Appell: Mehr Interaktion in (Sport)Blogs

Ich möchte mit diesem Blogpost ein bißchen beim Umdenken unsere Nutzung von Sportblogs helfen und appelliere zu mehr Austausch in Sportblogs, um gemeinsam ein größeres Netzwerk aufzubauen. Es gibt so viele gute Beiträge im Netz und nur selten bekommt der/die AutorIn das auch gesagt.

Abermals angestoßen von @Trailrunnersdog mit seinem Beitrag Warum Kommentare so wichtig für einen Blog sind, möchte ich ebenfalls zu mehr Interaktion miteinander appellieren.

Dabei möchte ich einen Schritt weitergehen und Saschas Beitrag um weitere Ressourcen erweitern. Natürlich bedeutet Inteaktion insbesondere das Kommentieren von Blogartikeln aber auch das Teilen von Inhalten sowie das gegenseitige Unterstützen gehören für mich dazu.

Leserkommentare für die Ewigkeit

Durch die breite Streuung unserer Beiträge in den sozialen Kanälen machen wir es den Lesern auch nicht einfach sich im Blog zu äußern, denn ein Facebook Kommentar oder Tweet ist schneller versendet. Allerdings sind die, teils sehr mühevoll geschriebenen Diskussionsbeiträge, Kommentare auch genauso schnell wieder verschwunden. Während die Kommentare unter Blogposts auch nach Jahren noch nachvollziehbar sind und gerade bei der Websuche, bei der man direkt im Blog landet, meistens einen hilfreichen Mehrwert bieten, geraten Kommentare bei Facebook meistens schon am gleichen Tag in Vergessenheit, sobald die Diskussion beendet ist.

Ein paar Minuten mehr Zeit zu investieren lohnt sich also auch für den Kommentierer, der mit einer Antwort im Blog für die Ewigkeit erstellt und vielleicht nach Jahren einem anderen Menschen bei einer Meinungsbildung unterstützen kann.

Soll ich oder soll ich nicht? Du sollst bitte Kommentieren!

Wie häufig lese ich sehr gut geschriebene Blogbeiträge und werde dadurch gut unterhalten, bekomme neue Ideen oder kaufe mir aufgrund dieser Bewertungen einen Artikel oder eben nicht. Und wie oft antworte ich auf einen Artikel…

Und das möchte ich in Zukunft ändern. Dabei geht es nicht darum möglichst viel zu kommentieren, sondern dem Blogger ein unmittelbares Feedback zu geben. Ich freue mich über jeden neuen Kommentar im Blog und ich werde damit nicht alleine sein.

Ich begrüße im Übrigen auch kritische Kommentare, diese bringen das Thema oder die Autoren auch weiter. Ich erinnere mich hier an einen Tweet von @lexusburn, der mich freundlich auf ein paar Fehler aufgrund der miserablen iOS Autokorrektur hinwies.

In Vergessenheit geraten: Die Blogroll

Jeder kennt sie und keiner vermisst sie? Ich bin mir da nicht so sicher und werde die Blogroll künftig auf Coffee & Chainrings wieder einfliegen. Kein Verstecken hinter Linkseiten, die sowieso viel zu selten aufgerufen werden, sondern ganz zentral in der Sidebar unseres Blogs.

Eine kleine Veränderung, die aber sofort eines deutlich macht: Sportblogger unterstützen Sportblogger.

#lieblingsblogs oder #blogoftheday

Egal wie der Vote jetzt ausgehen wird. Ein Hashtag für uns alle, der Verbundenheit und Unterstütung ausdrückt. Zwar retweeten wir regelmäßig unsere Tweets mit Blogartikeln oder drücken unsere Sympathie durch ein “gefällt mir” aus, aber warum nicht den Blogartikel selbst aktiv teilen.

Mit Coffee & Chainrings werde ich ab morgen einen Versuch starten und die nächsten 30 Tage jeden Tag meinen Lieblingsartikel tweeten. Ihr dürft euch gerne anschließen. Der #Hashtag wird heute Abend feststehen.

Fazit

Wer bloggt, der sollte auch andere Blogs lesen und ein gewisses Interesse an sozialer Interaktion haben. Dazu gehört die eigene Blogpflege genauso dazu wie das Wertschätzen von anderen Blogs.

