erst um 07:30 Uhr gemeinsam mit meiner Familie aufgestanden.

Bis morgen!

Daniel

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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