Daniels WM-Tagebuch Folge 26

In Daniels WM-Tagebuch laden wir täglich dazu ein, Daniel bei seiner Vorbereitung auf die wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft zu begleiten.

Gestern war #Restday aber das alternative Sportprogramm eine Nummer zu Heavy. Ich kam kaum in die Pötte und meine Beine waren nicht erholt, sondern sackschwer.

Aber positiv gesehen war das ein Vorteil für die harte Rolleneinheit, schlimmer geht eh nimmer mehr. Und mit der richtigen Moral und einem konservativem Pacing kommt man dann aus.

Mein Training heute

G1/IE/EB: 2×6′ IE, 3×3′ EB. TSS: 95, 90 Minuten.

Nach dem #Restday gestern sollte das 2×6′ Programm eigentlich keine große Einheit (mehr) darstellen, sondern Standard sein. Allerdings war der Restday gestern während des Stabi-Trainings zu Kraft orientiert, so dass ich vor dem Training heute richtig dicke Beine hatte. Da half auch keine zweite Blackroll Session am Morgen.

Die beiden intermitted exercises über jeweils 6′ waren deswegen ziemlich hart. Im zweiten lief es dann okay aber richtig gut ist anders. Immerhin waren die Beine durch die hohe Trittfrequenz anders gefordert. Aber die Schnerzen spürte ich bei jeder Pedalumdrehung.

Nach der Pause von 15min folgten dann keine G2-Kraftintervalle, sondern kurze aber extrem harte EB-Intervalle über 275 Watt. Wenn du Scheiß Beine hast, wird auch noch die Einheit verschärft.

Im zweiten der drei Intervalle hatte ich einen Hänger, insgesamt fühlten sich die Intervalle von der Atmung aber besser an als unter der Woche. Ich habe auch, nicht zuletzt wegen der schweren Beine, gut gepact. Die letzten 20′ im G1 könnte ich sogar überraschend im hohen Bereich um 180 Watt fahren, der Ausdauerkörper fühlte sich top an. Aber die Muskeln schmerzten.

Haken dran und beim nächsten Mal besser nach dem Stabi regenerieren. Andererseits kam ich trotz der Beschwerden gut zu Recht und die Stabi Session gestern war auch eine super Leistung.

wembo 24h Mountainbike Weltmeisterschaft

Verdammt spät dran bin ich selten aber grundsätzlich immer, wenn es um Übernachtungen im Sauerland geht. Für das letze große Vorbereitungsprogramm auf die 24h Weltmeisterschaft war ich heute vergebens auf Unterkunftsuche.

Ich suche was nettes, ruhiges und wenn’s geht abgelegenes für den 19/20.05 bei Willingen und tagsdarauf um Emmelshausen.

Und sonst so?

Never forget. We remember an die Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee.

Ansonsten habe ich den ersten freien Tag von der Arbeit auf der Couch genossen. Das Tennismatch zwischen Dimitrov und Nadal war echt fesselnd und auf der psychischen Ebene verrückt.

Jetzt gehe ich in die Badewanne, um meinem Muskelakter mit allen Mitteln zu besiegen. Bis morgen.

Daniel

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

3 Gedanken zu „Daniels WM-Tagebuch Folge 26

  • 29.01.17 um 09:05
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    Ja, ein toller Marathon. Aber ich bin mir noch unsicher, ob ich wirklich starte will und mit welchem Ziel. Willingen tagsdarauf und bis zur 24hWM nur noch 11 Tage… Das wird ein schmaler Grat und wir werden das kurzfristig entscheiden.

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  • 30.01.17 um 13:30
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    Bin dort bisher nur 2x die Kurzstrecke gefahren. Die ist auch schon ganz nett.
    Dieses Jahr ist die Langdistanz dran.

    Bietet sich doch an, das als letzte intensive (Renn-)Belastungen beides mitzunehmen.
    Danach Tapering.

    Antwort

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