Durch die sozialen Netzwerke geht dies im Blog selbst häufig unter. Das möchte ich gerne ändern und ich freue mich, wenn der ein oder andere Sportblogger mitzieht.

In Zukunft werde ich häufiger in anderen Blogs kommentieren, lesenswerte Blogs in der Blogroll präsentieren und andere Blogartikel aktiv teilen.

Unsicher bin ich mir noch wie es mit Blogartikeln über andere Artikel ausschaut und ob es Sinn macht

Veröffentlicht von

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

42 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wie fast immer hat Daniel Recht mit seinem Artikel. Ich selber bin durch die C&C Blogs und vor allem durch die Tweets auf andere Blogs aufmerksam geworden. Da ich aber relativ faul bin und es mir gerne einfach mache, ist es für mich bisher logisch gewesen, alles auf FB und Twitter zu kommentieren, da ich da zentral alles habe und nicht auf verschiedene Webseiten wechseln muss. Da ich aber finde, dass die Blogkultur darunter leidet, aus den von Daniel genannten Gründen, werde ich mein Kommentarverhalten ändern. Den Anfang mache ich mit diesem Kommentar.

    • Hi Ansgar,

      Danke für deinen Kommentar. Natürlich ist ein Kommentar auf Facebook und Twitter für mich auch ein Grund zur Freude. Gerade über Facebook Groups gab es auch schon spannende Diskussionen ABER gerade in diesem Punkt geht es mir um den Kommentierer selbst. Der Kommentar ist nicht nachhaltig, wird nach dem Ende der Diskussion nie wieder gefunden. Anders im Blog, wo Artikel über Google Suche und Co auch noch Wochen später gefunden und die Kommentare ihre Beachtung finden. Ich wege immer ab, ob mein Kommentar nachhaltig wichtig sein wird oder nur eine kurze Randbemerkung. Für letzteres reicht natürlich auch ein FB Kommentar, aber wirklich richtig ist das aufgrund des geschlossenen Systems nicht. Ein Grund weshalb ich meine private Aktivität auch auf Twitter verschoben habe.

      Viele Grüße
      Daniel

  2. Das die Blogroll in Vergessenheit gerät, glaube ich nicht. Das Problem ist nur das Facebook viel Traffic “klaut”, weil die Leute ungern ihr Biotop verlassen. Ich für meinen Teil pflege meine Blogrolls mit Liebe. Wo ist Deine eigentlich? ;-)

    ich habe aber schon immer eher schweigende Leser: Klar hätte ich gerne dutzende Kommentare und die Leserzahlen könnten das auch her geben. Die Leute machen es nur nicht. Kann man ja als Zustimmung interpretieren.

    Schön wäre wenn es für MTB & RR – Blogs auch gute Aggregatoren gäbe wie z. B. fürs Geocachen unter http://www.saarfuchs.com/geocaching-news – das würde den Überblick erleichtern.

    Und gut wäre auch wenn _jeder_ von uns immer und immer wieder darauf hinweist, dass die wirklichen Inhalte außerhalb von Facebook zu finden sind. Bei Twitter ist das immanent, durch die 140 Zeichen ist es eine Linkschleuder. Die Gefahr ist halt aus “Faulheit” die eigenen Inhalte direkt bei FB zu posten. Das schließt zum einen Leser ohne FB aus und zum anderen stärkt es die dortige Monokultur.

    In sofern: Mehr Interaktion gerne. :-)

    • Ich arbeite an unserer Blogroll, ich schrieb ja das wir diese auch nicht hatten. Nach und nach wird diese jetzt vervollständigt.

      Es spricht auch nichts gegen schweigende Leser und nicht jeder Artikel bedarf hunderter Kommentare aber ich ertappe mich selbst häufig, wie ich einen angefangenen Komentar doch nicht beende. Und das möchte ich ändern.

      Viele Grüße
      Daniel

  3. Kann ich nur unterstützen. Zum Thema facebook wäre noch zu ergänzen, dass es sich dort um ein geschlossenes System handelt. Mit der klaren Absicht, das auch zu bleiben und noch auszudehen – seine Nutzer also möglicht nicht nach draußen zu lassen.

    Und während mann in facebook ja noch nicht mal sinnvoll, vollständig und in der richtigen Reihenfolge mitbekommt, was die eigenen “Freunde” schreiben oder verlinken, so ist das mit Verweisen auf Blogposts (generell externem Content, z.b. auch Fotos auf Flickr oder Videos in Youtube) nochmals schlimmer. Die werden von Facebook ganz niedrig bewertet, ja, geradezu aktiv vernachlässigt.

    Deswegen ist Facebook sowieso die Krätze schlechthin.

    Also: FÜR Blogs und FÜR ein offenes Web!

    Zur Abstimmung des Hashtags: alle diof, wenn es dir um Sportblogs im Spetiellen geht. ;-)

    viele Grüße,
    Torsten

  4. Dem kann ich nur zustimmen! Einer der Gründe warum ich angefangen habe zu bloggen, war ein Artikel von Sascha Lobo in dem er gefordert hat, dass wir uns das Internet von den großen Konzernen wie Google, Facebook etc. zurückerobern müssen und nicht nur konsumieren, sondern auch aktiv etwas beisteuern sollen. Etwas was uns gehört und nicht Facebook und über das wir die Verfügungsgewalt haben. Was durch Facebook auch etwas “unmodern” geworden ist, ist der gute alte RSS Reader. Da kann ich Feedly nur wärmstens empfehlen. Mit einem Feed Reader ist es nämlich gar kein Problem Dutzenden von Blogs und Seiten zu folgen, von einem Platz aus!

    • Oh ja, Feedly statt Facebook. Mit dem für später speichern hat Facebook nochmal viele Dienste abgeschossen, dass stimmt.

    • Aber wo ist das Problem mit dem neuen Posting? Gerade auf Blogs bleiben auch Kommentare für andere Benutzer nach Wochen/Monaten erhalten.

      Manchmal kommentiere ich auch noch Beiträge, die Monate alt sind, wenn ich ein gutes Anliegen habe.

  5. Und du hast so Recht! Ich freue mich auch immer sehr über Kommentare, bin aber häufig so beschäftigt, dass ich das Kommentieren bei anderen verschiebe, und dann ist schon wieder ein neues Posting da… Heute Abend werde ich mindestens noch 3 Kommentare schreiben. :)

  6. Hi Daniel, viel zu spät lese ich Deinen Kommentar – das ist ja eindeutig unser aller Problem. Selbst wir ambitionierten Blogger können nicht allen Kanälen und Blogs immer so folgen wie wir es gerne tun würde.
    Mein feedly ist voll mit Blogs, so voll, dass ich der Überblick verliere wenn ich mal 3-4 Tage nicht rein gucke.

    Aktuell verspüre ich eine ziemlich tolle Kommentar-Kultur in meinem Blog. Das liegt sicher auch am Wetter und daran, dass ich “dank” Verletzung viel Zeit ins Marketing und in Beiträge investieren kann. Aber das allein ist es nicht.

    Sehr oft habe ich in der Vergangenheit gelesen, dass die deutsche Blogosphäre zu egoistisch sei. Man setzt viel zu sehr auf Einzelkämpfertum anstatt zu kooperieren. Wir (ich fasse mir da durchaus an die eigene Nase) haben das Social aus Social Media verdrängt.

    Keiner von uns verdient Geld mit dem Blog, der eine bekommt vielleicht ein paar Testsachen mehr geschickt als der andere, aber letztlich bloggt deswegen keiner. Wir lieben unseren Sport und wir schreiben gerne, wir erreichen gerne andere Leute. Da brechen wir uns keinen Zacken aus der Krone bei einem anderen Blogger zu kommentieren und auch mal einen fundierten Kommentar anstatt einem eigenen Beitrag zu schreiben. Wenn wir über den eigenen Schatten springen und ein paar Klicks opfern gewinnen wir alle.

    Auch das was Du über die Blogroll schreibst ist wahr, ich habe mich beim Relaunch von 42.einsneunfünf.de auf Endurange.com auch dazu entschieden die Blogroll zu streichen … weil ich sie nicht zu schätzen wusste. Ich werde mich aber auch nochmals damit beschäftigen wie ich eine schöne Blogroll integrieren kann die mir gefällt und auch etwas bringt.

    Was ich mir vorgenommen (und auch schon umgesetzt habe) über meine FB-Page teile ich inzwischen deutlich mehr fremde Beiträge mit Anmoderation. Das bringt den FB-Likern auch einen Vorteil, denn sie müssen ihr Biotop nicht verlassen und ich kann Dinge, die ich gerne lese, ohne eigenen Blog highlighten.

    Aussderdem habe ich mich davon verabschiedet, die Beiträge anderer auf Twitter 1:1 zu Retweeten, das bringt keinen Nutzen, ein Beitrag kommt Oneline und der engste Leserkreis RT das Ding zur gleichen Zeit. Twitter funktioniert nun auf verschiedenen Ebenen, deswegen schrieb ich auch dafür eine Anmoderation und RT dann zu Stoßzeiten (also dann wenn ich auch einen Blog veröffentlichen würde).

    Neben der Kommentare auf dem Blog – die ich wirklich wichtig finde – sind das Kleinigkeiten die die schnellebigen Social Media Portale mit dem Wunsch nach Weiterempfehlung verbinden, denn so können wir gegenseitig von unserer Reichweite profitieren und werden damit hoffentlich letztlich mehr Kommentare erhalten.

    Danke für den Beitrag, ich bleibe weiter dran :-)

    • Ach Daniel, Du sprichst mir aus der Seele. Lass uns doch mal ein bisschen “sozialer” werden :-) Denn wir haben sicherlich alle unsere Steckenpferde. Der eine weiß bei einem Thema X mehr, der andere bei Y und der nächste bei Z. Wenn wir uns das alle ein bisschen mehr zu Herzen nehmen würden und wie ich in meinem Kommentar eins unten drunter schon geschrieben habe “über den Tellerrand hinaus schauen” würden, wären wir alle schon viel weiter.

      • Auch wenn ich ja sonst nicht so der Typ für Vorsätze bin – den Vorsatz unterstütze ich gerne. Und wir verlassen uns jetzt auch drauf dass C&C-Daniel uns regelmässig dran erinnert :D

  7. Und jetzt mache ich es richtig und kommentiere nicht nur auf Facebook. Ich bin gerne dabei und würde mich deiner Initiative anschließen wollen, denn Du hast vollkommen zurecht ein Thema angesprochen, das total vernachlässigt wird. Jeder kocht sein eigenes Süppchen, aber schaut nicht mal über den Tellerrand hinaus. Bin gespannt auf deine Lieblingsbeiträge! :-)

  8. Ein wundervoller Artikel den ich mit Genuss gelesen habe, am Ende habe ich Revue passieren lassen und an meine eigenen Gewohnheiten gedacht. Leider ist es auf Grund der Zeit nicht immer möglich allen Blogs die Aufmerksamkeit zu schenken die sie verdienen. Ich musste das bloggen erst erlernen und befinde mich immer noch in einem Lernprozess. Ich habe aber schnell festgestellt, dass das bloggen in der Community viel mehr Spaß macht, als nur stures Ego-Denken. Ich freue mich wie ein kleines Kind, wenn ein Kommentar reinschneit und schreibe mit ebenso viel Freude Kommentare auf anderen Blogs, aber da besteht defintiv noch Nachholbedarf.

    Danke für diesen Artikel. :)

  9. Du hast vollkommen recht. Ich lese ebenfalls oft in verschiedenen Blogs, aber kommentiere nicht immer dazu. Auch ich werde versuchen, mein Verhalten dazu zu ändern und mir die paar Minuten Zeit für einen Kommentar zu nehmen. ☺ Danke für diesen Artikel. ????

  10. Hi Daniel,

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Und wie man sieht, wird heute hier kräftig kommentiert.

    Ich habe mor vorgenommen, Deinen Artikel im großen Teilen zu zitieren. Besser kann man es nämlich gar nicht schreiben!

    Und über die Blogroll, statt oder plus Links, denke ich jetzt auch mal nach.

    Gemeinsam sind wir stark.

    Beste Grüße
    Claude

  11. Da hat der Daniel ja mal völlig recht. Nicht das man nicht selber schon um die Problematik wüsste, aber oft braucht man ja jemanden der einen noch mal darauf hin weist.
    Mein Nutzerverhalten sieht meistens so aus, das ich relativ spät abends lese. Dann hab ich oft Probleme mich zum kommentieren auf zu raffen, weil ich eher so im Konsummodus laufe.
    Erfordert das kommentieren dann noch irgendwelche Hürden wie Google Konto o.Ä. ist mir das schon wieder alles zu viel.
    Ich werde mir ganz viel Mühe geben das zu ändern.

    Blogs sind für mich sehr wichtig und ich sie flattre gerne, also hier noch mal ein Aufruf an alle:
    Packt einen Flatterbutton auf Eure Seite!
    Zum Flatterbutton klicken kann ich mich nämlich immer aufraffen, wenn mir was gefällt. Das ist dann quasi meine Ablassabgabe, weil ich zu faul zum kommentieren bin.
    Facebook mag für manche bequem sein, ist aber kein Ersatz für die Blogkultur und gefährdet so wohl diese als auch das Internet im Allgemeinen.

    Ist zwar etwas off Topic, zeigt aber ganz gut warum FB als Primärmedium scheiße ist:
    Ich habe mich schon als ich noch Rennen gefahren bin maßlos über die FB Fixierung der Veranstalter geärgert. Auf FB standen schon Monate vorher alle relevanten Infos, auf der Veranstalter HP erst kurz vor knapp. Die Krönung war dann immer, wenn die Veranstalter die FB Seite so geschaltet haben, das man ohne FB Account nicht lesen konnte. Das endete dann damit das Daniel mir Screenshots der FB Seite schicken musste, damit meine Saison planen konnte.

    Ganz früher musste ich die Termine aus dem BDR Auschreibungsblättchen kratzen und mich per Fax zu Rennen anmelden, dann kam die goldene Zeit des www und es gab alle Infos so bald sie verfügbar waren mit Onlineanmeldung und dann kam Facebook und ich hatte fast genau so viel Mühe an Infos zu kommen, wie zur Faxzeiten.

    • Die Websiten der Sportvereine sind eh ein Thema für sich. Hab schon überlegt ob ich denen nicht sogar kostenlos anbieten soll zu helfen:
      Unübersichtlich, Stand 1900, keine aktuellen Veranstaltungen oder Informationen und einige (Radsportvereine) haben Fotos auf ihrer Seite, die ich jetzt lieber nicht kommentiere. Eben weil man sich völlig hirnlos auf Facebook verlässt.

      Dabei dient eine eigene Website ja nicht nur als Informationsplattform, sondern auch als Archiv. Und gerade Joomla, WordPress und andere Systeme machen es ja heute auch wirklich einfach.

      Dummerweise, und hier schließt sich der Kreis, sind die Websites auch absolut unidirektional in der Kommunikation und erlauben Kritik und Lob maximal an die e-Mailadresse irgendeines “Admin”.

  12. Danke für den Anstoß! Ich ertappe mich da selbst auch sehr oft, dass ich so gut wie nie in Blogs selbst kommentiere, höchstens auf Twitter, manchmal auf Facebook. Dabei wäre es ja so einfach, wenn man sowieso auf der Seite ist, um dort zu lesen.

    Ich bin sehr gespannt auf die nächsten 30 Artikel :)
    Maren

  13. Pingback: Die Velo-Links am Montag (56) - Ciclista.net - der Radsportblog

  14. Was mir in all den Jahren des Bloggens aufgefallen war, ist die Tatsache, dass gerade die Leser und Follower kommentieren und Inhalte teilen, die keine eigene Seite haben. Das freut mich natürlich immer ungemein!

    Was mir bei Bloggern auffiel ist, dass ganz oft Positives nicht kommentiert wird. Also wenn ein Bild gefallen hat, wenn ein Thema relevant war. Wenn ihnen aber etwas nicht passt, dabei ist der Kanal erst einmal egal, wird gemault. Wobei Kritik natürlich genauso wünschenswert ist, wie ein Lob. Aber wenn ausschließlich negativ kommentiert wird, muss ich mit den Augen rollen (dabei meine ich nicht unbedingt nur meine eigene Seite. Das fällt mir bei ganz unterschiedlichen Kanälen und Seiten immer wieder auf).

    Es gibt aber auch die Vorbilder, die gern bei anderen kommentieren und Inhalte teilen. An denen möchte ich mir und muss ich mir auch ein Beispiel nehmen. Manchmal kommen meine Kommentare etwas zu kurz. Aber wenn ich Blog per Mail abonnieren kann, erhöht das schon einmal die Chance, dass ich alles mitbekomme und wenn es die Zeit zulässt, like, teile, kommentiere.

    Bezüglich Facebook und andere soziale Kanäle muss ich mich als echter Fan von all dem outen. Der Facebook Algorithmus ist natürlich schwer zu durchschauen, aber dennoch bin ich froh, dass es all das gibt. Es erhöht deutlich die Interaktion und die Möglichkeit, seine Beiträge zu streuen.

    Vielen Dank für deinen Anstoß. Ein Hoch auf den Austausch!

    • Natürlich erhöht Facebook und Instagramm die Reichweite. Ich würde das auch gar nicht verteufeln aber sowohl der Kommentar als auch der ursprüngliche Beitrag haben im Blog einen längeren Bestand. Gerade Kommentare sind im Socialmedia Bereich sehr schnell vergessen, obwohl manchmal mit mindestens genauso viel Leidenschaft geschrieben wie der Artikel selbst.

      Was du über das äußern von Kritik sagst, kann ich nur bestätigen. Das ist aber auch ein Stück weit ein kulturelles Problem oder? Alles was gut ist läuft, da muss man kein Wort drüber verlieren aber wehe es ist nicht gut, dann kommt der Veriss. Positive Unterstützung ist in Deutschland Mangelware.

      • Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich glaube nicht, dass Facebook für mein Blog wirklich ein Reichweitenbringer bin, ich sehe ja welche Reichweite ich mit Beitrag auf FB generieren kann und wie viele Klicks wirklich drüber kommen. In der Gesamtauswertung liegt FB zwar direkt hinter den Suchmaschinenhits, allerdings liegt es eben auch daran, dass ich FB nutze.

        Ich denke unsere FB Pages (Din ist da sicher eine Ausnahme) sind dann eher eine Art RSS-Reader-Ersatz für FB-User. Letztlich ist man ja dem Algorithmus ausgeliefert und erreicht nur eine Stammleserschaft.

        Und Instagram als Reichweitenbringer … ich denke es ist möglich, aber die Community ist ziemlich in sich geschlossen. Schon allein weil keine Links erlaubt sind. Dort wird zwar ziemlich aktiv kommentiert, aber wirklich aktive Instagrammer die gleichzeitig ein aktives Blog haben sind auch selten.
        Alles miteinander geht meiner Meinung nach auch nicht und Multi-Plattform-Kommentare sind ja irgendwie auch doof. Das macht es auch schwierig finde ich. Manche Sachen teile ich gerne, manche RT ich und wieder andere möchte ich kommentieren … alles quasi Wertschätzung, nur eben nicht immer für alle Leser so deutlich.

        • Da kann ich dir nur beipflichten Daniel. FB bringt auch bei mir nur wenig Besucher auf meine Seite trotz teilweise 4-stelliger erreichte Personen. Ich betreibe die FB Seite auch nur nebenbei und zur Interaktion. Da meine Seite eh eine Mischung aus Webseite und Blog ist und ich über WordPress mit Seiten und Artikeln arbeite wird auch eher wenig kommentiert. Zudem kommen viele Besucher über Google und Co und da ist die Interaktionsbereitschaft eher gering. Viele konsumieren still. Wenigstens werden die Beiträge oft geratet so das ich neben den Besucherzahlen wenigstens etwas positives Feedback habe.

          Und mit dem Thema scheinst du ja einen Volltreffer gelandet zu haben :-)

  15. Daniel, da hast du recht. Ich hatte mir schon den Post von Trailrunnersdog durchgelesen und kann dem nur zustimmen.

    Mir ist schon seit einer Weile aufgefallen, dass fast jeder nur in seinem eigenen Brei rumrührt und die Bereitschaft, andere Artikel zu kommentieren oder auch nur zu teilen, nur gering vorhanden ist.

    Dabei sollten wir, die wir doch alle ein Hobby teilen, uns auch gegenseitig bei unserem zweiten Hobby, dem Bloggen unterstützen.

    Ich freue mich über jeden Kommentar wie ein kleines Kind, weil ich merke, dass ich einen Mehrwert liefern konnte. Über jeden, der meine Artikel teilt. Und das möchte und mache ich natürlich auch gern, wenn ein klasse Artikel dabei ist. Es müssen nicht fünf Leute über ein und dasselbe Thema schreiben. Es reicht, wenn einer das tut und vier andere teilen.

    Vielen lieben Dank für dieselbe Ansicht und die Mühe, das zu Papier zu bringen.

  16. Pingback: Top gebloggt – 01/16 | Der will doch nur laufen...

  17. Ich muss zugeben, dass ich mir noch nie so bewusst Gedanken über dieses Thema gemacht habe, jedoch gehöre ich zu der (wie es aussieht) kleinen Gruppe, die kommentiert, sobald ihr etwas gefällt (wie jetzt dieser Beitrag^^). Ich habe dadurch schon tolle neue Leute kennen gelernt mit denen ich nun zum Teil auch im privaten Bereich schreibe… ;-)

  18. Ich fand die Aktion von Trailrunnersdog schon gut und kann dem nur zustimmen. Klar, man kann vieles schnell und einfach per Twitter oder facebook klären, aber manchmal interessiert es noch Andere und das vielleicht erst, wenn sie Monate später auf den Blogpost stossen. Die Verbindung zwischen den Tweets und dem Blogpost sind dann aber leider nicht vorhanden.

    Daher Daumen hoch!

    Apropos “nicht mehr vorhanden”: Ich habe grad wirklich keine Ahnung was ich damals unter meinem Nick lexusburn getweetet hatte. Ich hoffe es war wirklich konstruktiv. ????

  19. Pingback: unkreativer weblog » Die Blogroll ist tot – es lebe die Blogroll ?!

  20. Aus gegebenem Anlass möchte ich mich mal wieder hierzu melden und einfach ein Lob an alle Beteiligte aussprechen, dass die Aktion nicht nur ein Strohfeuer war sondern tatsächlich mehr Interaktion stattfindet. Einmal zwischen den Blogs, davon profitieren aber auch Leser und dann generell die Anzahl der Rückmeldung auf den Blogs.

    Ich bin gespant wie sich das weiter entwickelt. Wichtig ist ja auch nach den ersten Erfolgen dran zu bleiben.

  21. Pingback: #Lieblingsblogs Empfehlungen von euch für euch – Coffee & Chainrings

  22. Ich bin inzwischen ein wenig skeptisch, was den Nutzen von Kommentaren angeht. Nach meiner Erfahrung sind 90% der Kommentare Spam: “Ich stimme dir komplett zu. Übrigens ein toller Blog, den wir sehr gerne lesen. Dein Rüdiger von http://www.tolleräderdieduüberunsaufamazonkaufensollst.nee“.
    Außerdem kommen auf einen Kommentar im Blog 10 Kommentare auf Facebook oder Twitter. Ich nehme mich da nicht aus. Wenn ich einen interessanten Artikel lese, überlege ich, ob es sinnvoller ist, im Blog oder in den sozialen Medien zu kommentieren.
    Eine Blogroll habe ich übrigens auch, das halte ich für selbstverständlich.
    Viele Grüße aus Berlin,
    Andreas

    • Na ja, wenn eine Kommentarfunktion da ist, gibt es meiner Meinung nach keinen Grund woanders zu kommentieren als in den Kommentaren.
      Twitter ist halt umfänglich sehr begrenzt und es gibt mehr als einen guten Grund Facebook überhaupt nicht zu benutzen.

    • Danke für deinen Kommentar. Wie ich schon im Artikel geschrieben habe, suche diesen Kommentar mal in 2 Jahren auf Facebook. Du wirst nichts finden. Aber jeder, der diesen Artikel (der ja bereits 11 Monate alt aber weiterhin sehr aktuell ist) liest, findet die dazugehörigen Kommentare. Auch auf Twitter wirst du anmerken dazu nur schwerlich finden, denn wenn der Hashtag nicht verwendet wurde, sind antworten in der Regel auch schwer aufffindbar.

      Im Blog zu kommentieren ist aufwendiger ja, aber dafür einfach nachhaltiger. Es gab natürlich zu diesem Beitrag auch zahlreiche Diskussionen in FB-Gruppen, ich habe sie gerade auf Anhieb nicht finden können. ????

      Viele Grüße
      Daniel

  23. Pingback: 🚲 Die Velo-Links am Montag (56) | Ciclista.net

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